Kategorie: Hardware

  • Zurück zu Apple

    Nach knapp drei Monaten ausschließlicher Nutzung (insbesondere auch an der Arbeit) von CachyOS bzw. EndeavourOS@Lenovo ThinkPad x1 2-in-1 Gen 10 bin ich jetzt doch wieder zurück zu Apple und macOS gewechselt. Die Gründe sind vielfältig.

    Zum einen habe ich auch nach drei Monaten weiterhin viel Zeit in die „Arbeit“ am Betriebssystem und dem Software-Umfeld gesteckt. Sei es mit dem Anpassen von Designs, dem Testen von Software-Alternativen und Gnome-Extensions sowie dem Fixen von – dann leider doch in regelmäßigen Abständen – auftretenden unterschiedlichen Bugs. Letzteres ist insbesondere (wenn es sich nicht wie häufig beim Mac mit einem einfachen Neustart beheben lässt…) dann nervig, wenn eigentlich eine Deadline an der echten Arbeit abläuft.

    Zum anderen bleibt die Arbeit mit GNU/Linux ein Problem, wenn man darauf angewiesen ist, mit Kolleg:innen zusammen an gemeinsamen Projekten auf Basis von Word, Excel und PowerPoint zu arbeiten. Das kann beim Layout leider immer noch ziemlich in die Hose gehen (auch weil die Browser/Online-Version von Microsoft Office nicht den vollen Funktionsumfang bietet). Während zumindest die Arbeit mit Word-Dateien dankt Softmaker Office 2024 mittlerweile halbwegs gut funktioniert (leider nicht bei der unterschiedlichen Zotero-Integration und den zugegebenermaßen schrecklichen SmartArts, von denen sich einige Kolleg:innen trotzdem nicht trennen wollten), wurden PowerPoint-Präsentationen sehr häufig ziemlich zerschossen.

    Hardwareseitig hatte sich meine Hoffnung, sowohl MacBook Air als auch iPad Pro durch das ThinkPad ersetzen zu können, auch nicht erfüllt. Als Tablet ist das ThinkPad auf Dauer dann doch zu schwer. Touch und Stift funktionieren unter Gnome zwar grundsätzlich gut, bei der Handhabung in der Praxis hapert es dann aber doch bei Details. Markieren und Kopieren im FireFox ist mit Touch eine Qual und Unterstreichen mit Stift und Scrollen mit Touch in Zotero geht auch alles andere als unfallfrei von der Hand.

    Also arbeite ich jetzt wieder mit iPad und MacBook. Zunächst hatte ich das MacBook Pro (mit m5 Pro und 48GB) ausprobiert, aber nach kurzer Zeit dann doch wieder zurück geschickt. Dass die Enter-Taste geklappert hat, mag eine Einzelfall gewesen sein. Aber dass die Tastatur bei Benutzung auf den Beinen so dermaßen blechern/ hohl klingt, und dass das Fingergleiten über das TouchPad so laute Geräusche produziert, ist leider der Konstruktion geschuldet. Außerdem hat mich der bei Belastung (z.B. lokale LLMs) aufdrehende Lüfter dann doch genervt. Jetzt ist es also wieder ein MacBook Air geworden, auch wenn ich dafür leider auf das tolle Nanotexturglas des Pro verzichten muss (mit m5 und 24GB, was für meine Bedürfnisse dann doch ausreichend ist und nur halb so viel wie das vorher getestet Pro gekostet hat).

  • Troubleshooting Suspend-Fehler unter GNOME@CachyOS

    Es gab jetzt ab und an Tage, an denen mich mein ThinkPad X1 2-in-1 Gen 10 (per Thunderbolt 3 am externen Monitor hängend) morgens nicht wie erwartet mit einem blinkenden, sondern einem dauerhaft leuchtenden „i“ begrüßte. Das Notebook war also in der Nacht nicht wie gewünscht automatisch in den Standby bzw. Suspend-Modus gewechselt. Die manuelle Betätigung des Suspend-Buttons im Top-Panel blieb folgenlos.

    Da die Ausgaben der Befehle

    sudo journalctl
    sudo dmesg -w

    keine offensichtliche Fehlerquelle aufzeigten, folgte der Versuch, den Suspend per Console anzustoßen:

    systemctl suspend

    Damit gab es eine erste Meldung über die Fehlerquelle:

    Operation inhibited by "USERNAME" (PID 3003 "gnome-session-s", user USERNAME), reason is "user session inhibited".
    Please retry operation after closing inhibitors and logging out other users.
    'systemd-inhibit' can be used to list active inhibitors.
    Alternatively, ignore inhibitors and users with 'systemctl suspend -i'.

    Der Prozess mit der ID 3003 – der „gnome-session-service“ verhinderte also den Wechsel in den Suspend-Modus. Viel mehr Infos brachte auch

    systemd-inhibit

    nicht, außer dass der Prozess auch den Shutdown verhindern würde.

    WHO USERNAME
    UID 1000
    USER USERNAME
    PID 3003
    COMM gnome-session-s
    WHAT shutdown:sleep                                           WHY user session inhibited                                      MODE block

    Was hier das Problem war, hätte ich daher auch herausgefunden, wenn ich manuell versucht hätte, das Notebook herunterzufahren. Dann wäre nämlich ein GNOME-Dialog erschienen, der gesagt hätte, dass ein Herunterfahren aufgrund nicht abgeschlossener Kopiervorgänge nicht möglich ist (um diese dann nach kurzer Zeit abzuschließen und herunterzufahren)

    Zu der gleichen Erkenntnis brachte mich aber auch

    gnome-session-inhibit --list

    mit der sehr eindeutigen Rückmeldung,

    org.gnome.Nautilus: Dateien werden kopiert (logout, suspend)

    Der Übeltäter war also Nautilus, auch wenn in der GUI keine laufenden Kopiervorgänge mehr angezeigt wurden, und ein halber Tag seit der letzten Kopieraktion vergangen war.

    Der Inhibitor von Nautilus wurde durch das Beenden des Programms (Strg+Q) nicht direkt entfernt, sondern erst nach dem erneuten Starten von Nautilus. Anschließend funktionierte Suspend und Shutdown wieder normal.

    Allerdings ist damit das grundsätzliche Problem weiterhin ungelöst: warum schließt Nautilus regelmäßig Kopiervorgänge nicht ab – oder vermutlich wahrscheinlicher: warum wird der Inhibitor regelmäßig nicht korrekt zurückgesetzt?

    Die weitere Suche heute führte zu einem entsprechenden Bug-Report für Nautilus, der mittlerweile an Gnome-Session übergeben wurde, aber bislang noch offen ist (auch bei anderen Programme scheint es ab und an zu dem gleichen Problem zu kommen, etwa durch vermeintlich nicht abgeschlossene Downloads bei Chrome oder noch laufende Videos bei Firefox).

  • Sensel Haptic Touchpad unter GNU/Linux@ThinkPad X1 2-in-1 Gen 10

    Auch unter GNU/Linux lässt sich die Intensität/Stärke des haptischen Feedbacks des Sensel Touchpads beim Lenovo ThinkPad X1 2-in1- Gen 10 (oder etwa auch dem X1 Carbon Gen 12) einstellen. Dafür einfach die folgenden Schritte abarbeiten:

    1. hid-tools installieren
    sudo pacman -S hid-tools
    1. Feature des Sensel Haptic Touchpad anzeigen
    sudo hid-feature list /dev/hidraw0
    1. Identifizieren des korrekten Feature-ID: Erste Zelle in der Zeile in der „Haptic“ und „Intensity“ steht

    Alternativ:

    sudo hid-feature list /dev/hidraw0 | grep Haptic

    Die ID sollte in der Regel „b0000“ lauten

    1. Intensität zwischen 0 und 100 Prozent festlegen, z.B. 30 Prozent mit:
    sudo hid-feature set /dev/hidraw0 -f b0000 30
    1. Mit einem Neustart wird die Einstellung wieder zurückgesetzt. Daher einfach den Prozess automatisieren:

    Quellen:

    https://wiki.archlinux.org/title/Lenovo_ThinkPad_Z16_Gen_2

  • Time to say goodbye @Apple – Part I

    Zum ersten Mal seit 15 Jahren besitze ich kein MacBook mehr. Immer wieder hatte ich zwar ein Notebook mit GNU/Linux als Zweitrechner zum Ausprobieren und Rumspielen, aber mein Hauptgerät (insbesondere zum Arbeiten) war immer ein MacBook. Jetzt nutze ich seit mehreren Wochen ausschließlich mein ThinkPad X1 2-in-1 Gen 10 mit CachyOS (auch an der Arbeit) und habe mein MacBook verkauft.

    Mein iPad nutze ich ebenfalls bereits seit längerem nur noch sporadisch, sodass auch hier der Verkauf ansteht und dann ebenfalls nach 15 Jahren das erste Mal bei mir kein iPad mehr im Einsatz sein wird. Dessen Funktionalität übernimmt jetzt auch das 2-in-1 ThinkPad. Das ist mit 1,38 kg zwar 150 g schwerer als das verkaufte MacBook Air 13 M2, aber deutlich leichter als die Kombination aus MacBook und iPad Pro 12 M2.

    Bereits verkauf ist auch mein Apple TV 4k. Die Streaming-Apps auf meinem Fernseher erfüllen die Aufgabe auch nicht viel schlechter.

  • Automatische Sperre des iPad & iPhone Displays nach 2 Minuten nicht änderbar

    Da mir das im Laufe der letzten Jahre schon zwei Mal passiert ist: wenn beim iPad oder iPhone unter Einstellungen->Anzeige & Helligkeit->Automatische Sperre die Option „2 Minuten“ aktiviert ist und sich nicht ändern lässt (weil grau/ ausgegraut), dann befindet sich das iPad oder iPhone im manuellen Stromsparmodus (beim automatischen Stromsparmodus sollte sie auf 30 Sekunden gestellt sein). Sobald dieser unter Einstellungen->Batterie->Stromsparmodus wieder deaktiviert wird, springt die Zeit für die Automatische Sperre des Displays/ der Anzeige auf die Voreinstellung (bspw. nie) zurück bzw. lässt sich wieder ändern.

    tl;dr: If auto lock is stuck at 2 minutes and cannot be changed: deactivate power saving mode

  • Manjaro@ThinkPad T14s Gen 4 AMD Ryzen

    The Good

    • Mattes FullHD+ (1.920 x 1.200 Pixel) Display im 16:10 Format.
    • 2x USB4/USB-C, 1x HDMI, 2x USB 3.2/USB-A, 3,5mm Klinke, SmartCard-Reader.
    • Sehr straffe Scharniere, sodass das Display immer an Ort und Stelle bleibt.
    • Mit geringer Displayhelligkeit (Stufe 2) und leichter Büroarbeit hält der Akku 14-16 Stunden.

    The Bad

    • Statt Thunderbolt 4 nur USB4-Support.
    • Keine SD-/MicroSD-Card-Slot.
    • Oberfläche des Notebooks wieder etwas anfälliger für Fingerabdrücke als die etwas grauere letzte Gen 3 Version.

    The Ugly

    • Leider habe ich in der Panel-Lotterie wohl verloren. Auf jeden Fall zeigt mein Low-Power-Display deutliche Schlieren beim Bewegen des Mauszeigers.
    • Aufgrund der sehr straffen Scharniere kann das Display nicht mit einer Hand geöffnet werden.
    • Da AMD leider s3 nicht unterstützt, gibt es keinen deep sleep, sondern nur s2idle Suspend. Allerdings ist der Standby-Verbrauch mit s2idle relativ gering, sodass der Akku etwas mehr als 14 Tage benötigt, um von 100% auf 0% zu sinken.
    • Wakeup aus dem Suspend per Tastatur (angeschlossen bei einem Thunderbolt 4 und einem Thunderbol 3 Monitor) funktioniert bei mir bislang nicht (wakeup steht unter /sys/bus/usb/devices/ für die Tastatur auf enabled).
    • Nach dem Aufwachen aus dem Standby funktioniert das Touchpad (Klick) häufig nicht mehr korrekt (TouchPoint und dezidierte Tasten sind nicht betroffen) und meine Bluetooth-Maus (Logitech MX Master 3) nicht mehr.

    Fehlerbehebung I – Screen Glitches/ Scatter

    Das Display flackert in unregelmäßigen Abständen bzw. verschiebt Bildteile für einen kurzen Augenblick (Screen Glitches). Gelöst habe ich dies durch Hinzufügen der beiden Anweisung „amdgpu.sg_display=0“ und „amdgpu.dcdebugmask=0x10“ zu den Kernel-Parametern.

    Quellen

    Fehlerbehebung II – CPU Performance Scaling

    Um vernünftig die Stromsparpotenziale des Ryzen Prozessors unter GNU/Linux nutzen zu können, muss der entsprechende AMD Treiber durch Hinzufügen der Anweisung „amd_pstate=active“ zu den Kernel-Parametern gesetzt werden.

    Quellen

  • LG Gram Style 14: Erster Eindruck

    Hier mein erster Eindruck zum LG Gram Style 14Z90RS. Getestet habe ich es unter GNU/Linux mit Manjaro.

    The Good

    • Das 14 Zoll große OLED-Display im 16:10-Format kommt nicht nur mit einer 3k-Auflösung (2.880 x 1.800 Pixel), sondern unterstützt auch 90 Hz und ist entspiegelt (semi-matt). Im Ergebnis spiegelt es etwas weniger als mein Apple MacBook Air 13 m2 – dafür ist der Bildeindruck aber „körniger“.
    • Für 999g Gewicht ist das Gehäuse relativ stabil.
    • Es gibt eine FullHD-IR-Webcam mit einer ganz ok-en Qualität (unter Windows leider bislang deutlich besser als unter GNU/Linux).
    • Trotz der geringen Größe können zwei 2280er m.2 NVMe-SSDs verbaut werden!
    • Trotz des geringen Gewichts ein Akku mit 72 Wh, der trotz 3k Display bei leichter Benutzung und 15% Displayleuchtkraft Laufzeiten von 8-10 Stunden ermöglicht.
    • 2x Thunderbolt 4 (USB-C), 1x USB-A, 1x MicroSD.
    • GNU/Linux läuft (nach zwei Fehlerbehebungen s.u.) sehr gut. Aufgrund des hoch auflösenden Displays kommt man aber kaum um KDE herum, wenn man eine scharfe 150% oder 175% Skalierung (bei sowohl QT- als auch GTK-Applications) haben möchte.

    The Bad

    • Das haptische Touchpad ist nicht von der Handballenauflage abgegrenzt (geht also nahtlos in diese über). Die Grenzen des Touchpads werden bei Berührung nur durch zwei (zum Design sehr passende) Lichtstreifen angezeigt. Mich hat die fehlende physische Grenze in der Benutzung allerdings überhaupt nicht gestört (vermutlich Muscle-Memory-Effekt, wenn man immer ähnlich große und positionierte Touchpads genutzt hat).
    • Wie bei der Größe zu erwarten, sind die 32GB Ram (LPDDR5) verlötet.
    • Leider gibt es die Tastatur auch in Deutschland nur mit ANSI statt ISO-Layout. Die Enter-Taste ist also einzeilig ausgeführt und Tasten wie # oder <> versetzt.
    • Zum Tauschen der SSDs müssen neben den drei verklebten Schraubstellen auch alle verklebten Füße entfernt werden, da sich darunter ebenfalls Schrauben verbergen.

    The Ugly

    • Die „schimmernde“ Farbgebung auf dem Displaydeckel und der kompletten Handballenauflage (beides aus Glas), die sich je nach Lichteinfall verändert, ist sicherlich Geschmacksache.
    • Das MacBook-artige Haptic Touchpad funktioniert meistens erstaunlich gut, ab und zu kommt es aber zu Mehrfachklicks oder es wird statt einer Scroll- eine Vergrößerngeste ausgeführt. Im Vergleich zum MacBook hört sich der Klick eher blechern an.
    • Leider lässt sich die Stärke des Feedbacks und die Lautstärke des Touchpads (bisher) nur unter Windows in vier Stufen (Aus, Stufe 1-3) einstellen (und eine unter Windows eingestellt Stufe geht beim Neustart in GNU/Linux verloren). Auf der normalen Stufe (2) ist der Klick leider sehr viel lauter als beim MacBook.
    • Suspend s3 (umstellen von „/sys/power/mem_state“ auf „deep“) wird unter GNU/Linux zwar angezeigt, führt bei mir aber zum sofortigen Neustart beim Schlafenlegen. s2idle funktioniert aber problemlos (der volle Akku entlädt sich dabei so, dass er nach etwa 10 Tagen leer ist).
    • Der Lautlosmodus funktioniert (bisher) nur unter Windows. „/sys/devices/platform/lg-laptop/fan_mode“ existiert zwar, „echo 1 > fan_mode“ führt jedoch nicht zum Silent-Mode. Allerdings ist der Lüfter ohnehin eher von der ruhigen Sorte.
    • Es gibt unter GNU/Linux zwei größere Fehler (kein Sound, dauerhafte ACPI-Error), die aber manuell behoben werden können (siehe nächster Abschnitt).

    Fehlerbehebung I: Journal Spam

    Zweimal in der Sekunde läuft die Fehlermeldung „ACPI Error: Aborting method _SB.PC00.LPCB.LGEC.SEN2._TMP due to previous error“ im Journal auf. Für die Laufzeit lässt er sich mit dem folgenden Kommando beenden:

    rmmod int3403_thermal

    Als dauerhafte Lösung muss das Modul entsprechen in „/etc/modprobe.d/blacklist.conf“ geblacklisted werden:

    blacklist int3403_thermal

    Quelle:

    https://www.reddit.com/r/linuxhardware/comments/x97m6l/comment/j2r7irr/

    Fehlerbehebung II: Kein Sound

    Der Sound funktioniert out-of-the-box nur über Klinke, Bluetooth und USB-C. Damit auch die normalen Lautsprecher funktionieren, müssen bislang ein paar hda-verbs Befehle nach jedem Neustart (automatisch) ausgeführt werden.

    1. für hda-verbs die alsa-utils installieren
    2. necessary-verbs.sh herunterladen
    3. die Datei ausführbach machen mit: chmod +x necessary-verbs.sh
    4. händisch ausführen oder systemd unit file „/usr/systemd/system/soundfix.service“ mit folgendem Inhalt erstellen:
    [Unit]
    Description=Run internal speaker fix script at startup
    After=getty.target
    
    [Service]
    Type=simple
    ExecStart=/usr/local/sbin/necessary-verbs.sh
    TimeoutStartSec=0
    
    [Install]
    WantedBy=default.target

    4. Den Service mit folgendem Befehl scharf schalten:

    systemctl enable soundfix.service

    5. Manchmal bekommt die Soundkarte (wenn andere Soundgeräte bspw. ein Monitor über USB-C angeschlossen sind) nicht das korrekte Mapping (als das im Script angegebenen /dev/snd/hwC0D0). Um dieses Problem zu lösen, einfach die Datei „/etc/modprobe.d/sound.conf mit folgendem Inhalt anlegen:

    options snd_hda_intel index=0
    options snd_usb_audio index=1

    Quelle:

    https://bugzilla.kernel.org/show_bug.cgi?id=212041#c14

    https://discuss.linuxcontainers.org/t/missing-dev-snd-hwc0d0-sound-device-prevents-container-from-starting/6863/2

    https://forums.fedoraforum.org/showthread.php?331130-Fixing-ALC298-audio-(no-sound-from-speakers)

  • E-Paper-Display Reader/Tablets mit Stift

    Reader/Tablets mit Graustufen-E-Paper-Displays

    1. ReMarkable 2
    2. Lenovo Smart Paper
    3. Huawei MatePad Paper
    4. Amazon Kindle Scribe
    5. Rakuten kobo elipsa 2E
    6. Onyx Boox Note Air2 Plus
    HerstellerreMarkableLenovoHuaweiAmazonRakutenOnyx
    GerätreMarkable 2Smart PaperMatePad PaperKindle Scribekobo elipsa 2EBoox Note Air2 Plus
    Erscheinungsjahr202120232022202220222022
    Display10,3″10,3″10,3″10,2″10,3″10,3″
    TechnologieE-Ink CartaE-Ink Carta 1200E-Ink Carta HDE-Ink Carta 1200E-Ink Carta 1200E-Ink Carta
    Auflösung1872 x 14041872 x 14041872 x 14042480 x 18601872 x 14041872 x 1404
    PPI226227227304227227
    Beleuchtung24 Helligkeitsstufen
    24 Temperaturstufen
    automatische Anpassung
    Helligkeitsstufen24 Helligkeitsstufen
    24 Temperaturstufen
    automatische Anpassung
    Helligkeitsstufen
    Temperaturstufen
    automatische Anpassung
    Helligkeitsstufen
    Temperaturstufen
    RAM1 GB4 GB4 GB1 GB1 GB4 GB
    Speicher8 GB64 GB64 GB16-64 GB32 GB64 GB
    Prozessor2x 1,5GHz4x 2,0GHz
    Rockchip RK3566
    8x 1,8-2,2GHz
    Kirin 820E
    2x 1,0GHz
    MediaTek MT8113
    2x 2,0 GHz8x 2,0GHz
    Akku3.000 mAh3.550 mAh3.625 mAh3.000 mAh2.400 mAh3.700 mAh (Plus)
    3.000 mAh
    BetriebssystemCodex
    (Linux)
    ?
    (AOSP Android 11)
    HarmonyOS 2
    (Android)
    Proprietär
    (Linux)
    ??
    (Android 11)
    Android-Appsx (APK)x (APK)x (Google Play Store)
    WLan2,5GHz/ 5GHz2,5GHz/ 5GHz2,5GHz/ 5GHz2,5GHz/ 5GHz2,5GHz/ 5GHz2,5GHz/ 5GHz
    Bluetooth5.25.25.25.25.0
    Lautsprecher2x
    Mikrofone24x
    Fingerabdrucksensorx
    Kamera
    MicroSD
    LTE/ SIM-Slot
    Höhe24,6 cm22,6 cm22,52 cm22,9 cm22,7 cm22,9 cm
    Breite18,7 cm19,5 cm18,27 cm19,6 cm19,3 cm19,54 cm
    Tiefe0,47 cm0,55 cm0,665 cm0,58 cm0,75 cm0,58 cm
    Gewicht403,5 g408 g360 g433 g390 g445 g (Plus)
    420 g
    Stift
    (Marker 99€
    Marker Plus 129€)
    xx
    (M-Pencil 2nd Gen.)
    xx
    (Kobo Stylus 2)
    x
    WACOM/EMRxxxx
    Stift: Radierer– (Marker)
    x (Marker Plus)
    – (Standard 33€)
    x (Premium 55€)
    x– (Pen Plus)
    x (Pen2 Pro)
    Stift: Tilt/ Neigung Schreibwinkelxxxx?x
    Stift: Batterielosxxx x– (USB-C)x
    Stift: Druckstufen4096409640964096x4096
    Stift: Latenz21 ms23 ms26 msca. 20 ms? ms? ms
    Klapphülle
    (Hülle ab 69€, Klapphülle ab 99€)
    xx
    (63€)

    (Cover 69€)

    (nur für Plus 49€)
    FormatPDF, ePubPDF, ePub, MS-Office, (weitere je nach App)PDF, ePub, (weitere je nach App)AZW, PDF, ePub, TXT, MOBI, MS-OfficePDF, ePub, MOBI, TXTPDF, ePub, MOBI, MS-Office, (weitere je nach App)
    UVP349€479€499€399€ (16 GB)
    419€ (32 GB)
    449€
    (64 GB)
    399€499€
    TestNetzwelt
    tom’s guide
    Notebookcheck
    Pocket-lint
    Notebookcheck
    Tabletblog
    futurezone
    Literaturcafe
    Netzwelt
    PC Games Hardware
    allesebook
    Pocket-linttechradar
    Appleinsider

    Reader/Tablets mit Farb-E-Paper-Displays

    1. Bigme inkNote Color
    HerstellerBigme
    GerätinkNote Color
    Erscheinungsjahr2022
    Display10,3″
    TechnologieE-Ink Kaleido 2
    Auflösunggraustufen: 1872 x 1404
    farbig: 936 x 702
    PPIgraustufen: 226
    farbig: 117
    Beleuchtung36 Helligkeitsstufen
    Temperaturstufen
    RAM6 GB
    Speicher128 GB
    Prozessor8x 2,3GHz
    Akku4.000 mAh
    Betriebssystem?
    (Android 11)
    Android-Appsx (Google Play Store)
    WLan2,5GHz/ 5GHz
    Bluetooth5.0
    Lautsprecher2
    Mikrofone4
    Fingerabdrucksensorx
    KameraFront: 5 MP
    Back: 8 MP
    MicroSDx
    LTE/ SIM-Slot4G
    Höhe24,6 cm
    Breite18,7 cm
    Tiefe0,47 cm
    Gewicht403,5 g
    Stiftx
    (Smart Pen A5 59€)
    WACOM/EMRx
    Stift: Radierer
    Stift: Tilt/ Neigung Schreibwinkelx
    Stift: Batterielosx/- (lädt über Pogo-Pins für Laserpointer und Bluetooth-Buttons)
    Stift: Druckstufen4096
    Stift: Latenz? ms
    Klapphüllex
    (49€)
    FormatPDF, ePub, ?, (weitere je nach App)
    UVP699€
    Testliliputing

  • Lenovo ThinkPad Z13: Erster Eindruck

    UPDATE (08.04.2023)

    Hier ein kurzer erste Eindruck von Lenovos ThinkPad Z13:

    The Good

    • fällt in der Grundfläche (29,4 x 20 cm) sehr kompakt aus
    • schmale Displayränder für das matte 13,3 Zoll 16:10 Panel mit 1920 x 1200 Pixel
    • endlich ein (Glas-)Touchpad, was sich dank Haptic-Touch (ähnlich Apple Force Touch oder Huawei Free Touch) überall „klicken“ lässt
    • Thunderbolt/USB4-Anschlüsse auf beiden Seiten
    • gute und leise Tastatur (sofern man nicht auf großen Tastenhub Wert legt). UPDATE: die Hoch/Runter-Tasten geben beim Tippen – wenn man sie nicht mit Druck direkt mittig trifft – häufig zwar ein haptisches und akustisches Feedback, lösen aber die Tasten nicht aus
    • schneller AMD-Prozessor, der zugleich auch beim Power-Management nicht ganz schlecht ist (auch unter GNU/Linux bei leichter Arbeit und 1/3 Displayhelligkeit 12+ Stunden)
    • endlich eine 1080p-Webcam
    • kein Drift des TrackPoints feststellbar

    The Bad

    • die TrackPoint-Tasten sind jetzt Teil des Touchpads und daher auch nicht mehr physisch klickbar. Zwar versucht Lenovo mit leichten fühlbaren Erhebungen (als durchgehender Strich für die linke und rechte Maustaste sowie als Punkte für die mittlere Maustaste/ Scrolltaste) die Tasten fühlbar zu machen, allerdings konnte ich mich in der kurzen Zeit des Tests so gar nicht damit anfreunden (man kann aber den Finger problemlos beim Surfen auf der mittleren Taste liegen lassen und bei bedarf zum Scrollen mit dem TrackPoint klicken)
    • der 400nit Low Power Bildschirm schaltete sehr langsam, weshalb der Mauszeiger deutliche Schlieren hinter sich herzieht
    • leider nur 2x Thunderbolt/USB4 und 3,5mm Audio-Klinke
    • der Haptic-Touch des Touchpads und der TrackPoint-Tasten fällt sehr laut aus (keine Ahnung, ob der Klick mechanisch anfällt oder als Sound erzeugt wird). Zwar kann die Stärke des Touch-Effekts unter Windows in 4 Stufen verstellt werden (plus ganz aus) allerdings ist er auch auf der niedrigsten Stufe deutlich lauter als beim MacBook oder MateBook. UPDATE: Mittlerweile lässt sich die Stärke und Sensitivität auch unter GNU/Linux verändern. Die dafür nötige Software stellt Lenovo zum Download bereit: Link
    • zwar aufrüstbare m.2 NVMe-SSD, aber leider im kurzen 2242 Format – darüber hinaus passen nur single-sided-SSDs
    • Display lässt sich nicht mehr wie sonst bei ThinkPads üblich bis 180 flach aufklappen, sondern es ist ähnlich wie beim MacBook bei 135 Grad Schluss
    • AMD implementiert nur s2idle, also kein Suspend mit s3 unter GNU/Linux möglich. UPDATE: Allerdings verliert der Akku „nur“ 3,3 % Ladung innerhalb von 10 Stunden. Ein voll geladenes Z13 ist also nach etwa 12 Tagen im Standby komplett leer.

    The Ugly

    • die inverse Notch ist zwar praktisch beim Öffnen des Notebooks sieht aber auf der Deckelseite mehr als unschön aus, zumal der Deckel damit nicht mehr plan ist.
    • im Gegensatz zu „normalen“ ThinkPads sind die FN und Strg-Tasten vertauscht – das Layout entspricht also dem Standard-PC-Keyboard. Ich finde die eigentlich falsche Positionierung ganz gut, vor allem, wenn man mit dem MacBook hin und her wechselt, weil auch hier die FN-Tasten außen liegt. Natürlich kann man die Tastenbelegung im BIOS umbelegen – und im Gegensatz zu allen anderen Thinkpad-Tastaturen scheinen auf den ersten Blick auch die Tastenkappen die gleiche Größe zu haben, sodass man hier evtl. sogar die Beschriftung durch tauschen händisch anpassen kann (habe ich allerdings nicht ausprobiert)
    • UPDATE: Die Initialisierung des BIOS dauert recht lange, sodass das ThinkPad Z13 nicht sonderlich schnell hochfährt
    • trotz des eigentlich relativ geringen Gewichts (1,19 kg) kommt das ThinkPad wegen der geringen Grundfläche relativ „bullig“ daher und fühlt sich schwerer an
    • UPDATE: Grundsätzlich funktioniert das meiste problemlos unter GNU/Linux (inkl. WWAN). In unregelmäßigen Abständen wird man von einem schwarzen Bildschirm überrascht, der sich nur durch Ab- und wieder Anmelden oder einen Neustart beheben lässt. Schuld hieran ist das standardmäßige ACPI-CPU frequency scaling. Mit dem Boot-Parameter „amd_pstate=passive“ lässt sich stattdessen der AMD CPU Performance Scaling Driver aktivieren, den AMD zwar noch nicht endgültig freigegeben hat, der bei mir aber zuverlässig den Fehler behebt – bislang ohne Nebenwirkungen.
    • UPDATE: Ein weiteres Problem betrifft (nur unter GNU/Linux getestet) die Lautsprecher: ab und zu kommt es hier nicht nur zu Beginn/Ende einer Sound-Ausgabe zu einem „Popp-“ bzw. Knack-Geräusch (hier arbeitet Lenovo an einer Lösung), sondern nach dem Standby gehen die Lautsprecher bis zum Neustart gar nicht mehr.
    • UPDATE: In seltenen Fällen funktioniert nach dem Standby (nur unter GNU/Linux getestet) auch der TrackPoint nicht mehr (das TouchPad hat diese Probleme nicht)
    • Bodenplatte ist im Gegensatz zum Deckel nicht aus (recyceltem) Aluminium (oder Lederimitat), sondern aus Plastik
    • kein manueller physischer Shutter mehr für die Webcam, sondern eine elektronische Variante (F9-Taste) (die auch problemlos unter GNU/Linux funktioniert) – die Abschaltung der Kamera erkennt man dann nur an dem Licht der F9-Taste (das also kontinuierlich leuchtet, wenn man die Kamera standardmäßig ausgeschaltet lässt)
    • die Lüfter weisen zwar keine nervige Frequenz auf, aber geben halt ein Lüftergeräusch von sich (im Netzbetrieb bei mir auch durchgehend sobald man umfangreichere Webseiten aufmacht oder Videos im Browser abspielt)
    • UPDATE: Trotz s2idle dauert es (nur unter GNU/Linux getestet) geschlagene 8 bis 10 Sekunden, bevor das ThinkPad Z13 nach dem Standby den Login-Screen anzeigt
  • Lenovo Yoga Slim 7i Carbon 13ITL5: Erster Eindruck

    Hier mein erster Eindruck zum Lenovo Slim Yoga 7i Carbon 13ITL5. Getestet habe ich es unter GNU/Linux mit Fedora 35.

    The Good

    • Das Gehäuse ist relativ kompakt (29,6 x 20,9 x 1,4) und wiegt knapp unter einem Kilo (966 Gramm). Trotzdem ist es stabil und das Touchpad kann nicht durch Drücken auf die Bodenplatten ausgelöst werden (wie dies beim ähnlich leichten Samsung Galaxy Book Pro der Fall ist).
    • Das Slim Yoga kommt mit einem matten 13,3 Zoll Display im 16:10 Format mit einer angemessener Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln und einer mit 300 nit noch akzeptablen Helligkeit.
    • Das Display lässt sich um 180 Grad flach aufklappen.
    • Die m.2 NVMe-SSD kann gewechselt werden
    • Fast alle Tasten besitzen eine normale Größe (nur Enter ist etwa schmaler) (im Gegensatz zu den kleinen ü/ä/#-Tasten beim ThinkPad X1 Nano).
    • Touchpad-Klick ist nicht zu laut.
    • 2 x USB-C mit Thunderbolt 4 Support.
    • Die Hardware funktioniert unter Fedora 35 und Manjaro problemlos. S3 Standby ist verfügbar.
    • Im Batteriebetrieb bleibt der Lüfter bei Schreibarbeiten und Internet ohne Video aus.

    The Bad

    • Eigentlich bevorzuge ich an der Seite befindliche Power-Tasten, weil ich mein Notebook häufig im Clamshell-Modus am externen Monitor betreibe. Leider scheint genau in diesem Fall aber die Taste gesperrt zu sein (vermutlich um ein versehentliches Anschalten in der Tasche zu verhindern). Auf jeden Fall kann die Taste bei zusammengeklapptem Notebook nicht genutzt werden, um dieses anzuschalten oder aus dem Standby aufzuwecken.
    • Die Tastaturbeleuchtung in Verbindung mit den weißen Tasten schränkt die Lesbarkeit der Tasten deutlich ein, sofern es im Raum nicht komplett dunkel ist.
    • Der Lüfter läuft eigentlich immer, wenn das Yoga Slim am Strom hängt, meist auch im Idle.

    The Ugly

    • Die #-Taste sitzt direkt an der Enter-Taste. Auf der linken Notebookseite trifft dasselbe auf Shift und <> zu.
    • Die Spaltmaße am Scharnier sind bei meinem Gerät sehr unterschiedlich.
    • Die Reihe der F-Tasten hat nur die halbe Tastengröße.
    • Beide USB-C Anschlüsse mit Thunderbolt 4 Support befinden sich auf der linken Notebookseite. Auf der rechten Seite gibt es nur einen PD/DP-fähigen USB-C 3 Gen 2 Anschluss.
    • Keine Ahnung, wie anfällig das weiße Gehäuse langfristig ist.
    • Die Thunderbolt 4 Verbindung zu meinem Lenovo P40w-20 ist (unter GNU/Linux) nicht sehr zuverlässig. Manchmal kann das Lenovo Slim Yoga 7i Carbon 13ITL5 den Monitor aus dem Standby heraus nicht aufwecken.