Kategorie: Windows

  • Microsoft Surface Pro X – 7zip@ARM64

    Ich habe den 7-zip FileManager (7zFM.exe) in der aktuellen Version 19.00 nativ für ARM64 compiliert. Funktioniert auf meinem Surface Pro X soweit problemlos.

    Downloadlink: 7zFM.exe.bz2

    SHA256 Prüfsumme:

    7f52d43a2fe519e0c04e447d0e14c76a887201648269e46d3a5bc74a7faf83e2

  • Windows 10: OneDrive abschalten und aus der Explorer Seitenleiste entfernen

    Wen es stört, dass Windows 10 standardmäßig seinen Onlinespeicherdienst OneDrive startet und diesen ständig als Icon in der Seitenleiste des Explorers anzeigt, kann etwas dagegen tun.

    Zunächst das laufende OneDrive mittels Rechtsklick->Beenden über das Icon in der Taskleiste unten rechts beenden und den automatischen Start bei jedem Anmelden verhindern:

    1. Die Tastenkombination „Strg + Alt + Entf“ drücken und den „Task-Manager“ starten (alternativ „Task-Manager“ über das Suchfeld in der Taskleiste suchen).
    2. Unten in dem sich öffnenden Fenster auf „Mehr Details“ klicken.
    3. Den Reiter/Tab „Autostart“ auswählen.
    4. Rechtsklick auf „Microsoft OneDrive“ ausführen und „Deaktivieren“ auswählen.

    Beim nächsten Starten von Windows sollte OneDrive ab jetzt nicht mehr automatisch mit gestartet werden.

    OneDriveAls nächstes entfernen wir das OneDrive Icon in der Seitenleiste des Explorers.

    1. Den Registrierungseditor mit „regedit“ im Suchfeld in der Taskleiste starten (alternativ einfach die Tastenkombination „Win + r“ drücken).
    2. Im sich öffnenden Fenster auf der linken Seite zum Pfad „Computer\HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Classes\CLSID\“ navigieren
    3. Dort den Eintrag „{018D5C66-4533-4307-9B53-224DE2ED1FE6}“ durch Linksklick auswählen.
    4. Im rechten Feld des Fensters den Wert „System.IsPinnedToNameSpaceTree“ doppelt anklicken und im Feld „Wert“ den Wert von 1 auf 0 ändern.

    Der Registrierungseditor kann jetzt wieder geschlossen werden. Abschließend müssen noch alle offenen Fenster des Explorers geschlossen werden. Alternativ kann man stattdessen den Prozess „Explorer.exe“ über den Task-Manager (Tastenkombination „Strg + Alt + Entf“) beenden.

    Beim nächsten Öffnen des Explorers sollte OneDrive ab jetzt nicht mehr in der linken Seitenleiste auftauchen.

  • Windows 10: Papierkorb in der Explorer Seitenleiste statt auf dem Desktop anzeigen

    explorer_papierkorbWen der Windows 10 Papierkorb auf dem Desktop stört, kann ihn einfach durch eine Einbindung in der Explorer Seitenleiste ersetzen.

    Dafür entfernen wir zunächst die Desktopverknüpfung mit dem Papierkorb:

    1. Im Startmenü auf „Einstellungen“ klicken (alternativ einfach Win + i drücken).
    2. Den Punkt „Personalisierung“ auswählen.
    3. In der linken Seitenleiste „Designs“ auswählen.
    4. Im rechten Feld „Desktopsymboleinstellungen“ anklicken
    5. Das Häckchen bei „Papierkorb“ entfernen

    Fertig.

    Als nächstes fügen wir den Papierkorb in der Seitenleiste des Explorers ein.
    regedit_papierkorb

    1. Den Registrierungseditor mit „regedit“ im Suchfeld starten (alternativ einfach Win + r drücken).
    2. Auf der linken Seite zum Pfad „Computer\HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Classes\CLSID\“ navigieren.
    3. Falls es bereits einen Eintrag „{645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E}“ gibt, mit Punkt 4 weiter machen. Sonst: Rechtsklick auf CLSID ausführen und im Menü „Neu->Schlüssel“ auswählen. Als Name einfach „{645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E}“ (ohne Anführungszeichen) eingeben.
    4. Auf der linken Seite den Eintrag „{645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E}“ auswählen.
    5. Im rechten Feld einen Rechtsklick ausführen und „Neu->DWORD-Wert (32-bit)“ auswählen.
    6. Als Name „System.IsPinnedToNameSpaceTree“ eingeben (ohne Anführungszeichen).
    7. Im rechten Feld den Wert „System.IsPinnedToNameSpaceTree“ doppelt anklicken und im Feld „Wert“ den Wert von 0 auf 1 ändern.

    Registrierungseditor und alle Explorerfenster schließen (alternativ Explorer.exe über den Task-Manager beenden).

    Beim nächsten Öffnen des Explorers sollte der Papierkorb in der linken Seitenleiste auftauchen.

    Links:

    https://www.deskmodder.de/wiki/index.php?title=Desktopsymboleinstellung_Windows_10

    https://www.deskmodder.de/wiki/index.php?title=Papierkorb_im_Datei_Explorer_anzeigen

  • Surface Pro 4: 9 Tage

    Eigentlich hatte ich ja gehofft, nach der enttäuschenden ersten Erfahrung mit iPad Pro und Apple Pencil, mit dem Surface Pro 4 und dem Microsoft Pen mehr Glück zu haben. Hat aber leider nicht funktioniert. Am Pen lag es nicht, der liegt gut in der Hand und ist zum Schreiben besser zu gebrauchen als der Apple Pencil.

    Woran also hapert es? Problematisch ist das schlechte Zusammenspiel von Hard- und Software. Es bringt anscheinend nichts, dass beides aus dem gleichen Haus kommt. So hat Microsoft erst jetzt, Monate nach dem Erscheinen von Surface Pro 4 und Surface Book, ein Update bereitstellt, das den enormen Stromverbrauch im Standby einschränkt. Verglichen mit dem Standbyverbrauch von iPad oder MacBook ist der aber für mein Empfinden immer noch deutlich zu hoch.

    Davon, dass auch das Type Cover immer noch sporadisch die Verbindung verliert, fange ich gar nicht erst an. Auch von dem in stillen Räumen nervig hohen Pfeifen von Lüfter, Spuhlen oder CPU soll jetzt nicht die Rede sein. Das entscheidende Problem, das Microsft  immer noch nicht beheben konnte, ist eine verlässliche Kopplung von Surface Pro 4, Docking Station und externem Bildschirm.

    Es scheint absolut zufällig zu sein, ob nach dem Aufwachen des Surfaces wieder ein Bild auf dem via DP-HDMI Kabel angeschlossenen Monitor erscheint oder nicht. Wenn man nicht den erweiterten Displaymodus eingestellt hatte, steht man dann ganz ohne Bild da und muss Surface oder Monitor erstmal vom Dock trennen. Auch nach einem Wiederverbinden  bleibt der externe Monitor aber dunkel und erst ein Neustart des Surface hilft wirklich weiter. Das ist für ein Gerät, das am Arbeitsplatz als Desktopersatz genutzt werden will, ein absolut katastrophaler und unhaltbarer Zustand.

    Wer gerne Firefox benutzt, stößt schnell auf ein weiteres unschönes Merkmal des Surface Pro. In der Regel wird die  Bildschirmtastatur beim ersten Benutzen nicht automatisch aufgerufen, wenn man über den Touchscreen ins URL-Feld klickt. Man muss also erstmal manuell das Keyboard aufrufen. Das geht noch schnell, wenn man sich im Desktopmodus befindet und unten rechts in der Taskleiste das entsprechende Symbol erreichen kann. Befindet sich das Surface dagegen bereits im Tabletmodus ist, wird der Tastaturlink nicht mehr angezeigt, so dass man erstmal den Modus  ändern muss. Unschön.

    Das nicht immer erklärbare Aufbrausen des Lüfters macht die Benutzung auch nicht angenehmer. Langer Rede, kurzer Sinn. Das Surface Pro 4 wird für einen zweiten Versuch mit iPad Pro und Apple Pencil ausgetauscht.

  • Kurztipp: Surface Book – Detach-, Rotation- und Helligkeitsfehler beheben

    Microsofts Surface Book kämpft auch nach dem letzten Firmwareupdate noch weiterhin mit einigen Kinderkrankheiten. Zwei Tage lang war bei mir beispielsweise das Detach/Unlock-Icon in der Taskleiste immer ausgegraut und konnte nicht angeklickt werden obwohl Tablet und Tastatur verbunden waren. Der MouseOver-Text des Icons lautete immer: „Surface herausnehmen: herausgenommen“. Zwar war es weiterhin möglich, den Bildschirm über die Hardwaretaste abzutrennen, aber die automatische Umschaltung zwischen Tablet- und Notebookmodus funktionierte nicht mehr zuverlässig. Außerdem lieferte die automatische Bildschirmhelligkeitseinstellung immer ein viel zu dunkel eingestelltes Display. Im abgedockten Tabletmodus ließ sich darüber hinaus der Bildschirminhalt, egal ob mit an- oder ausgestellter Rotationssperre, nicht mehr (automatisch) drehen. Laut einigen Forumsbeiträgen könnte dies mit einem Fehler im i2c Controller beziehungsweise in dessen Treiber zu tun haben.

    Ein normales Herunterfahren oder ein Neustarten half bei mir nicht weiter(wahrscheinlich weil Windows 10 in beiden Fällen normalerweise keinen echten, vollständigen Neustart durchführt). Den Task „Surface DTX“ abzuschießen und händisch neu zu starten, brachte ebenfalls keine Abhilfe. Was jedoch funktionierte, war folgendes: Aus dem laufendem Windows heraus so lange den Anschaltknopf und die Lautstärke+ Taste am Tabletteil des Surface Book gedrückt halten, bis sich das Surface Book herunterfährt, neustartet und in das EFI/BIOS bootet. Ich nehme an, dabei wird gleich der Fast-Startup von Windows 10 unterbunden und damit ein echter Neustart durchgeführt. Im EFI müssen daher auch keine Änderungen vorgenommen werden. Stattdessen einfach nur auf neustarten klicken. Seitdem funktioniert bei mir wieder alles so, wie es soll.

    Weiterführende Links:

    Microsoft Community: Surface DTX detach…

    Microsoft Support: Surface lässt sich nicht…

  • Kurztipp: Surface Book – Bildschirmhelligkeit

    Standardmäßig steuert Windows 10 die Displayhelligkeit beim Surface Book* dank Umgebungslichtsensor automatisch. Wer mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, kann die Bildschirmhelligkeit manuell im unteren Bereich des Infocenters in 25%-Schritten über eines der Shortcut-Icons justieren. Wenn man dafür den Touchscreen nutzt, sollte man sich tunlichst die Position des Icons merken, denn eine Helligkeitsstufe ist so dunkel, dass man gar nichts mehr sieht. Aber es geht auch anders:

    Microsoft hat es beim Surface Book* unterlassen, auf der Tastatur die Tasten für die Helligkeitssteuerung des Displays auszuweisen. Zwar zieren Symbole zur Steuerung von Helligkeit mittels Fn-Funktion die Tasten F1 und F2, diese beziehen sich jedoch auf die Helligkeit der Tastaturbeleuchtung. Allerdings gibt es Hardwaretasten für Bildschirmhelligkeit:

    Fn + Entf: Display heller stellen

    Fn + Backspace/Rücktaste: Display dunkler stellen

    Über diese Tastenkombinationen wird die Displayhelligkeit des Surface Book in 10%-Schritten angepasst.

  • Microsoft Surface Pro 4 – Erster Eindruck

    Nach zwei Tagen Nutzung, scheint mir das neue Microsoft Surface Pro 4 vor allem eine gelungene Neuerung mitzubringen, welche die Nutzung des Surface als Tablet-Notebook-Hybrid wirklich verbessert – für die man allerdings extra bezahlen muss: das neue TypeCover.

    Mit den jetzt deutlich voneinander abgesetzten Tasten, einem guten und ausreichend langen Anschlag sowie einer deutlich weniger nachgebenden Gesamtkonstruktion, lässt sich auf dem neuen TypeCover bessert tippen als auf der sehr harten Tastatur des MacBook 12. Das größere Glastouchpad fühlt sich dagegen zwar deutlich besser an als die Vorgänger, allerdings ist das Klickgeräusch für meinen Geschmack zu laut und die Zweifinger-Scroll-Geste alles andere als verlässlich.

    Dass das Surface etwas weniger dick und leichter ausgefallen ist, fällt nicht wirklich auf, dafür hat Microsoft aber im Vergleich zum Surface Pro 3 aber auch die Akkukapazität etwas verringert. Da der neue Intel Chip aber etwas effizienter ist, soll sich die Laufzeit nicht verändert haben. Bisher konnte ich (ohne es nachgemessen zu haben) auch keine kürzere Laufzeit (i5-Version) feststellen.

    Was dagegen auffällt: der Lüfter ist deutlich leiser bzw. angenehmer und springt sehr viel seltener überhaupt hörbar an. Während er beim Surface Pro 3 schon beim Einrichten, beim Installieren von Software usw. zum Teil voll aufdreht, bleibt er beim Surface Pro 4 lautlos.

    An den Schnittstellen hat sich leider nichts verändert. Am Surface Pro 4 muss man also weiterhin mit einem USB 3.0 Anschluss, Mini Displayport und MicroSD Slot vorlieb nehmen. Die neue Dockingstation bringt jetzt aber immerhin zwei Mini Displayports mit, so dass zwei externe Displays angesteuert werden können, ohne  dann doch wieder ein zweites Kabel zum Surface führen zu müssen.

    Apropos Display. Der Bildschirm des Surface Pro 4 ist etwas größer geworden (12,3 Zoll) und löst jetzt mit beachtlichen 2736 x 1824 Pixeln auch höher auf. Microsoft hat daher die Skalierung standardmäßig auf 200% erhöht (immer mehr Programme kommen mittlerweile mit hohen DPI Werten und Skalierung zurecht, aber noch lange nicht alle). Was mich am Display wirklich stört: es spiegelt sehr stark – deutlich mehr als etwa die Bildschirme von MacBook 12 oder iPad Air 2 (seltsamerweise sind die Spiegelungen am schwarzen Rand um das Display dann auch noch verzerrt…). Außerdem macht sich bereits geringer Druck mit dem Surface Pen auf dem Display bemerkbar.

    Der neue Surface Pen hält jetzt magnetisch ziemlich sicher am linken Rand des Surface Pro 4. Beim Transport habe ich da wenig bedenken, dass er abfallen könnte. Ermöglicht wird dies durch eine jetzt abgeflachte magnetische Seite des Stiftes. Ob er dadurch jetzt ergonomischer geworden oder eher das Gegenteil der Fall ist, muss wohl jeder selber entscheiden. Meiner Meinung nach gewöhnt man sich daran, genauso wie an den darin eingelassenen zwei Button. Woran man sich sicherlich nicht gerne gewöhnt, ist die immer noch deutlich wahrnehmbare Latenz beim Schreiben und Zeichnen mit dem Stift.  Sie ist aber gefühlt geringer als beim Surface Pro 3 und das Schreiben fühlt sich mit der Standardspitze wohl auch aufgrund des näher an das LCD herangerückte Bildschirmoberfläche etwas natürlicher an. Eine wirkliche Verbesserung sind die wechselbaren Stiftspitzen und die Radierfunktion an der Oberseite des Surface Pen. Die weiterhin bestehenden Möglichkeit, schnell OneNote aufzurufen oder gleich einen Screenshot an OneNote zu schicken, führt Microsoft immer noch dadurch ad absurdum, dass sich diese Shortcuts partout nicht von der OneNote App auf OneNote 2016 umschalten lassen.

    Auch andere softwareseitigen Dinge, scheint Microsoft noch nicht ganz im Griff zu haben. Das erste Firmware-Update soll aber wohl zumindest das Problem des hohen Stromverbrauchs im Standby-Modus angehen. Ich hatte aber auch schon mit einem Absturz bzw. einfachen Abschalten zu kämpfen sowie einem nur noch schwarz leuchtenden Bildschirm nach dem Aufwachen aus dem Standby. Bei Letzterem half nur der Neustart durch langen Druck auf den Powerknopf…

    Außerdem scheint Microsoft beim Treiber für die verbaute SSD geschlafen zu haben. Mit Samsung Treibern steigt die Schreibrate auf das Doppelte bzw. bei 4k sogar von 0 bzw. nicht messbar auf 100MB/s. Siehe Beitrag bei Winfuture.

  • Windows 10 Version 1511 und OneNote 2016 Notizen im Info-Center@Surface Pro 4

    Leider hat Microsoft es weder mit dem Release des neuen Surface Pro 4 oder der neuen Office Version 2016 noch mit dem Herbstupdate 1511 von Windows 10 hinbekommen, OneNote 2016 als Alternative zur OneNote App vernünftig einzubinden. So lässt sich nach wie vor etwa die Notiz-Verknüpfung im Info-Center/ Action-Center (die Windows 10 Seitenleiste) nicht über einen Einstellungsdialog verändern. Auch nach der Installation von OneNote 2016 wird mit dem Link weiter munter die OneNote App geöffnet.
    Zum Glück lässt sich dieses Verhalten (leider im Gegensatz zum Verhalten des Knopfes am Surface Pen) mit einem kurzen und beherzten Eingriff im Registrierungseditor abstellen.

    1. „regedit“ starten
    2. Zum Verzeichnis
      HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\ActionCenter\Quick Actions\All\SystemSettings_Launcher_QuickNote

      navigieren

    3. Die Zeichenfolge mit dem Namen „URI“ von
      onenote-cmd://quicknote?onOpen=typing

      auf

      onenote://PFAD_ZUM_NOTIZBUCH

      ändern

    4. Surface neustarten
    5. Eventuell fragt Windows beim nächsten Klick auf den Link nach dem Neustart noch einmal nach, welches Programm ab jetzt immer gestartet werden soll. Dort einfach noch einmal OneNote 2016 auswählen.

    Der PFAD_ZUM_NOTIZBUCH „Schnelle Notizen“ sieht bei mir beispielsweise wie folgt aus: „C:\User\SaGrLand\Documents\OneNote-Notizbücher\Mein Notizbuch\“. Die gesamte URI Zeichenfolge wäre daher:

    onenote://C:\Users\SaGrLand\Documents\OneNote-Notizbücher\Mein Notizbuch\

    Evernote:

    Wer lieber Evernote statt OneNote 2016 nutzt und dieses mit der Notiz-Verknüpfung im Info-Center starten will, kann unter „URI“ einfach folgendes eintragen:

    evernote:
  • Windows 10 Version 1511 – Weniger Speicherplatz nach Update?

    Windows10_1511Nach dem Update von Windows 10 auf Version 1511 sind auf deiner Festplatte plötzlich 30GB weniger freier Speicherplatz vorhanden? Das liegt nicht daran, dass Windows nach dem Update auf einmal so viel mehr Speicherplatz brauchen würde. Dieses Phänomen liegt einzig und allein darin begründet, wie Microsoft die Update-Prozedur für das große Herbstupdate umgesetzt hat. Es findet nämlich kein „normales Update“ statt, wie es sonst bei kleineren Updates der Fall ist, sondern eine datenschonende Neuinstallation (ganz ähnlich der Updateinstallation von Windows 8 auf Windows 10).
    In der Folge findet sich nach dem Update auf Windows 10 Version 1511 auf der Festplatte der Ordner „Windows.old“ – und der enthält nichts anderes, als die alte Windows 10 Version. Bei mir hat dieser Ordner (bei einem ganz neue installierten Windows 10) eine Größe von 23GB. Hinzu kommen dann noch die temporär (also bis man sie selber von Hand löscht…) gespeicherten Updatedateien. Bei mir mit einer Größe von 7GB. Da sind also die 30GB Speicherplatz hin…
    Zum Glück ist es einfach, den Speicherplatz wieder freizugeben. Rechter Mausklick auf C: und im Reiter „Allgemein“ auf Bereinigen klicken. In dem dann aufpopenden Fenster „Datenträgerbereinigung für Windows (C:)“ tauchen die alte Windows Installation und die temporären Installationsdateien zunächst nicht in der Liste auf. Dafür muss erst auf „Systemdateien bereinigen“ geklickt werden. Dann wird die Liste aktualisiert und beides kann zum Löschen ausgewählt werden.

  • Windows 8 / 8.1 Fehler beim Zurücksetzen auf Originaleinstellungen nach Festplattentausch

    Wenn nach dem Austausch einer Festplatte – etwa beim Wechsel von einer HDD auf eine SSD – der zuvor erstellte Windows 8 Recovery-USB-Stick nicht funktioniert, weil bei der Auswahl von „auf Originaleinstellungen zurücksetzen“ angezeigt wird, dass bei der Wiederherstellung das „Systemlaufwerk nicht gefunden“ wurde (bei mit etwas beim Lenovo ThinkPad Yoga S1 passiert), kann folgendes helfen:

    1. Im Bios Secure Boot ausschalten und Legacy- statt UEFI-Boot anstellen.
    2. Über die Recovery-Stick ein Zurücksetzen auf Originaleinstellungen anstoßen – das bricht dann bei mir immer irgendwann kommentarlos ab.
    3. Jetzt im Bios wieder Secure Boot anstellen, die Factory Keys wiederherstellen und UEFI Boot anstellen.
    4. Jetzt sollte eine neu angestoßene Originaleinstellungs-Zurücksetzung über das USB-Recovery-Drive problemlos funktionieren.

    Wenn es nicht geht, kann folgendes vorher vielleicht helfen:

    • Über den Recovery-Stick die Eingabeaufforderung aufrufen. „diskpart“ starten, die Festplatte löschen und auf GPT umstellen. Zumeist mit „select disk 0“ „clean“ „convert gpt“ (vorher mit „list disk“ sicherstellen, dass disk 0 tatsächlich die zu löschende Hauptfestplatte ist).
    • Über den Recovery-Stick den Menüpunkt zur automatischen Behebung von Startproblemen ausführen, dann mit den obigen Schritten 1-4 weitermachen.