Kategorie: Lenovo

  • Manjaro@ThinkPad T14s Gen 4 AMD Ryzen

    The Good

    • Mattes FullHD+ (1.920 x 1.200 Pixel) Display im 16:10 Format.
    • 2x USB4/USB-C, 1x HDMI, 2x USB 3.2/USB-A, 3,5mm Klinke, SmartCard-Reader.
    • Sehr straffe Scharniere, sodass das Display immer an Ort und Stelle bleibt.
    • Mit geringer Displayhelligkeit (Stufe 2) und leichter Büroarbeit hält der Akku 14-16 Stunden.

    The Bad

    • Statt Thunderbolt 4 nur USB4-Support.
    • Keine SD-/MicroSD-Card-Slot.
    • Oberfläche des Notebooks wieder etwas anfälliger für Fingerabdrücke als die etwas grauere letzte Gen 3 Version.

    The Ugly

    • Leider habe ich in der Panel-Lotterie wohl verloren. Auf jeden Fall zeigt mein Low-Power-Display deutliche Schlieren beim Bewegen des Mauszeigers.
    • Aufgrund der sehr straffen Scharniere kann das Display nicht mit einer Hand geöffnet werden.
    • Da AMD leider s3 nicht unterstützt, gibt es keinen deep sleep, sondern nur s2idle Suspend. Allerdings ist der Standby-Verbrauch mit s2idle relativ gering, sodass der Akku etwas mehr als 14 Tage benötigt, um von 100% auf 0% zu sinken.
    • Wakeup aus dem Suspend per Tastatur (angeschlossen bei einem Thunderbolt 4 und einem Thunderbol 3 Monitor) funktioniert bei mir bislang nicht (wakeup steht unter /sys/bus/usb/devices/ für die Tastatur auf enabled).
    • Nach dem Aufwachen aus dem Standby funktioniert das Touchpad (Klick) häufig nicht mehr korrekt (TouchPoint und dezidierte Tasten sind nicht betroffen) und meine Bluetooth-Maus (Logitech MX Master 3) nicht mehr.

    Fehlerbehebung I – Screen Glitches/ Scatter

    Das Display flackert in unregelmäßigen Abständen bzw. verschiebt Bildteile für einen kurzen Augenblick (Screen Glitches). Gelöst habe ich dies durch Hinzufügen der beiden Anweisung „amdgpu.sg_display=0“ und „amdgpu.dcdebugmask=0x10“ zu den Kernel-Parametern.

    Quellen

    Fehlerbehebung II – CPU Performance Scaling

    Um vernünftig die Stromsparpotenziale des Ryzen Prozessors unter GNU/Linux nutzen zu können, muss der entsprechende AMD Treiber durch Hinzufügen der Anweisung „amd_pstate=active“ zu den Kernel-Parametern gesetzt werden.

    Quellen

  • Lenovo ThinkPad Z13: Erster Eindruck

    UPDATE (08.04.2023)

    Hier ein kurzer erste Eindruck von Lenovos ThinkPad Z13:

    The Good

    • fällt in der Grundfläche (29,4 x 20 cm) sehr kompakt aus
    • schmale Displayränder für das matte 13,3 Zoll 16:10 Panel mit 1920 x 1200 Pixel
    • endlich ein (Glas-)Touchpad, was sich dank Haptic-Touch (ähnlich Apple Force Touch oder Huawei Free Touch) überall „klicken“ lässt
    • Thunderbolt/USB4-Anschlüsse auf beiden Seiten
    • gute und leise Tastatur (sofern man nicht auf großen Tastenhub Wert legt). UPDATE: die Hoch/Runter-Tasten geben beim Tippen – wenn man sie nicht mit Druck direkt mittig trifft – häufig zwar ein haptisches und akustisches Feedback, lösen aber die Tasten nicht aus
    • schneller AMD-Prozessor, der zugleich auch beim Power-Management nicht ganz schlecht ist (auch unter GNU/Linux bei leichter Arbeit und 1/3 Displayhelligkeit 12+ Stunden)
    • endlich eine 1080p-Webcam
    • kein Drift des TrackPoints feststellbar

    The Bad

    • die TrackPoint-Tasten sind jetzt Teil des Touchpads und daher auch nicht mehr physisch klickbar. Zwar versucht Lenovo mit leichten fühlbaren Erhebungen (als durchgehender Strich für die linke und rechte Maustaste sowie als Punkte für die mittlere Maustaste/ Scrolltaste) die Tasten fühlbar zu machen, allerdings konnte ich mich in der kurzen Zeit des Tests so gar nicht damit anfreunden (man kann aber den Finger problemlos beim Surfen auf der mittleren Taste liegen lassen und bei bedarf zum Scrollen mit dem TrackPoint klicken)
    • der 400nit Low Power Bildschirm schaltete sehr langsam, weshalb der Mauszeiger deutliche Schlieren hinter sich herzieht
    • leider nur 2x Thunderbolt/USB4 und 3,5mm Audio-Klinke
    • der Haptic-Touch des Touchpads und der TrackPoint-Tasten fällt sehr laut aus (keine Ahnung, ob der Klick mechanisch anfällt oder als Sound erzeugt wird). Zwar kann die Stärke des Touch-Effekts unter Windows in 4 Stufen verstellt werden (plus ganz aus) allerdings ist er auch auf der niedrigsten Stufe deutlich lauter als beim MacBook oder MateBook. UPDATE: Mittlerweile lässt sich die Stärke und Sensitivität auch unter GNU/Linux verändern. Die dafür nötige Software stellt Lenovo zum Download bereit: Link
    • zwar aufrüstbare m.2 NVMe-SSD, aber leider im kurzen 2242 Format – darüber hinaus passen nur single-sided-SSDs
    • Display lässt sich nicht mehr wie sonst bei ThinkPads üblich bis 180 flach aufklappen, sondern es ist ähnlich wie beim MacBook bei 135 Grad Schluss
    • AMD implementiert nur s2idle, also kein Suspend mit s3 unter GNU/Linux möglich. UPDATE: Allerdings verliert der Akku „nur“ 3,3 % Ladung innerhalb von 10 Stunden. Ein voll geladenes Z13 ist also nach etwa 12 Tagen im Standby komplett leer.

    The Ugly

    • die inverse Notch ist zwar praktisch beim Öffnen des Notebooks sieht aber auf der Deckelseite mehr als unschön aus, zumal der Deckel damit nicht mehr plan ist.
    • im Gegensatz zu „normalen“ ThinkPads sind die FN und Strg-Tasten vertauscht – das Layout entspricht also dem Standard-PC-Keyboard. Ich finde die eigentlich falsche Positionierung ganz gut, vor allem, wenn man mit dem MacBook hin und her wechselt, weil auch hier die FN-Tasten außen liegt. Natürlich kann man die Tastenbelegung im BIOS umbelegen – und im Gegensatz zu allen anderen Thinkpad-Tastaturen scheinen auf den ersten Blick auch die Tastenkappen die gleiche Größe zu haben, sodass man hier evtl. sogar die Beschriftung durch tauschen händisch anpassen kann (habe ich allerdings nicht ausprobiert)
    • UPDATE: Die Initialisierung des BIOS dauert recht lange, sodass das ThinkPad Z13 nicht sonderlich schnell hochfährt
    • trotz des eigentlich relativ geringen Gewichts (1,19 kg) kommt das ThinkPad wegen der geringen Grundfläche relativ „bullig“ daher und fühlt sich schwerer an
    • UPDATE: Grundsätzlich funktioniert das meiste problemlos unter GNU/Linux (inkl. WWAN). In unregelmäßigen Abständen wird man von einem schwarzen Bildschirm überrascht, der sich nur durch Ab- und wieder Anmelden oder einen Neustart beheben lässt. Schuld hieran ist das standardmäßige ACPI-CPU frequency scaling. Mit dem Boot-Parameter „amd_pstate=passive“ lässt sich stattdessen der AMD CPU Performance Scaling Driver aktivieren, den AMD zwar noch nicht endgültig freigegeben hat, der bei mir aber zuverlässig den Fehler behebt – bislang ohne Nebenwirkungen.
    • UPDATE: Ein weiteres Problem betrifft (nur unter GNU/Linux getestet) die Lautsprecher: ab und zu kommt es hier nicht nur zu Beginn/Ende einer Sound-Ausgabe zu einem „Popp-“ bzw. Knack-Geräusch (hier arbeitet Lenovo an einer Lösung), sondern nach dem Standby gehen die Lautsprecher bis zum Neustart gar nicht mehr.
    • UPDATE: In seltenen Fällen funktioniert nach dem Standby (nur unter GNU/Linux getestet) auch der TrackPoint nicht mehr (das TouchPad hat diese Probleme nicht)
    • Bodenplatte ist im Gegensatz zum Deckel nicht aus (recyceltem) Aluminium (oder Lederimitat), sondern aus Plastik
    • kein manueller physischer Shutter mehr für die Webcam, sondern eine elektronische Variante (F9-Taste) (die auch problemlos unter GNU/Linux funktioniert) – die Abschaltung der Kamera erkennt man dann nur an dem Licht der F9-Taste (das also kontinuierlich leuchtet, wenn man die Kamera standardmäßig ausgeschaltet lässt)
    • die Lüfter weisen zwar keine nervige Frequenz auf, aber geben halt ein Lüftergeräusch von sich (im Netzbetrieb bei mir auch durchgehend sobald man umfangreichere Webseiten aufmacht oder Videos im Browser abspielt)
    • UPDATE: Trotz s2idle dauert es (nur unter GNU/Linux getestet) geschlagene 8 bis 10 Sekunden, bevor das ThinkPad Z13 nach dem Standby den Login-Screen anzeigt
  • Audio/Sound@Teams & Webex Client mit Fedora 34 & SOF

    Mit Fedora 34 wechselt die Distribution von PulseAudio auf PipeWire. Damit sind bei mir insbesondere zwei Soundprobleme bei den GNU/Linux-Versionen der Konferenzsoftware aus den Häusern Microsoft und Cisco verbunden:

    1. Microsoft Teams: Es gibt überhaupt keinen Audio-Output/ Sound. Der Client zeigt in den Einstellung schlicht „Lautsprecher: keine“ / „Speakers: None“ an.
    2. Cisco Webex: Der gerade erschienene GNU/Linux-Client bringt nur völlig übersteuerten und viel zu lauten Sound zustande.

    Zu diesen Problemen scheint es nur bei Notebooks zu kommen, die Sound Open Firmware (SOF) nutzen, wie etwa das Lenovo ThinkPad X1 Carbon Gen8/9 oder das Dell XPS 13 9310 (beides im Übrigen Laptops die ansonsten exzellente Unterstützung für GNU/Linux mitbringen).

    Der bei mir funktionierende Workaround für beide Probleme ist die folgende Anpassung.

    UPDATE: Scheint leider doch nur für Microsoft Teams sicher zu funktionieren…

    Getestet mit:

    • Dell XPS 13 9310
    • Fedora 34
    • Kernel 5.11.21-300
    • alsa-sof-firmware-1.6.1-4
    • pipewire-0.3.28-1

    In der Config-Datei „/usr/share/pipewire/media-session.d/alsa-monitor.conf“ einfach direkt unterhalb der Zeile „rules = [“ folgende Regel einfügen:

    {
        matches = [
            {
                node.name = "alsa_output.pci-0000_00_1f.3-platform-skl_hda_dsp_generic.HiFi__hw_sofhdadsp__sink"
            }
        ]
        actions = {
            update-props = {
                node.pause-on-idle      = false
                audio.format           = "S16LE"
            }
        }
    }
    

    Hiermit wird das Standard-Sample-Format von PipeWire (s24-32le) auf das Standard-Format von PulseAudio (s16le) geändert.

    Nach einem Neustart sollte bei Microsoft Teams die vorhandenen Audiogeräte wieder angezeigt werden und die Soundausgabe des Webex Clienst nicht mehr so laut und übersteuert klingen.

    Weiterführende Quellen:

  • Lenovo ThinkPad X1 Nano: Erster Eindruck

    The good

    • Helles (400 nit) und mattes 13 Zoll Display (2160 x 1350 Pixel) mit guter Pixeldichte (196 ppi) im 16:10 Format.
    • Sehr leicht (946 g) und trotzdem flexible Stabilität.
    • Wirklich kompakt Gehäuse (29,3 x 20,7 x 1,6 cm).
    • Selten, und wenn doch im Normalfall sehr leise, laufender Lüfter (leiser als im X1 Carbon).
    • 2x Thunderbolt 4 Anschlüsse.
    • TrackPoint der im Gegensatz zu meinen letzen X1 Carbon Gen 7 + 8 Modellen nicht „wandert“.
    • Kein klicken auf dem Touchpad beim Drücken auf den geschlossenen Displaydeckel.
    • Kaum versehentlich auslösbarer Power-Button an der Gehäuseseite (bei häufiger GNU/Linux-Nutzung im Clamshell-Modus meiner Meinung nach Gold wert).
    • Wie alle neueren ThinkPads mit ThinkShutter Webcamabdeckung.
    • GNU/Linux (getestet mit Fedora 34 beta 1.1) funktioniert problemlos. Lautsprecher, Mikrofon, Fingerabdruckleser, Thunderbolt4-Ports, Tasten für Helligkeit, Ton, Tochpad, TrackPoint, Standby/Suspend/TLP, geht alles. Akkulaufzeit bei geringer Helligkeit und Schreibarbeit: 9-11 Stunden. Standby/Suspend-Zeit: 7-8 Tage.

    The bad

    Der SSD-Speicher ist das größte Problem des X1 Nano:

    SSD im WWAN-Slot
    • Der m.2-Slot (nur PCIe 3.0 nicht 4.0) unterstützt zum einen nur Karten mit einer Länge von 42mm (m.2 2242). Die sind häufig teurer als die Karten in „normaler“ Größe (2280).
    • Des weiteren passen nur „dünne“ Single-Sided SSDs in den Slot. Damit fallen die relativ gut verfügbaren 1TB und 2TB SSDs von Sabrent als Upgrade-Option aus. Zwar lassen die sich mit etwas Gewalt verbauen (und funktionieren dann auch), dafür muss aber das untere Wärmepad entfernt werden und der Headspreader wölbt sich durch (s. dieses Youtube-Video von CruiseTech). Evtl. könnte man die Single-Sided Kioxia BG4 2230 SSD ausprobieren (gibt es allerdings nur bis zu 1TB) und die fehlende Länge mit etwas Plastik ausgleichen (der Headspreader würde Karte und „Adapter“ grundsätzlich stabilisieren).
    • Der m.2 WWAN-Slot des LTE-Modems lässt sich leider auch nicht umfunktionieren. Auch in diesen Slot passen nur einseitige Karten (und dann auch nur B+M-Key Karten), selbst bei Entfernen des unteren Pads. Allerdings wird die von mir getestet 512GB Kingdata SATA SSD erst gar nicht erkannt. Hier scheint Lenovo sich also wie schon beim Gen 9 X1 Carbon dafür entschieden zu haben, den Slot nicht für SSDs freizugeben.

    The ugly

    • Nur noch 2 USB-C/Thunderbolt 4 Anschlüsse. Für Legacy-Anschlüsse also immer Dongle nötig.
    • Wirklich sehr stark verkleinerte Ä/Ü/+/#-Tasten beim deutschen Keyboard-Layout (Achtung: auf vielen Bildern ist das US-Layout zu sehen, hier sind die Tasten normal groß!). Hier sollte Lenovo lieber wie Apple die Deutsche/UK-Enter-Taste schmaler machen und dafür zumindest Ä/Ü in „normaler“ Breite anbieten.
    • Beim Aufklappen des Display schiebt sich der untere Displayrand über den Schreibtisch, weil die hinteren Füße nicht hoch genug sind. Das hört sich nicht immer angenehm an, und bei normalen Winkeln steht das X1 Nano also hinten nicht auf den Füßen.
    • Das Netzteil an sich ist zwar schön klein, wie gehabt setzt Lenovo aber auf einen klobigen dreipoligen Kaltgerätestecker.
    • Wie bei (fast) allen Notebooks auch 2021 noch üblich: 720p Webcam
    • Nicht gerade billig (1.700 Campus- und 2.200 Euro Normalpreis)

    Weiterführende Links

  • Fedora 30@Lenovo ThinkPad T490s

    Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht darüber, wie gut sich das neue Lenovo ThinkPad T490s unter GNU/Linux am Beispiel von Fedora 30 schlägt.
    Die folgenden Ausführungen beziehen sich dabei auf:

    • Lenovo ThinkPad T490s (i5-8265U, Low-Power-Full-HD), mit BIOS Version 1.7
    • Fedora 30 64bit
    • Kernel 5.1.7

    Das Starten der Live Version von Fedora 30 funktioniert mit UEFI problemlos (nicht mit aktiviertem SecureBoot getestet). Die Out-of-the-Box Funktionsfähigkeit des ThinkPad T490s sieht unter Fedora 30 mit akutalisiertem Kernel gut aus, wie in der folgenden Tabelle zu sehen.

    FunktionStand der Dinge
    TouchpadTapToClick und TwoFingerScroll funktionieren.
    PinchToZoom funktioniert (Dokumentenbetrachter)
    Hardware Links-/Rechtklick funktionieren.
    Separates Abschalten des Touchpad funktioniert (Abschalten im BIOS hat keine Auswirkung)
    Handballenerkennung (palm rejection) funktioniert.
    TastaturFunktioniert problemlos.
    TrackPointFunktioniert problemlos.
    TrackPoint TastenFunktioniert problemlos (inkl. scrollen über mittlere Taste).
    USB-C AnschlussAufladen ohne Probleme (neben dem Originalnetzteil getestet mit Lenovo 45 Watt).
    USB-C auf HDMI: problemlos (4k 60Hz).
    Aufladen über USB-C Powerbank: funktioniert (getestet mit: Aukey).

    USB-C auf VGA: nicht getestet.
    USB-C auf USB-A: nicht getestet.

    USB-C Festplatte: funktioniert.
    USB-C Monitor/Dock: Aufladen, USB-Ports und Video problemlos (4k 60Hz an LG Monitor getestet).
    USB-C Anschluss   (mit Thunderbolt 3) Aufladen ohne Probleme (neben dem Originalnetzteil getestet mit Lenovo 45 Watt).
    USB-C auf HDMI: problemlos (4k 60Hz).
    Aufladen über USB-C Powerbank: funktioniert (getestet mit: Aukey).

    USB-C auf VGA: nicht getestet.
    USB-C auf USB-A: nicht getestet.

    Thunderbolt über USB-C: USB (Maus, Tastatur) und Video problemlos (4k 100Hz an Samsung C34J791 getestet).
    USB-C Monitor/Dock: Aufladen, Video und USB-Ports funktionieren problemlos (an LG 27UD88  getestet).
    KameraFunktioniert problemlos.
    Fingerprint ReaderNicht getestet, soll nicht funktionieren.
    SmartCard ReaderNicht getestet, soll funktionieren.
    AudioSoundausgabe funktioniert problemlos.
    Mikrofon funktioniert problemlos.
    WLanFunktioniert problemlos.
    BluetoothFunktioniert problemlos.
    WWAN/ LTEnicht vorhanden (aber nachrüstbar, Antennen vorhanden).
    USB-A AnschlussFunktioniert problemlos.
    HDMI AnschlussFunktioniert problemlos.
    RJ45-NetzwerkanschlussNicht getestet, nur über propritären Adapter.
    KopfhöreranschlussFunktioniert problemlos.
    MicroSD-KartenleserFunktioniert problemlos (Karte verschwindet durch Tray vollständig im Gehäuse).
    Sleep/Wakeup   (beim Zuklappen) Funktioniert erst nach „Eingriff„.
    StandbyFunktioniert erst nach „Eingriff„.
    ShortcutsStand der Dinge
    Bildschirmhelligkeit (F5+F6)Funktionieren problemlos.
    Keyboard Backlight (Space)Funktioniert problemlos.
    Lautstärke (F1+F2+F3)Funktionieren problemlos (lautlos inkl. Licht).
    Mikrofon (F4)Funktioniert problemlos (stumm inkl. Licht).
    Externer Bildschirm (F7)Funktioniert problemlos.
    FnLock (F1)Funktioniert problemlos (inkl. Licht).
    Flugmodus (F8)Funktioniert problemlos.
    Einstellungen (F9)Funktioniert problemlos.
    Bluetooth (F10)Funktioniert problemlos.
    Keyboard (F11)Funktioniert nicht (xev zeigt kein Keyevent).
    Lesezeichen (F12)Funktioniert problemlos.

    Stromverbrauch (tlp installiert):

    • Im Standby verliert das ThinkPad T490s innerhalb von 24 Stunden etwa 15% Akkukapazität. Die Standbyzeit beträgt damit hochgerechnet etwas 6,7 Tage.
    • Bei leichter Arbeit (LibreOffice Writer, Firefox WordPress, Evolution) komme ich auf einen Verbrauch von um die 5 Watt (bei einer Bildschirmhelligkeit von Stufe 4 = 20%). Die Laufzeit liegt damit bei etwa 11 Stunden.
  • Fedora 30@ThinkPad T490s: Suspend Error

    Nach der Installation von Fedora 30 und TLP auf dem Lenovo ThinkPad T490s funktioniert der Wechsel in den Standby (Suspend to RAM; STR) beim Schließen des Notebookdeckels oder Nutzung des Suspend-Buttons nicht. Stattdessen gibt es nur eine Fehlermeldung im Journal:

    pci_pm_suspend(): hcd_pci_suspend+0x0/0x30 returns -16
    dpm_run_callback(): pci_pm_suspend+0x0/0x170 returns -16
    PM: Device 0000:00:14.0 failed to suspend async: error -16
    PM: Some devices failed to suspend, or early wake event detected

    Um diesen Fehler im xhci Controller zu beheben, muss nur eine Datei, etwa mit dem Namen „xhci.sh“, im Verzeichnis „/usr/lib/systemd/system-sleep/“ mit dem folgenden Inhalt angelegt werden:

    #!/bin/sh
    
    if [ "${1}" == "pre" ]; then
      # Do the thing you want before suspend here, e.g.:
      echo "Disable broken xhci module before suspending at $(date)..." > /tmp/systemd_suspend_test
      grep XHC.*enable /proc/acpi/wakeup && echo XHC > /proc/acpi/wakeup
    elif [ "${1}" == "post" ]; then
      # Do the thing you want after resume here, e.g.:
      echo "Enable broken xhci module at wakeup from $(date)" >> /tmp/systemd_suspend_test
      grep XHC.*disable /proc/acpi/wakeup && echo XHC > /proc/acpi/wakeup
    fi

    Anschließend die Datei noch ausführbar machen:

    sudo chmod +x /usr/lib/systemd/system-sleep/xhci.sh

    Im Anschluss sollte sich das ThinkPad T490s normal in den Standby versetzen lassen. Der Batterieverbrauch liegt dann etwa bei 15% innerhalb von 24 Stunden, was zu einer Standbyzeit von etwa 6,7 Tagen führt.

    Quellen:

  • ThinkPad t480s – UEFI/BIOS Firmware Update@GNU/Linux

    Vorbei sind die Zeiten, in denen man für ein BIOS-Update mal kurz Windows installieren musste (oder zumindest über den Umwege eins bootfähigen Mediums zum Updaten angewiesen war). Der Dank dafür gilt dem LVFS – dem Linux Vendor Firmware Service. Damit LVFS ans Werk gehen kann, muss er aber erstmal unterstützt werden.

    Das Lenovo ThinkPad t480s versteht LVFS und mit GNOME@Fedora 29 werden verfügbare Updates für UEFI/BIOS und andere Firmware einfach über „Software“ unter dem Reiter „Aktualisierungen“ angezeigt. Ein Klick auf Installieren und das Update startet. Oder auch nicht. Einige Dinge sind dann doch noch zu beachten:

    1. Das Lenovo ThinkPad t480s muss mit dem Strom verbunden sein.
    2. Das UEFI/BIOS darf nicht mit einem Passwort geschützt sein.

    In meiner Konfiguration ist es dann aber doch nötig New Brunswick find phone , selber Hand anzulegen. Zunächst zur Konfiguration:

    • Fedora 29 64bit mit Kernel 5.0.4-200
    • Secure Boot AN
    • Normale LUKS-Komplettverschlüsselung (also ohne /boot)

    Damit kommt es bei mir zu folgendem Fehlerbild: Über Software wird das Update angezeigt und die Installation startet auch, aber der nötige Neustart wird nicht automatisch ausgeführt. Ein selber initiierter Neustart läuft normal durch, ohne, dass das UEFI/BIOS sich updatet. Die Nachfrage bei fwupdmgr zeigt weiterhin „reboot pending“ an.

    Die Lösung: etwas Gewalt

    sudo fwupdmgr --force update

    So konnte ich problemlos von 1.27 auf 1.29 und von 1.29 auf 1.30 updaten.

    Abschließend nicht vergessen, das UEFI/BIOS-Passwort wieder zu setzen!

  • Lenovo ThinkPad T480s – Erster Eindruck

    Hier eine kurze List mit den Punkten, die mir beim neuen Lenovo ThinkPad T480s positiv oder negativ aufgefallen sind.

    Positiv

    Gewicht/ Größe: Lenovo hat mit dem ThinkPad T480s die T4X0s Serie noch näher an die X1 Carbons herangebracht. Mit 1,35 kg und 33,1 x 22,7 x 1,85 liegen die äußeren Maße nicht mehr weit vom X1C (1,13 kg, 32,4 x 21,7 x 1,6 ) entfernt.

    Display: Das WQHD-Panel (2560 x 1440 Pixel) ist matt, kommt ohne PWM und ist mit 330-350 cd/m2 jetzt auch gerade so ausreichend hell, um damit auch mal halbwegs bei Sonneneinstrahlung arbeiten zu können.

    ThinkShutter: Die wahrscheinlich bester Erfindung der letzten Jahre. Während Apple mit der Touch Bar eine nicht funktionierende Lösung für ein nicht existentes Problem unter die Leute bringt, hat Lenovo 1000e Sticker vor dem zukünftigen Webcam-Zuklebe-Dasein gerettet. Der mechanische Kameraabdeckungsschieber ist schlicht eine simple Lösung für eine bestehenden Nutzerwunsch (funktioniert aber nur in Kombination mit der normalen Webcam, nicht mit der IR-Version – aber wer will schon Windows Hello…).

    Upgradeability/ Wartbarkeit: Die 8GB verlöteter Arbeitsspeicher lässt sich mit einem SODIMM-Modul auf bis zu 24GB aufrüsten, die M.2 NVMe-SSD kann gewechselt werden, ebenso das WLan-Modul. Die WWAN-Antennen sind bereits vorverlegt und der Akku ist verschraubt. Das Innenleben versteckt sich hinter einer Abdeckung, die mit einfachen Kreuzschrauben gesichert ist.

    Laufzeit: Ich komme unter GNU/Linux mit dem etwas von 51 auf 57 Wh vergrößerten Akku auf 10+ Stunden.

    USB-C/ Thunderbolt 3 Anschluss: Endlich sitzen die Anschlüsse, entsprechend dem neuen Layout für das Docking, an der hinteren linken Seite (beim T470s kollidierte noch ein angeschlossenes Kabel in der Mitte der rechten Seite mit einer rechtshändigen Mausnutzung).

    Tastatur: Gewohntes ThinkPad-Layout, wobei die Tastatur, aufgrund der geringen Gehäusehöhe, einen etwas flacheren Anschlag hat (was meinen Tippgewohnheiten sehr entgegenkommt), als die alte Geräte der alten T-Serie.

    Negativ

    Tastatur: Leider hat die Tastatur aber auch einen gravierenden Nachteil: die Tastenkappen sind meines Erachtens nach extrem glatt. So rutsche ich beim schnellen Schreiben immer mal wieder auf Nachbartasten, weil die Oberfläche keinen Rutschwiderstand bietet.

    Update: Nach einer Eingewöhnungsphase wird es besser, griffigere Tasten wären mir aber definitiv lieber.

    USB-C/ Thunderbolt 3 Anschluss: Leider ist nur der USB-C Anschluss am Docking-Port Thunderbolt 3 fähig. Der lässt sich mit einem „normalen“ Kabel etwas umständlicher bedienen, da aufgrund der auf das Docking seltsam zugeschnittenen Öffnung, das Einstecken des Kabels etwas friemelig ist.

    TrackPoint-Tasten: Hier liegt leider fast ein Ausschlusskriterium für eine dauerhafte Nutzung des ThinkPad T480s vor. Mit der neuen Hardwareversion der TrackPoint-Tasten hat Lenovo evtl. die Frusttoleranz bei einigen überschritten. Erstens ist das weiche und weitgehend lautlose Auslösen der Tasten einem kurzen, lauten und (nach)hallenden Klicken gewichen. Zweitens – und das ist fast ein KO-Kriterium – registrieren die Tasten einen Klick nur noch bei festem Druck auf die vertikale Mittellinie der Tasten. Ein leichter Druck auf die (mit roter Linie versehene) Kante der linken und rechten Taste (also angrenzend an das Trackpad) (und die obere Kante der mittleren Taste) wird zwar mit einem hör- und fühlbaren Klick bestätigt, führt aber nicht zur Auslösung eines echten Klicks:  siehe mein YouTube-Video. Damit wird das Arbeiten mit dem TrackPoint bei einer dementsprechend Klickgewohnheit zur Tortur, weil man entweder andauern klickt und nichts passiert oder beginnt auf die Tasten einzuhämmern.

    Update: Lenovo nutzt scheinbar unterschiedliche Hersteller für die Tastatur. Nach mehreren Wechseln habe ich jetzt eine Tastatur, bei der das Problem mit den Tasten im normalen Betrieb überhaupt nicht mehr auftritt und sich nur noch bei extrem vorsichtiger und langsamer Betätigung der Taste provozieren lässt.

    TrackPoint: Für meinen Geschmack leidet der TrackPoint deutlich zu häufig unter kurzfristiger Cursorwanderung. Immer wieder wandert der Cursor nach Nutzung des TrackPoints einige Sekunden lang weiter nach oben auf dem Bildschirm, bis die automatische Kalibrierung ihn wieder einfängt (da die Wanderungsrichtung bei mir immer die gleich ist, und das auf unterschiedlichen getesteten Geräten, hängt das Phänomen nicht mit dem zu langen Drücken des TrackPoints in eine Richtung zusammen).

    Update: Mit meiner aktuellen Tastatur tritt das Problem des wandernden Cursors überhaupt nicht mehr auf!

    Lüfter: An sich erzeugt der Lüfter auch unter Last keine unangenehme Geräuschkulisse. Allerdings bläst er an der rechten Seite des Notebooks die warme Luft nach draußen. Keine guten Voraussetzungen für  Rechtshänder, die dort eine Maus benutzen wollen. Die ständige warme Luft (insbesondere im heißen Büro im Sommer) ist an der Hand nicht sonderlich angenehm. Wirklich gestört hat mich aber, dass sich beim Bewegen der Hand/Maus jedes Mal die Geräuschcharakteristik des Lüfters verändert.

    Coil-Whine: Das Fiep-Geräusch ist im Gegensatz zu meinen Erfahrungen mit dem Dell XPS 13 im Normalfall nicht wahrzunehmen – allenfalls ganz leicht, wenn man das Ohr direkt auf die Tastatur drückt. Leider ändert sich das in einigen Fällen schlagartig. Zwei Fälle sind besonders auffällig: Scrollen von Webseiten unter Edge führt zu deutlich wahrnehmbaren Coil Whine. Wirklich extrem werden die Geräusche aber mitunter beim Windows-Update, das vermutlich eine bestimmte Kombination von Prozessor- und SSD-Belastung triggert.

    Update: Unter GNU/Linux ist mir bislang überhaupt kein Coil Whine untergekommen.

  • Fedora 28@Lenovo ThinkPad T480s

    Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht darüber, wie gut sich das neue Lenovo ThinkPad T480s unter GNU/Linux am Beispiel von Fedora 28 schlägt.
    Die folgenden Ausführungen beziehen sich (nach dem letzten Artikelupdate) dabei auf:

    • Lenovo ThinkPad T480s (i5-8250U, WQHD), mit BIOS Version 1.29
    • Fedora 29 64bit
    • Kernel 4.20

    Das Starten der Live Version von Fedora 28 funktioniert mit UEFI problemlos (nicht mit aktiviertem SecureBoot getestet). Die Out-of-the-Box Funktionsfähigkeit des ThinkPad T480s sieht unter Fedora 28 mit akutalisiertem Kernel ziemlich gut aus, wie in der Tabelle am Ende zu sehen.

    Eine der echten Neuerungen bei Fedora 28 betrifft die Nutzbarkeit von Thunderbolt 3 durch boltd und der Einbindung eines entsprechenden Konfigurationsdialoges im Einstellungsmenü von GNOME 3.28, insbesondere für die Sicherheitseinstellungen/ Autorisierung.

    Folglich funktioniert jetzt auch der Thunderbolt 3 Anschluss am ThinkPad T480s (ohne im EFI/BIOS den BIOS Assist Mode aktivieren zu müssen). Angeschlossen über einen Apple TB3 auf TB2 Adapter an einem LG Monitor (LG 34UM88) werden sowohl der Monitor als auch die an diesem hängende Tastatur und Maus problemlos erkannt. Allerdings funktioniert dieser USB-C Port bei mir jetzt nur noch mit Thunderbolt vollständig. Denn mein USB-C Monitor (LG UD88) an der Arbeit funktioniert über den Thunderbolt 3 fähigen USB-C Port nur noch teilweise: Aufladen und DisplayPort Alternate Mode funktionieren, aber die USB-Anschlüsse am Monitor nicht. Auch eine direkt am TB3 Port angeschlossene USB-C Festplatte läuft zwar an, wird aber nicht als Datenträger eingebunden. Über den NICHT Thunderbolt 3 fähigen USB-C Port dagegen funktionieren sowohl Aufladen, DisplayPort Alternate Mode als auch die USB-Anschlüsse bzw. die Festpatte problemlos. UPDATE: Mit neuem BIOS und/oder Kernel hat sich das Problem erledigt und der Thunderbolt 3-Anschluss funktioniert auch als USB-C-Anschluss völlig normal.

    Funktion Stand der Dinge
    Touchpad TapToClick und TwoFingerScroll funktionieren.
    PinchToZoom funktioniert (Dokumentenbetrachter)
    Hardware Links-/Rechtklick funktionieren.
    Separates Abschalten des Touchpad funktioniert (ab Kernel 4.15)
    Handballenerkennung (palm rejection) funktioniert.

    Tastatur Funktioniert problemlos.
    TrackPoint Funktioniert problemlos.
    TrackPoint Tasten Funktioniert problemlos (inkl. scrollen über mittlere Taste).
    Edit: Bei 4 meiner 5 Geräten hatte die Tastatur ein Hardware-Problem: leichte Klicks an der Vorderkante der Tasten werden trotz Klickgeräusch fast überhaupt nicht erkannt/ registriert. Siehe mein Video bei YouTube.
    USB-C Anschluss Aufladen ohne Probleme (neben dem Originalnetzteil getestet mit Lenovo 45 Watt).
    USB-C auf HDMI: problemlos (4k 60Hz).
    Aufladen über USB-C Powerbank: funktioniert (getestet mit: Aukey).
    USB-C auf VGA: nicht getestet.
    USB-C auf USB-A: nicht getestet.

    USB-C Festplatte: funktioniert.
    USB-C Monitor/Dock: Aufladen, USB-Ports und Video problemlos (4k 60Hz an LG Monitor getestet).

    USB-C Anschluss(mit Thunderbolt 3) Aufladen ohne Probleme (neben dem Originalnetzteil getestet mit Lenovo 45 Watt).
    USB-C auf HDMI: problemlos (4k 60Hz).
    Aufladen über USB-C Powerbank: funktioniert (getestet mit: Aukey).
    USB-C auf VGA: nicht getestet.
    USB-C auf USB-A: nicht getestet.

    Thunderbolt über USB-C: USB (Maus, Tastatur) und Video problemlos (4k 60Hz mit Apple TB3 auf TB2 Adapter an LG 34UM88 getestet).

    USB-C Monitor/Dock: Aufladen, Video und USB-Ports funktionieren problemlos (an LG 27UD88  getestet).
    Kamera Funktioniert problemlos.
    Fingerprint Reader Nicht getestet, soll nicht funktionieren.
    SmartCard Reader Nicht getestet.
    Audio Soundausgabe funktioniert problemlos.
    Microfon funktioniert problemlos.
    WLan Funktioniert problemlos.
    Bluetooth Funktioniert problemlos.
    WWAN/ LTE Fibocom L830-EB funktioniert problemlos. (L850-GL soll nicht funktionieren)
    USB-A Anschluss Funktioniert problemlos.
    HDMI Anschluss Funktioniert problemlos.
    RJ45-Netzwerkanschluss Funktioniert problemlos.
    Kopfhöreranschluss Funktioniert problemlos.
    SD-Kartenleser Funktioniert problemlos (Karte verschwindet vollständig im Gehäuse).
    Sleep/Wakeup(beim Zuklappen) Funktioniert problemlos.
    Standby Funktioniert problemlos.
    Shortcuts Stand der Dinge
    Bildschirmhelligkeit Funktionieren problemlos.
    Keyboard Backlight Funktioniert problemlos.
    Lautstärke Funktionieren problemlos (lautlos inkl. Licht)
    Mikrofon Funktioniert problemlos (stumm inkl. Licht)
    Externer Bildschirm Funktioniert problemlos
    FnLock Funktioniert problemlos (inkl. Licht)
    Flugmodus Funktioniert problemlos
    Bluetooth Funktioniert problemlos

    Stromverbrauch (tlp installiert):

    • Im Standby verliert das ThinkPad T480s innerhalb von 24 Stunden etwa 12% Akkukapazität. Die Standbyzeit beträgt damit hochgerechnet etwas 8+ Tage.
    • Bei leichter Textverarbeitungsarbeit (LibreOffice Writer) komme ich auf einen Verbrauch zwischen 5 und 6 Watt (bei einer Bildschirmhelligkeit von Stufe 5 = 25%). Die Laufzeit liegt damit bei etwa 10 bis 11 Stunden.
  • Fedora 27@Lenovo ThinkPad T480s

    Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht darüber, wie gut sich das neue Lenovo ThinkPad T480s unter GNU/Linux am Beispiel von Fedora 27 schlägt.
    Die folgenden Ausführungen beziehen sich dabei auf:

    • Lenovo ThinkPad T480s (i5-8250U, WQHD), mit BIOS Version 1.08, Embedded Controller Version 1.05, Corporate Management Engine (ME) Firmware 11.8.50.3425
    • Fedora 27 64bit
    • Kernel 4.15.6-300

    Das Starten der Live Version von Fedora 27 funktioniert mit UEFI problemlos (nicht mit aktiviertem SecureBoot getestet). Die Out-of-the-Box Funktionsfähigkeit des ThinkPad T480s sieht unter Fedora 27 mit akutalisiertem Kernel ziemlich gut aus:

    Funktion Stand der Dinge
    Touchpad TapToClick und TwoFingerScroll funktionieren.
    PinchToZoom funktioniert (Dokumentenbetrachter)
    Hardware Links-/Rechtklick funktionieren.
    Separates Abschalten des Touchpad funktioniert (Kernel 4.15)
    Handballenerkennung (palm rejection) funktioniert.

    Tastatur Funktioniert problemlos.
    TrackPoint Funktioniert problemlos.
    TrackPoint Tasten Funktioniert problemlos (inkl. scrollen über mittlere Taste).
    USB-C/ Thunderbolt 3 Anschluss Aufladen ohne Probleme (neben dem Originalnetzteil getestet mit Lenovo 45 Watt).
    USB-C auf HDMI: problemlos (4k 60Hz).
    Aufladen über USB-C Powerbank: funktioniert (getestet mit: Aukey).
    USB-C auf VGA: nicht getestet.
    USB-C auf USB-A: nicht getestet.

    Thunderbolt über USB-C: Video problemlos (4k 60Hz mit Apple TB3 auf TB2 Adapter an LG Monitor getestet).

    Thunderbolt über USB-C: funktioniert nicht (über Apple TB3 auf TB2 Adapter an LG Monitor mit aktiviertem BIOS Assist Mode getestet).
    Kamera Funktioniert problemlos.
    Fingerprint Reader Nicht getestet, soll nicht funktionieren.
    SmartCard Reader Nicht getestet.
    Audio Soundausgabe funktioniert problemlos.
    Microfon funktioniert problemlos.
    WLan Funktioniert problemlos.
    Bluetooth Funktioniert problemlos.
    USB-A Anschluss Funktioniert problemlos.
    HDMI Anschluss Funktioniert problemlos.
    RJ45-Netzwerkanschluss Funktioniert problemlos.
    Kopfhöreranschluss Funktioniert problemlos.
    SD-Kartenleser Funktioniert problemlos (Karte verschwindet vollständig im Gehäuse).
    Sleep/Wakeup beim Zusammenklappen Funktioniert problemlos.
    Standby Funktioniert problemlos.
    Shortcuts Stand der Dinge
    Bildschirmhelligkeit Funktionieren problemlos.
    Keyboard Backlight Funktioniert problemlos.
    Lautstärke Funktionieren problemlos (lautlos inkl. Licht)
    Mikrofon Funktioniert problemlos (stumm inkl. Licht)
    Externer Bildschirm Funktioniert problemlos
    FnLock Funktioniert problemlos (inkl. Licht)
    Flugmodus Funktioniert problemlos
    Bluetooth Funktioniert problemlos

     

    Stromverbrauch (tlp installiert):

    • Im Standby verliert das ThinkPad T480s innerhalb von 24 Stunden etwa 12% Akkukapazität. Die Standbyzeit beträgt damit hochgerechnet etwas 8+ Tage.
    • Bei leichter Textverarbeitungsarbeit (LibreOffice Writer) komme ich auf einen Verbrauch zwischen 5 und 6 Watt (bei einer Bildschirmhelligkeit von Stufe 5 = 25%). Die Laufzeit liegt damit bei etwa 10 bis 11 Stunden.