USB-C Powerbanks & Akkus mit Power Delivery (PD)

Da der Ursprungsbeitrag zum Überblick über USB-C Stromversorgung mittels Power Delivery (PD) doch langsam etwas unübersichtlich wurde, habe ich diesen nun aufgeteilt. Hier jetzt der Beitrag über USB-C Powerbanks & Akkus mit Power Delivery (PD) (Link zum Beitrag über USB-C Netzteile & Ladegeräte mit Power Delivery (PD) und Link zum Beitrag über USB-C Monitore & Displays mit Power Delivery (PD)).

Im Folgenden die, von Natur aus „work in progress“, Liste mit USB-C Powerbanks & Akkus die den Power Delivery (PD) Standard unterstützen und daher neben Smartphones auch noch eine Vielzahl von Notebooks und Tablets unterwegs mit Strom versorgen können. Allerdings funktionieren nicht alle Kombinationen aus Powerbanks und USB-C PD fähigen Laptops. Dafür gibt es zwei Gründe: entweder der Hersteller „schützt“ seine Geräte vor Fremdherstellern (wie etwa HP bei seinen Consumer-Geräten) oder die von der Powerbank  angebotene Kombination an Spannungen (5 Volt, 9 Volt, 12 Volt, 15 Volt, 20 Volt) stimmt nicht mit den vom Gerät geforderten überein. Nach der Spezifikation von Power Delivery 2.0 (PD) sind 5V, 9V, 15V und 20V fest, während 12V optional ist. Eigentlich sollte also eine Powerbank, das maximal 15V anbietet, automatisch auch 9V und 5V bereitstellen. Dies ist aber leider nicht immer der Fall. Nur 5V liefern alle Akkus auf jeden Fall (und können damit Mobiltelefone o.ä. laden).

Kabel (nur USB-C auf USB-C angegeben):

  • Kabellänge (cm)

Leistung:

  • Ausgangsleistung des USB-C Ports in Watt (Ausgangsleistung inklusive aller anderen Ports)

Kapazität:

  • Kapazität in Wattstunden (Kapazität in mAh) (zumeist Herstellerangaben, reale Werte liegen normalerweise niedriger)
USB-C Powerbanks / USB-C Akkus mit Power Delivery (PD)
Hersteller Bezeichnung Kabel Kapazität Leistung Spannungen Maße (cm) Kompatibel Inkompatibel
Anker* PowerCore+ 26800mAh* ? 96Wh (26.800 mAh) 30 Watt 20V=1,25A
15V=2A
9V=3A
5V=3A
17,7 x
8,0 x
2,5
(598g)
MacBook 12*
MacBook Pro 13 (Late 2016)*
Testbericht: Techtest.org
Anker PowerCore+ II 10000mAh ? 36Wh (10.000 mAh) 30 Watt Sollte im vierten Quartal 2017 erscheinen
Anker PowerCore+ II 20000mAh ? 72Wh (20.000 mAh) 45 Watt Soll im vierten Quartal 2017 erscheinen
Anker* PowerCore Speed 20000mAh* ? 72Wh (20.000 mAh) 30 Watt 20V=1,5A
15V=2A
9V=3A
5V=3A
(QC 3.0)
17,0 x
8,2 x
2,2
(395g)
MacBook 12*
MacBook Pro 13 (Late 2016)*
Testbericht: Notebookcheck.comTesttech.org
Aukey* PB-Y7 30000mAh PD* 20 111 Wh (30.000 mAh) 29 Watt 14,5V=2A
12V=2A
9V=2A
5V=3A
(QC 3.0)
15 x
8,3 x
2,9
(581g)
MacBook 12*
MacBook Pro 13 (Late 2016)*
ThinkPad T480s*
ThinkPad X1 Carbon 2017*
Testbericht: Testtech.org
BNY ? 72Wh (? mAh) 60 Watt
(96 Watt)
Erscheinungstermin unbekannt
dodocool* DP13 20100* 28 72,4Wh (20.100 mAh) 45 Watt 20V=2,25A
14,5V=3A
12V=3A
9V=3A
5V=3A
18,8 x
6,6 x
2,3
(486g)
MacBook 12*
MacBook Pro 13 (Late 2016)*
ThinkPad X270*
Testbericht: Notebookcheck.com
eeco* Powerbank 40W* 100 ? Wh (20.400 mAh) 40 Watt
(52 Watt)
20V=2A
14,5V=2,5A
12V=3A
9V=3A
5V=3A
(QC 3.0)
16,1 x
7,7 x
2,3
(481g)
MacBook 12*
MacBook Pro 13 (Late 2016)*
imuto* Smart Power Z2* ? 74,37 Wh (20.100 mAh) 45 Watt 20V=2,25A
15V=2,25A?
9V=2A
5V=3A
(QC 2.0)
16,2 x
7,9 x
2,3
(370g)
MacBook 12*
MacBook Pro 13 (Late 2016)*
RAVPower* 26800mAh Powerbank* ? 99 Wh (26.800 mAh) 30 Watt 20V=1,5A
15V=2A
9V=2A
5V=3A
17,2 x
8,0 x
2,0
(372g)
Acer Switch Alpha 12*
Razor Powerbank 12800mAh ? 39 Wh (12.800 mAh) 45 Watt 20V=2,25A
15V=3A
9V=3A
5V=3A
(QC 3.0)
12,6 x
7,8 x
2,3
(335g)
Testbericht: Techtest.org
Xiaomi* ZMI QB820* ? 72 Wh (20.000 mAh) 40 Watt
(45 Watt)
20V=2,0A
12V=1,5A
9V=2A
5V=2,4A
(QC 3.0)
16,0 x
8,1 x
2,1
(405g)
MacBook 12*
Xlayer* PowerBank Plus* ? 69 Wh (20.100 mAh) 45 Watt 20V=2,25A
14,5V=3A
12V=3A
9V=3A
5V=3A
17,2 x
6,6 x
2,3
(460g)
Testbericht: Techtest.org
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HP Spectre x360 13 2017 – Erster und letzter Eindruck

HP hat sein Spectre x360 mit den neuen Quad-Core CPUs der 8ten Intel CPU Generation aktualisiert und dabei wohl zugleich die Kühlung verbessert (beziehungsweise die Temperaturmessung verändert, damit der Lüfter nicht mehr so nervös auf CPU-Last reagiert).

Leider kann das Spectre x360 – dabei beziehe ich mich auf die 13 Zoll Version mit UHD-Display – die auf den ersten Blick gute Qualität beim zweiten Blick überhaupt nicht aufrecht erhalten.

Die aus meiner Sicht herausragenden Negativpunkte sind:

  • Das Touchpad klappert bei TapToClick gehörig. Es scheint, irgendwie ziemlich locker verankert zu sein.

  • Das Display spiegelt enorm und ist leider auch nicht annähernd hell genug, um die Spiegelungen nahe Fenstern in Innenräumen zu überstrahlen. Außerdem sitzt bei mir das Display unten links in der Ecke nicht fest im Displaydeckel . Beim Drücken auf die Ecke gibt das Glas nach und es gibt ein klick/klack-Geräusch.
  • Seltsamerweise quietschen die 360-Grad Scharniere bei mir. Im übrigen liegen die Scharniere nicht immer parallel zum Gehäuse, sondern stehen am inneren Ende leicht nach oben oder unten. Sie sind also nur am äußeren Ende mit dem Gehäuse verbunden.
  • Daher ergibt sich wohl auch der größte Nachteil, der für mich das Spectre x360 als Notebook praktisch unbrauchbar macht: die Scharniere können das Display nicht mal ansatzweise in Position halten. Ab einem Öffnungswinkel von 90 Grad sind sie dermaßen leichgängig, dass bei der kleinsten Bewegung das Display nach hinten nachgibt. Beim Hochheben und kurzen Tragen öffnent sich das Display dann ganz schnell mal auf 190 Grad. Im Zug dürfte das Spectre damit absolut unbenutzbar sein (außer das Dispaly bleibt beim runterklappen dann halt irgendwann am Sitz des Vordermanns hängen).

Überhaupt keine Probleme hat ich unerwarteterweise dagegen mit dem nicht dem Standard entsprechenden Tastaturlayout von HP. Weder die einzeilig (US-)Entertaste noch die extra Reihe an Tasten am rechten Tastaturrand (Bild hoch, Bild runter…) habe mich beim Zehnfingerschreiben gestört. Die Tastatur hat einen angenehmen Hub und Druckpunkt. Allerdings ist die Leertaste, insbesondere im Verhältnis zu allen anderen Tasten, doch recht laut.

Leider sitzen beiden USB-C/ Thunderbolt 3 Ports an der rechten Seite (allerdings zumindestens hinten). Wer also mit angeschlossenem Lade-/Monitorkabel und Maus arbeitet, könnte mit den dort abstehenden Kabeln in Konflikt kommen.

Das Netzteil ist weder ungewöhnlich groß noch klein. Es verfügt allerdings über einen dicken Stromstecker mit Schutzleitung.

Dem Spectre lag eine Hülle bei. Sonst gab es keine Adapter und auch der Active Pen muss extra gekauft werden.

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Asus Transformer 3 T305CA – Erster Eindruck

Das Transformer 3 (T305CA)* Tablet von Asus ist von der Bezeichnung her der kleine Bruder des Transformer 3 Pro. Allerdings hat es mit diesem gar nicht so viel gemeinsam. Während das Pro sich offensichtlich an Microsofts Surface Pro 4 orientiert, kommt als Vergleich für das Transformer 3 ohne Pro eher Samsungs TabPro S in Betracht. Genau wie Samsungs Tablet verzichtet auch das Transformer 3 auf eine ausklappbare Stütze. Stattdessen gibt es eine Tastaturhülle, die das Aufstellen des Tablet in zwei Winkeln erlaubt. Außerdem gibt es auch bei Asus einen lüfterlos gekühlten m3 Prozessor (7. Generation;  m3-7Y30). Ansonsten enthält das von mir kurz getestet Gerät 8GB Ram und eine 256GB große SSD. Das 12,6 Zoll große Display besitzt eine Auflösung von 2.880 x 1.920 und spiegelt (stärker als das iPad Pro, aber gefühlt weniger stark als das Surface Pro 4). Mit 16:10,6 (oder knapp 3:2) ist das Display etwas länglicher, als die sonst anzutreffenden Tabletdisplays im 4:3 Format. Neben der Tastaturhülle legt Asus auch noch einen Stylus bei, der dem des Surface Pro 4 recht ähnlich ist (nur der Button am oberen Stiftende fehlt).

Positiv aufgefallen:

  • Tastaturhülle, Stylus und Adapter werden mitgeliefert.
  • Ausreichend helles Display mit guter Auflösung und akzeptabler Spiegelung.
  • Stylus ist ohne übermäßig viel Lag gut zum Schreiben geeignet.
  • Gutes Layout der in der Hülle integrierten Tastatur (mit Hintergrundbeleuchtung), die einen angenehmen Anschlag aufweist und eine vertretbare Geräuschkulisse erzeugt.
  • Geräuschlos, da kein Lüfter verbaut ist. Nur minimales Pfeiffen der SSD bei Schreibbelastung, das nur mit am Tablet aufgelegtem Ohr zu hören ist.
  • Ganz guter Sound und durch die vier seitlichen Lautsprecher (vom Design ähnlich wie beim iPad Pro) kommt auch noch Ton an, wenn man das Transformer 3 in den Händen hält (was ohne Ständer natürlich häufiger auftritt).
  • Mit 690 g für ein 12 Zoll Tablet akzeptables Gewicht. Inklusive Tastaturhülle kommt man allerdings auf 1,14 kg, wobei es mir gefühlt sogar noch schwerer vorkommt.
  • Ein Thunderbolt 3 fähiger USB-C Port.
  • Laden über USB-C Powerbank (getestet mit der Aukey PB-Y7 30000mAh PD*) funktioniert.
  • Fingerprint-Sensor in den Power-Button integriert.
  • Leicht versenkter Power-Button, so dass dieser nicht ausversehen (etwa in der Tasche) gedrückt wird.

Negativ aufgefallen:

  • Der mit 39 Wattstunden recht kleine Akku verhilft dem Transformer 3* nur zu einer Laufzeit von etwa 4 Stunden (bei 25% Bildschirmhelligkeit).
  • Asus packt das installierte Windows (leider nur Home Version) unnötig voll mit Bloatware.
  • Das Touchpad ist eigentlich ganz angenehm zu benutzen, hat aber immer wieder Aussetzer bei der Mausbewegung bzw. Sprünge drin.
  • Kaum Anschlüsse: Nur ein USB-C Anschluss (immerhin werden Adapter für USB/HDMI mitgeliefert) und Audio-Klinke.
  • Kein (Micro-)SD-Kartenslot.
  • Die Tastutur der Hülle liegt bei mir nicht ganz plan auf dem Tisch, so das ein Teil der Tasten (bei mir obere rechte Ecke) etwas lauter klappert bzw. die Tastatur da bei Betätigung federt.
  • Leider für mich das KO-Kriterium: das Transformer 3 lässt sich mi der Hüllen-Tastatur kaum als echtes Laptop nutzen, da die ganze Konstruktion auf den Beinen extrem wackelt. Die gefaltete Hülle kann mit ihrer kleinen Stellfläche das Display nicht gerade halten und auch der Tastaturteil kann, selbst wenn man ihn mit aufgelegten Handballen andrückt, danke zweier Knickpfalzen vor dem Dispaly nicht zur Stabilisierung beitragen  – und das allein beim Schreiben zuhause im Sessel. Dass sich der Winkel nicht beliebig verstellen lässt, ist da echt das zweitrangige Problem.
  • Die Metallrückseite mit ihren konzentrischen Kreisen gefällt mir persönlich überhaupt nicht. Sie scheint auch nicht gerade unanfällig gegen Kratzer zu sein.
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