Kategorie: Hardware

  • Wakeup Bluetooth Device@Manjaro

    Standardmäßig kann mit einer Bluetooth-Tastatur oder einer Bluetooth-Maus ein unter Manjaro Gnome laufendes Notebook nicht aus dem Standby/ Bereitschaftmodus aufgeweckt werden. Daher muss immer der Laptop-Deckel geöffnet werden, um das Notebook aus dem Standby aufzuwecken, wenn dieses eigentlich im Clamshell-Modus mit einem externen Display genutzt wird.

    In der Regel liegt das Problem darin, dass „wakeup“ bei den Bluetooth-Devices standardmäßig auf „disabled“ steht. Das kann einfach wie folgt geprüft werden:

    grep . /sys/bus/usb/devices/*/power/wakeup

    Lösung

    1. Bluetooth-Devices identifizieren:

    cd /sys/bus/usb/drivers/btusb/
    ls

    Wenn etwa Tastatur und Maus per Bluetooth verbunden sind, sollte es hier zwei Verzeichnisse geben, bspw: 1-10:1.0 und 1-10:1.1

    2. Unit-Datei erstellen, um „wakeup“ für Bluetooth-Devices auf „enabled“ zu stellen

    sudo gedit /etc/systemd/system/bluetoothWakeup.service

    3. Folgenden Inhalt in die Datei kopieren:

    [Unit]
    Description=Wakeup from Bluetooth-Devices service
    
    [Service]
    ExecStart=/bin/bash -c "echo enabled > /sys/bus/usb/devices/1-10/power/wakeup"
    
    [Install]
    WantedBy=multi-user.target

    4. Systemd Service starten und zum Autostart hinzufügen

    sudo systemctl start bluetoothWakeup.service
    sudo systemctl enable bluetoothWakeup.service
  • Logitech G915 TKL@Mac OS – Falsche Tastenzuordnung

    Wenn die Logitech G915 TKL unter Mac OS per Bluetooth mit dem Mac(Book) verbunden wird, erkennt Mac OS sie häufig nicht korrekt. Dann ist die Taste für ^ ° (Zirkumflexzeichen, Dach-Taste, Tottaste) mit der Taste für < > (kleiner als; größer als) vertauscht. Das ist besonderes für den Shortcut zum Fenster einer Anwendung durchschalten extrem nervig.

    Lösung:

    1. Unter Systemeinstellungen -> Tastatur auf den Button „Tastaturtyp ändern …“ klicken.
    2. Beim Punkte „Tastatur identifizieren“ im Tastatur-Assistent dann aber nicht wie gefordert die Taste < > sondern „y“ drücken.
    3. Die zweite Abfrage der „-“ Taste korrekt eingeben.
    4. Jetzt sollte in der „Zusammenfassung“ ANSI (USA…) ausgewählt sein, hier die Auswahl auf ISO (…) ändern und „Fertig“ klicken.

    Danach sind die Tasten bei mir wieder korrekt zugeordnet.

    Weiterführende Links

    schieb.de (bei mir war jedoch der in 4. beschriebene Wechsel in der Zusammenfassung nötig).

  • Huawei MateBook X 2020: Erster Eindruck

    Hier mein erster Eindruck zum Huawei MateBook X 2020, das in letzter Zeit bei Amazon für 1.099 statt 1.499 Euro angeboten. Getestet habe ich es unter GNU/Linux mit Fedora 34.

    The Good

    • Handschmeichelndes (Material und Kanten sind viel angenehmer, weicher als beim MacBook Air m1) sehr kompaktes Gehäuse (28,4 x 20,6 x 1,36 cm) mit nur knapp über 1 kg Gewicht.
    • Silver Frost etwa interessantere Gehäusefarbe als schnödes Silber (es gibt aber auch eine, leider nicht mehr so richtig verfügbare, Forrest Green – was eher türkis ausfällt – sowie eine blaue Version.
    • Lüfterlos und daher komplett lautlos (auch kein Spulenfiepen wahrnehmbar).
    • Sehr gute Verarbeitungsqualität auf MacBook-Niveau.
    • Sehr hoch auflösendes 13 Zoll Touch-Display (3.000 x 2.000 Pixel) im 3:2 Format mit 380 nit Helligkeit.
    • Free Touch Touchpad ist überall klickbar (nicht physisch, sondern ähnlich wie die Force Touch Trackpad der Apple MacBooks – es klickt also nur bei laufendem MateBook). Optisch interessant: das Touchpad geht bis an den Gehäuserand und ist nicht mit einem Steg von der Kante getrennt.
    • Normal große Tastatur (ohne verkleinerte ö,ä usw. Tasten wie beim Lenovo ThinkPad x1 Nano) mit zwar geringen aber sehr gutem, gleichmäßigen Anschlag.
    • Hardware läuft unter GNU/Linux tadellos (habe nur den Fingerabdrucksensor nicht getestet). Das gilt auch für das Free Touch Touchpad (inkl. Handballenerkennung) (bis auf einen Bug in libinput 1.18 – dafür einfach auf 1.17.1-1 downgraden), den Touchscreen, die Webcam, Audio und Mikrofon, Sondertasten und den Standby (etwa 9-10 Tage bei Suspend-to-Ram).
    • Akku reicht (trotz nur 42 Wh) bei normaler Schreibarbeit und 1/4 Displayhelligkeit unter GNU/Linux für ca. 9 Stunden.
    • Schnelle Samsung NVMe-SSD (512GB mit 3.600 MB/s read und 3.000 MB/s write im CDM).
    • In versenkbarer Tastaturtaste eingebaute und damit Privatsphäre schützende Webcam.

    The Bad

    • Touchscreen Display spiegelt sehr stark (da hilft die Helligkeit von 380 nit auch nur bedingt).
    • Wenig Anschlüsse:
      • nur 2 x USB-C (kein Thunderbolt) und dann auch nur Gen. 1
      • einmal Audio-Klinke
    • Lüfterloses Design führt aufgrund thermischbedingter Drosselung zu starker Taktabsenkung des 4-Kern i5 bei Dauerbelastung.
    • Zum Öffnen des MateBook müssen die vier geklebten Standfüße entfernt werden, da sich darunter 4 zusätzliche Kreuzschrauben verstecken.
    • Austauschen lässt sich nur die 2280 m.2 NVMe-SSD. Diese guckt zwar ein Stück unter dem Headspreader, der das halbe Mainboard überdeckt und nur den Akku ausspart, hervor und auch die Schraube ist zugänglich. Zum Austausch muss der Headspreader aber scheinbar dennoch komplett entfernt werden, da die SSD nochmal separat mit Kupfer ummantelt ist und sich wegen der hochstehenden Mutter nicht einfach seitlich rausziehen lässt. Zwar lässt sich auch der Headspreader problemlos abschrauben, er ist aber auf der Unterseite an mehreren Stellen mit Wärmeleitpaste versehen.
    • Der Akku ist nicht nur mit Schrauben gesichert, sondern leider auch verklebt.

    The Ugly

    • Die Displayscharnier könnten einen Tick straffer eingestellt sein. Beim Schreiben oder der Benutzung des Touchdisplays wackelt zwar nichts, aber bei schnellem Anheben und Positionswechsel klappt das Display doch schnell in den maximalen Öffnungswinkel.
    • Webcam nur mit rauschender 720p Auflösung.
    • Positionierung der Webcam als versenkbare Taste auf der Tastatur führ zu ungünstigem Blickwinkel (Nasenlöcher und schreibende Hände sind prominent im Bild…).

    Weiterführende Links:

  • Schenker Vision 14/ Tuxedo InfinityBook Pro 14 Gen6: Erster Eindruck

    Hier mein erster Eindruck zum Schenker Vision 14 (das auch mit evtl. angepasstem UEFI und ME als Tuxedo InfinityBook Pro 14 Gen6 / v6 verkauft wird). Habe es unter GNU/Linux mit Fedora 34 getestet.

    The Good

    • Mit etwas über 1 kg sehr leichtes Magnesiumgehäuse, für 14 Zoll sehr kompakt (vergleichbar mit MacBook Pro 13) (30,8 x 21,5 x 1,56 cm).
    • Mattes 14 Zoll FullHD+ Display mit 330 nit und 25-30ms Schaltzeiten) im 16:10 Format (1.920 x 1.200 Pixel) mit 160 Grad-Öffnungswinkel (alternativ mit 2.880 x 1.800 Pixel, 380 nit und 90Hz, dann allerdings mit einer um 2-3 Stunden verringerter Akkulaufzeit) und schmalen Displayrändern.
    • Platz für zwei 2280 m.2 SSDs (davon einmal als PCIe 4.0 x4 und einmal als 3.0 x2 angebunden).
    • Platz für zwei DDR4-3200 SO-DIMM (max. 64GB) Arbeitsspeicher.
    • Austauschbares m.2 WLan-Modul.
    • Großes Touchpad (Handballen-Erkennung unter GNU/Linux funktioniert tadellos).
    • Gute Anschlussvielfalt:
      • 2 x USB-C (einmal TB4, einmal nur 3.3 Gen2 mit PD/DP 1.4)
      • 2 x USB-A 3.2
      • SD-Kartenleser
      • HDMI
      • Audio-Klinke, Kensington-Lock, Netzteil
    • Laufzeit mit FullHD+ Display bei 1/3 Helligkeit geht unter GNU/Linux mit ca. 9 Stunden in Ordnung.
    • Komplette Hardware funktioniert unter Fedora 34 soweit problemlos.

    The Bad

    • Leider nur ein vollwertiger TB4-Anschluss, der sich dann auch noch auf der (für Rechtshänder:innen) rechten Maushandseite befindet – und da nicht hinten, sondern mehr oder weniger in der Mitte.
    • Die Displayscharnier sind zwar halbwegs fest, aber dennoch wackelt die Displayoberkante beim Schreiben auf den Beinen doch unangenehm.
    • Lüfter läuft (unter GNU/Linux) bei Netzbetrieb eigentlich immer, oft auch bei Akkunutzung.
    • Die Mikrofone sind zu empfindlich und/oder schlecht positioniert und nehmen daher bspw. das Lüftergeräusch u.a. mit auf.
    • Unter GNU/Linux relativ hoher Standby-Verbrauch: hält bei Suspend-to-Ram max 4-4,5 Tage.

    The Ugly

    • Das Touchpad an sich ist toll, klingt beim Klicken aber sehr blechern und ist dabei auch noch richtig laut.
    • Druck auf den zugeklappten Displaydeckel löst Touchpad-Klicken aus…
    • hängt damit zusammen, dass das Gehäuse zwar wirklich schön leicht ist, sich dabei aber gleichzeitig sehr hohl und blechern anfühlt.
    • Magnesiumoberfläche des Displaydeckels ist an einigen Stellen leicht „pickelig“.
    • Leertaste und Enter sind leider deutlich lauter als die anderen Tasten.
    • Unter GNU/Linux braucht das Notebook nach dem Runterfahren irgendwie sehr lange, bevor es dann komplett aus geht.

    Weiterführende Links

    Test des Schenker Vision 14 bei notebookcheck.com

  • Huawei MateBook X Pro 2021: Erster Eindruck

    Hier ein paar kurze Eindrücke zur dritten Version (2021) von Huaweis MateBook X Pro.

    The Good

    • In der Farbe „Emerald Green“ sieht das MateBook wirklich schick aus.
    • Hochauflösender (3.000 x 2.000 Pixel) Touchscreen mit 13,5 Zoll Diagonale im 3:2 Format mit sehr schmalen Seitenrändern und guter Helligkeit (470-500 cd/m2).
    • Aus Privatheitsgesichtspunkten: In der Tastatur versenkbare Webcam.
    • Das „Free Touch“-Touchpad lässt sich an allen Stellen „klicken“ (nicht physisch, sondern ähnlich wie die Force Touch Trackpad der Apple MacBooks – es klickt also nur bei laufendem MateBook).
    • Grundsätzlich unter GNU/Linux (getestet mit Fedora 34 und aktuellem Kernel) gute Funktionalität (WLan, Bluetooth, Funktionstasten, Standby, Audio, Kamera, auch Touchscreen!). Kleinere Fehler nur beim Touchpad (siehe unter The Bad) und im Grub-Auswahlmenü (kurze Wartezeit durch scheinbar mehrere Sekunden Dauertasteneingaben).
    • Stabilität und Verarbeitung des MateBook sind auf Niveau von Apples MacBooks. Qualitativ ist das MateBook das beste Windows-Notebook, das ich bisher in den Händen hatte.
    • Straff sitzende Display-Scharniere, die ein Nachwippen auch bei Touchbedienung erfolgreich minimieren.
    • Das Gewicht ist mit 1,3 kg noch ganz ok.
    • 2x USB-C/Thunderbolt 4.
    • Schnelle Samsung NVMe SSD (3.500 MB/s Read, 3.000 MB/s Write bei CDM 8).

    The Bad

    • Touchscreen spiegelt sehr stark (nicht wie bei Apple MacBooks leicht entspiegelt), die hohe Helligkeit hilft aber (zulasten der Akkulaufzeit…).
    • Free Touch Touchpad funktioniert unter GNU/Linux nur bedingt: wenn ein Finger den „Klick“ auslöst und auf dem Touchpad verbleibt, ist nur mittels dieses Fingers „Drag and Drop“ möglich, legt man einen zweiten Finger auf das Touchpad, lässt sich damit der Cursor nicht bewegen (Multi-Touch-Gesten funktionieren ansonsten aber auch unter GNU/Linux).
      • UPDATE 21.08.2021: Das scheint ein Problem nach dem Update von libinput zu sein. Ein Downgrade von Version 1.18 auf 1.17.1-1 behebt das Problem.
    • Laufzeit springt zwischen 4 und 8 Stunden (bei 1/3 Bildschirmhelligkeit) hin und her.
    • Lüfter läuft unter GNU/Linux fast immer (wenngleich relativ leise), wenn sich das MateBook am Strom befindet. Häufig schaltet es auch bei sinkender Last den Lüfter nicht mehr aus (im Akku-Modus funktioniert das eher, aber auch da nicht immer).

    The Ugly

    • Webcam nur mit rauschender 720p Auflösung.
    • Positionierung der Webcam als versenkbare Taste auf der Tastatur führ zu ungünstigem Blickwinkel (Nasenlöcher und schreibende Hände im Bild…).
    • Neben 2x USB-C/Thunderbolt 4 und Audio-Klinke nur ein USB-A Anschluss (kein SD-Slot).
    • Nur die 2280 m.2 NVMe SSD ist austauschbar (und evtl. Garantiefrage, da Sticker über der Schraube entfernt werden muss).
    • Der Öffnungswinkel des Display beträgt nur 150 Grad (etwas mehr als beim MacBook Air m1).

    Weiterführende Links:

  • Lenovo ThinkPad X1 Nano: Erster Eindruck

    The good

    • Helles (400 nit) und mattes 13 Zoll Display (2160 x 1350 Pixel) mit guter Pixeldichte (196 ppi) im 16:10 Format.
    • Sehr leicht (946 g) und trotzdem flexible Stabilität.
    • Wirklich kompakt Gehäuse (29,3 x 20,7 x 1,6 cm).
    • Selten, und wenn doch im Normalfall sehr leise, laufender Lüfter (leiser als im X1 Carbon).
    • 2x Thunderbolt 4 Anschlüsse.
    • TrackPoint der im Gegensatz zu meinen letzen X1 Carbon Gen 7 + 8 Modellen nicht „wandert“.
    • Kein klicken auf dem Touchpad beim Drücken auf den geschlossenen Displaydeckel.
    • Kaum versehentlich auslösbarer Power-Button an der Gehäuseseite (bei häufiger GNU/Linux-Nutzung im Clamshell-Modus meiner Meinung nach Gold wert).
    • Wie alle neueren ThinkPads mit ThinkShutter Webcamabdeckung.
    • GNU/Linux (getestet mit Fedora 34 beta 1.1) funktioniert problemlos. Lautsprecher, Mikrofon, Fingerabdruckleser, Thunderbolt4-Ports, Tasten für Helligkeit, Ton, Tochpad, TrackPoint, Standby/Suspend/TLP, geht alles. Akkulaufzeit bei geringer Helligkeit und Schreibarbeit: 9-11 Stunden. Standby/Suspend-Zeit: 7-8 Tage.

    The bad

    Der SSD-Speicher ist das größte Problem des X1 Nano:

    SSD im WWAN-Slot
    • Der m.2-Slot (nur PCIe 3.0 nicht 4.0) unterstützt zum einen nur Karten mit einer Länge von 42mm (m.2 2242). Die sind häufig teurer als die Karten in „normaler“ Größe (2280).
    • Des weiteren passen nur „dünne“ Single-Sided SSDs in den Slot. Damit fallen die relativ gut verfügbaren 1TB und 2TB SSDs von Sabrent als Upgrade-Option aus. Zwar lassen die sich mit etwas Gewalt verbauen (und funktionieren dann auch), dafür muss aber das untere Wärmepad entfernt werden und der Headspreader wölbt sich durch (s. dieses Youtube-Video von CruiseTech). Evtl. könnte man die Single-Sided Kioxia BG4 2230 SSD ausprobieren (gibt es allerdings nur bis zu 1TB) und die fehlende Länge mit etwas Plastik ausgleichen (der Headspreader würde Karte und „Adapter“ grundsätzlich stabilisieren).
    • Der m.2 WWAN-Slot des LTE-Modems lässt sich leider auch nicht umfunktionieren. Auch in diesen Slot passen nur einseitige Karten (und dann auch nur B+M-Key Karten), selbst bei Entfernen des unteren Pads. Allerdings wird die von mir getestet 512GB Kingdata SATA SSD erst gar nicht erkannt. Hier scheint Lenovo sich also wie schon beim Gen 9 X1 Carbon dafür entschieden zu haben, den Slot nicht für SSDs freizugeben.

    The ugly

    • Nur noch 2 USB-C/Thunderbolt 4 Anschlüsse. Für Legacy-Anschlüsse also immer Dongle nötig.
    • Wirklich sehr stark verkleinerte Ä/Ü/+/#-Tasten beim deutschen Keyboard-Layout (Achtung: auf vielen Bildern ist das US-Layout zu sehen, hier sind die Tasten normal groß!). Hier sollte Lenovo lieber wie Apple die Deutsche/UK-Enter-Taste schmaler machen und dafür zumindest Ä/Ü in „normaler“ Breite anbieten.
    • Beim Aufklappen des Display schiebt sich der untere Displayrand über den Schreibtisch, weil die hinteren Füße nicht hoch genug sind. Das hört sich nicht immer angenehm an, und bei normalen Winkeln steht das X1 Nano also hinten nicht auf den Füßen.
    • Das Netzteil an sich ist zwar schön klein, wie gehabt setzt Lenovo aber auf einen klobigen dreipoligen Kaltgerätestecker.
    • Wie bei (fast) allen Notebooks auch 2021 noch üblich: 720p Webcam
    • Nicht gerade billig (1.700 Campus- und 2.200 Euro Normalpreis)

    Weiterführende Links

  • USB-C Auto/KFZ-Ladegeräte mit Power Delivery (PD)

    Da der Ursprungsbeitrag zum Überblick über USB-C Stromversorgung mittels Power Delivery (PD) doch langsam etwas unübersichtlich wurde, habe ich diesen nun aufgeteilt. Hier jetzt der Beitrag über USB-C Auto/KFZ-Ladegeräte mit Power Delivery (PD) (Link zum Beitrag über USB-C Powerbanks & Akkus mit Power Delivery (PD), Link zum Beitrag über USB-C Docks & Dockingstations mit Power Delivery (PD), Link zum Beitrag über USB-C Monitore & Displays mit Power Delivery (PD) und Link zum Beitrag über USB-C Netzteile & Ladegeräte mit Power Delivery (PD).

    Im Folgenden die, von Natur aus „work in progress“, Liste mit USB-C Auto/KFZ-Ladegeräten die den Power Delivery (PD) Standard unterstützen und daher neben Smartphones auch noch eine Vielzahl von Notebooks und Tablets unterwegs mit Strom versorgen können. Allerdings funktionieren nicht alle Kombinationen aus Netzteil und USB-C PD fähigen Laptops. Dafür gibt es zwei Gründe: entweder der Hersteller „schützt“ seine Geräte vor Fremdherstellern (wie etwa HP bei seinen Consumer-Geräten) oder die von dem Netzteil angebotene Kombination an Spannungen (5 Volt, 9 Volt, 12 Volt, 15 Volt, 20 Volt) stimmt nicht mit den vom Gerät geforderten überein. Nach der Spezifikation von Power Delivery 2.0 (PD) sind 5V, 9V, 15V und 20V fest, während 12V optional ist. Eigentlich sollte also ein Netzteil, das maximal 15V anbietet, automatisch auch 9V und 5V bereitstellen. Dies ist aber leider nicht immer der Fall. Nur 5V liefern alle Netzteile auf jeden Fall (und können damit Mobiltelefone o.ä. laden).

    Modularität:

    • Bedeutung Kabel/Verbindung: 1 = modular/entfernbar; 0 = fest; – nicht vorhanden
    • Netzkabelverbindung / USB-C Verbindung
    • Kabellänge (cm) (ohne Stecker) / Kabellänge (cm) (ohne Stecker)

    Leistung:

    • Ausgangsleistung des USB-C Ports in Watt (Ausgangsleistung inklusive aller anderen Ports) (Anzahl USB-A Ports, Ausgangsleistung)
    USB-C Auto/KFZ-Ladegeräte mit Power Delivery (PD)
    Hersteller Bezeichnung Typ Modular (cm) Leistung Spannungen Maße (cm) Kompatibel Preis (ca.)
    Aukey USB-C Car Charger KFZ – / 1
    – / –
    24 Watt
    (36 Watt) (1x USB-A, 12 Watt, 5V=2,4A)
    12V=2A
    9V=2,5A
    5V=3A
    6,1 x
    3,2 x
    3,2
    ?g)
    – MacBook 12
    – MacBook Pro 13 (Late 2016)
    20 €
    BatPower UL 120W KFZ – / 1
    – / –
    90 Watt
    (120 Watt) (2x USB-A, 36 Watt, 12V=3A)
    20V=4,5A
    15V=3A
    12V=3A
    9V=3A
    5V=3A
    (QC 3.0)
    7,6 x
    4,6 x
    2,0
    113g)
    – MacBook 12
    – MacBook Pro 13 (Late 2016)
    – MacBook Pro 15 (Late 2016)
    79 €
    ESR USB C Car Charger KFZ – / 1
    – / –
    27 Watt
    (45 Watt) (1x USB-A, 18 Watt, 5V=3A, 9V=2A, 12V=1,5A)
    12V=2,25A
    9V=3A
    5V=3A
    (QC 3.0)
    8,6 x
    2,3 x
    2,3
    ?g)
      16 €
    helper USB Type C KFZ KFZ – / 1
    – / 180
    45 Watt
    (63 Watt) (1x USB-A, 18 Watt, 6V=3A, 9V=2A, 12V=1,5A)
    20V=2,5A
    15V=3A
    12V=3A
    9V=3A
    5V=3A
    (QC 3.0)
    7,4 x
    3,8 x
    2,6
    85g)
    – MacBook 12
    – MacBook Pro 13 (Late 2016)
    34 €
    helper PD63 KFZ – / 1
    – / 180
    45 Watt
    (63 Watt) (1x USB-A, 18 Watt, 6V=3A, 9V=2A, 12V=1,5A)
    20V=2,5A
    15V=3A
    12V=3A
    9V=3A
    5V=3A
    (QC 3.0)
    7,5 x
    3,8 x
    2,6
    85g)
    – MacBook 12
    – MacBook Pro 13 (Late 2016)
    33 €
    Inateck USB C Car Charger KFZ – / 1
    – / 100
    27 Watt
    (45 Watt) (1x USB-A, 18 Watt, 5V=3A, 9V=2A, 12V=1,5A)
    12V=2,25A
    9V=3A
    5V=3A
    (QC 3.0)
    8,0 x
    2,4 x
    2,2
    27,1g)
    – MacBook 12
    – MacBook Pro 13 (Late 2016)
    19 €
    KiwiBird 63W USB C Car Charger KFZ – / 1
    – / –
    45 Watt
    (63 Watt) (1x USB-A, 18 Watt, 6V=3A, 9V=2A, 12V=1,5A)
    20V=2,25A
    15V=3A
    12V=3A
    9V=3A
    5V=3A
    (QC 3.0)
    7,1 x
    3,0 x
    3,0
    29g)
    – MacBook 12
    – MacBook Pro 13 (Late 2016)
    16 €
    LinkOn KFZ Ladegerät KFZ – / 1
    – / –
    45 Watt
    (63 Watt) (1x USB-A, 18 Watt, 6V=3A, 9V=2A, 12V=1,5A)
    20V=2,5A
    15V=3A
    12V=3A
    9V=3A
    5V=3A
    (QC 3.0)
    ? x
    ? x
    ?
    ?g)
    – MacBook 12
    – MacBook Pro 13 (Late 2016)
    28 €
    tizi Turbolader 2x Ultra KFZ – / 1
    – / –
    30 Watt
    (42 Watt) (1x USB-A, 12 Watt, 5V=2,4A)
    20V=1,5A
    15V=2A
    12V=2,5A
    9V=3A
    5V=3A
    6,5 x
    3,4 x
    2,4
    29g)
    – MacBook 12
    – MacBook Pro 13 (Late 2016)
    50 €
    Testbericht: sir-apfelot.de
    Wicked Chili Turbo-ID KFZ – / 1
    – / –
    24 Watt
    (36 Watt) (1x USB-A, 12 Watt, 5V=2,4A)
    12V=2A
    9V=2A
    5V=3A
    (QC 3.0)
    6,3 x
    2,7 x
    2,7
    ?g)
      17 €
  • HP EliteBook x360 830 G6

    Das EliteBook x360 830 G6 ist trotz seiner schrecklichen Benennung ein interessantes Notebook (Convertible), das sich dank 360-Grad-Scharnier auch in ein (schweres) Tablet (1,35 kg) verwandeln lässt und Stift-Input (Wacom-AES) besitzt.

    The Good

    Mein Modell des EliteBook x360 G6 kommt mit einem Full-HD Display (Auflösung von 1920 x 1080 Pixel) mit 400-nits Helligkeit daher. Es ist durch Gorilla Glas geschützt, unterstützt 10-Punkt-MultiTouch und den HP Pen. Das Beste ist aber: es lässt sich mit einem matten Display ordern. In diesem Fall ist das Gorilla Glas geätzt und reflektiert daher kaum noch Licht, es gibt also keine Spiegelungen. Das Display wird von den zwei 360-Grad-Scharnieren ganz gut in Position gehalten und sollte auch bei Zugfahrten ein vernünftiges Arbeiten ermöglichen.

    Unauffälliges Lüfterverhalten. Der Lüfter bleibt bei Nichtbeanspruchung aus und dreht bei normaler Last, etwa bei großen Word-Dokumenten, nur gelegentlich kurz auf, ohne dabei zu stören.

    Leise Tastatur und dumpf klickendes Touchpad (mit Glasoberfläche).

    Aufrüstbarkeit ist gegeben! Der Boden des Notebooks lässt sich leicht (Torx-Schraubendreher vorausgesetzt) entfernen. Dann bietet das EliteBook: 1x m.2 SSD-Slot, 1x WLan-Slot, 1x m.2 WWAN-Slot (Antennen waren bei mir vorverlegt), 2x SO-DIMM RAM-Slots. Für ein 1,35 kg schweres und 16,9 mm dickes Convertible ziemlich gut.

    Anschlussvielfalt: 2x USB-C/Thunderbolt 3, 1x HDMI, 2x USB 3.1, 1x prop. Ladeanschluss, 1x SmartCard-Reader, 1x Audio, 1x SIM.

    Der HP Pen braucht keine Batterien, da er über einen per USB-C aufladbaren Akku verfügt. Der Stift kann an der rechten Gehäuseseite magnetisch befestigt werden.

    Lüfter befindet sich auf der linken Gehäuseseite, bläst bei Rechtshändern also nicht auf die Maushand.

    Die Kamera ist (wie bei vielen der neueren ThinkPads) mit einem „Schieber“ ausgestattet, der die Linse mechanisch verdecken kann (HP Privacy Camera).

    GNU/Linux (getestet mit Fedora 32) läuft ziemlich einwandfrei. Für den Sound muss man die ALSA-Treiber nachinstallieren, dann gehen Lautsprecher und Mikrofon problemlos. Standby funktioniert (Akku hält dann etwa 8 Tage). Die Laufzeit liegt mit TLP und 1/4 Displayhelligkeit mit leichter Arbeit bei 12-14 Stunden. Touchscreen und HP Pen (Bluetooth-Verbindung ist für die normale Stiftfunktion und Seitentasten nicht nötig) funktionieren. Das Display rotiert bei Drehung des EliteBooks automatisch und schnell mit. Tastatur und Touchpad schalten sich zuverlässig beim Zurückklappen des Displays automatisch aus und an. Die Kamera funktioniert (nicht ausprobiert habe ich die IR-Funktion, SmartCard-Reader und Fingerabdruck-Scanner). Auch die meisten Sondertasten (inkl. äußerer Lautstärke-Wippe) funktionieren (Mikrofon An/Aus geht nicht).

    The Bad

    Coil-Whine! Leider ist das EliteBook von lautem und in 80cm gut hörbaren Coil-Whine geplagt. Das gilt aber nicht im Notebook-/Tabletbetrieb! Wirklich deutlich hörbar und nervig ist der Coil-Whine mit angeschlossenem externen Monitor (über USB-C/Thunderbolt 3) – und dann insbesondere beim Scrollen (etwa im FireFox). Es scheint sich also um GPU-Coil-Whine zu handeln.

    Trotz Anschlussvielfalt hat es leider nicht für einen (micro)-SD-Kartenleser gereicht.

    Leider ist das Tochpad bei mir relativ unebenen verbaut. Es fällt auf der rechten Seite nach vorne stark ab (hängt evtl. auch damit zusammen, dass es mechanisch nur einen Auslösepunkt vorne in der Mitte gibt). Das Touchpad lässt sich außerdem nur im vorderen Bereich klicken.

    The Ugly

    Der Displaydeckel des EliteBook bietet locker Platz für ein 16:10 oder gar 4:3 Panel. Leider verbaut HP aber nur einen 16:9 Sehschlitz… entsprechend breit sind die ober- und unterhalb des Displays anzutreffenden Trauerränder. Und mit breit meine ich wirklich breit (die Seitenränder fallen dagegen recht schmal aus).

    Es liegt vermutlich am geätzten Glas: die Spitze des HP Pen neigt manchmal dazu, etwas unangenehm zu quietschen, wenn man unter einem bestimmten Winkel oder mit gewissem Druck über das Display fährt.

    Das (USB-C) Netzteil ist an sich zwar klein, verfügt aber über ein dreipoliges/ dreiadriges Stromkabel mit entsprechend dickem Stecker.

    Der HP Pen verdeckt die USB-C/Thunderbolt 3 Anschlüsse, wenn man ihn magnetisch an der rechten Notebookseite befestigt.

    An die Pfeiltasten muss man sich erstmal gewöhnen (selbst wenn man das grundsätzlich ähnliche Layout von Apples Butterfly-Keyboard gewohnt ist), da die Pfeil-Hoch- und Runtertaste sehr schmal aber breit sind und die Pfeil-Recht- und Linkstaste nochmal ein stückweit abgesetzt sind.

    Weiterführend

    Bei Notebookcheck gibt es einen Test des EliteBook (mit dem nochmals helleren SureView-Privacy-Display).

  • Microsoft Surface Pro X – SSD austauschen und erweitern

    Microsofts ARM-Prozessor basiertes Surface Pro X ist das erste Surface Tablet, dass es erlaubt, relativ einfach den verbauten SSD-Speicher zu erweitern (und damit die normalerweise fällig werdenden horrenden Aufschläge für größere SSDs zu umgehen; außerdem bietet Microsoft selbst nur maximal 512GB an, während auf dem freien Markt mittlerweile passende ein und 2TB große SSD zu finden sind) oder bei Defekt zu ersetzen. Denn hinter einer magnetischen Klappe auf der Rückseite, die sich einfach mit einem SIM-Tray-Öffner oder einer Stecknadel öffnen lässt, verbirgt sich nicht nur der Einschub für die SIM-Karte des LTE-fähigen Surface Pro X, sondern auch die verbaute SSD. Die sieht zwar etwas ungewohnt aus, weil Microsoft der SSD ein Metall-Casing – vermutlich zur besseren Verteilung der Wärmeentwicklung – verpasst hat. Ansonsten handelt es sich aber um eine Standard m.2-Schnittstelle die NVMe unterstützt.

    Nur auf die richtige Größe bzw. Länger der m.2-SSD muss geachtet werden: es handelt sich nicht um eine Standard m.2 2280 (80 = 80mm Länge), sondern um eine m.2. 2230 (30 = 30mm Länge). Da gibt nicht sonderlich viel Auswahl, von Western Digital gibt es die PC SN520 mit 128, 256 oder 512GB (1.700 MB/s lesen, 1.400 MB/s schreiben). Ich habe die 512GB-Variante (Kostenpunkt etwa 89 Euro) verbaut. Die SN740 gibt es jetzt auch mit 2TB Kapazität (5.150 MB/s lesen, 4.900 MB/s schreiben).

    UPDATE 2: In der Zwischenzeit läuft mein zweites Surface Pro X mit einer anderen alternativen NVMe m.2-SSD. Die kommt von KIOXIA (ehemals Toshiba Memory). Die Modellebzeichnung lautet BG4. Die von mir genutzte SSD kommt mit 1TB Speicher (2.300 MB/s lesen, 1.800 MB/s schreiben; hier gibt es reale Testwerte) (Kostenpunkt 189 Euro). Es gibt auch 128GB, 256GB oder 512GB-Varianten.

    Einige kleinere Hürden gibt es dann beim Wechsel der SSD des Surface Pro X aber doch:

    Nötiges Equipment:

    1. SIM-Tray-Tool oder Stecknadel zum Öffnen der magnetischen Klappe auf der Rückseite
    2. Torx T3 Schraubendreher, um die Schraube zu lösen, die die SSD an Ort und Stelle hält
    3. Austausch-SSD im Format m.2 2230 (NVMe oder langsameres SATA)
    4. USB-Stick mit mindestens 16 GB (alternativ: Mirco-SD-Karte und Adapter, die verlinkte Kombination ist die, die bei mir funktioniert hat)
    5. USB-A auf USB-C Adapter

    Weiteres Vorgehen:

    1. USB-Stick mittels USB-A auf USB-C Adapter mit dem Surface Pro X verbinden.
    2. Unter Windows 10 nach „Wiederherstellungslaufwerk erstellen“ suchen, Häkchen bei „Sichern der Systemdateien auf dem Wiederherstellungslaufwerk“ setzen und das Wiederherstellungslaufwerk auf dem USB Stick erstellen. Dann: sehr lange warten, bis die Laufwerkserstellung abgeschlossen ist. UPDATE 1: ACHTUNG: bei mir kam es zwei Mal vor, dass das Wiederherstellungslaufwerk scheinbar korrekt erstellt wurde, dann aber von dem Stick nicht gebootet werden konnte (erst mit einem anderen Stick/MicroSD-Karte hat es dann funktioniert. Ein korrekt erstellter Stick muss beim Wiederanstecken direkt im Explorer eingebunden werden, so dass man die EFI-Dateien sehen kann).
    3. Surface Pro X herunterfahren.
    4. Verbaute SSD durch die neue SSD ersetzen (eine bebilderte Anleitung liefert ifixit.com).
    5. USB-Stick mittels USB-A auf USB-C Adapter mit dem Surface Pro X verbinden.
    6. Surface mit gleichzeitig gedrückt gehaltener „Lautstärke Lauter“-Seitentaste und Power-Taste starten (gedrückt halten, bis Windowslogo auf dem Bildschirm erscheint).
    7. Im dann gestarteten UEFI/BIOS entweder die Reihenfolge der Boot-Devices ändern oder mittels eines Left-Swipe über „USB-Device“ direkt vom Wiederherstellungsstick booten.
    8. Im dann geladenen Menü die Windows-Wiederherstellung über externes Medium (von einem Laufwerk wiederherstellen) starten.
    9. Warten bis die Wiederherstellung und Neustarts abgeschlossen sind. Fertig.
  • Microsoft Surface Pro X – Externes Display

    Erstmal das Gute vorweg: ein 4k Display mit 3840 x 2160 Pixeln lässt sich am Surface Pro X problemlos mit 60Hz betreiben (getestet mit LG 27UD88). Bei meinem Samsung C34J791 mit 3440 x 1440 funktionieren aber leider auch nur die 60Hz – die von Monitorseite her möglichen 100Hz lassen sich dagegen nicht auswählen (außerdem werden am Samsung über dessen USB-Hub angeschlossene Geräte wie Tastatur und Maus nicht erkannt).

    Wirklich schlecht umgesetzt sind die automatischen Abläufe beim Anschluss eines externen Displays. Wenn ich mein im Betrieb befindliches Surface Pro X mit angedocktem Type Cover mit einem USB-C Monitor (mit daran angeschlossener Tastatur und Maus) verbinde, erwarte ich das folgende Verhalten: Windows 10 hat sich gemerkt, dass ich bei einer Verbindung mit diesem Monitor nur das externe Display angeschaltet haben möchte, wechselt entsprechend die Bildausgabe und ich kann das Type Cover zuklappen und einfach an der externen Tastatur und Maus weiterarbeiten.

    Was macht Windows 10 auf dem Surface Pro X stattdessen? Zunächst einmal erweitert Windows grundsätzlich das Bild auf das externe Display. Klappe ich dann das Type Cover zu, geht das Surface Pro X in den Ruhemodus. Mit der externen Tastatur oder Maus kann ich das Surface dann zwar wieder aufwecken, das triggert dann aber erstmal die Windows Hello Gesichtserkennung (die mit zugeklapptem Type Cover natürlich nicht funktioniert), irgendwann kommt dann die Pin-Eingabemaske. Nach der Eingabe wird man anschließend vom Tablet-Modus auf dem externen Display begrüßt, weil das Tablet bei abgedocktem Type Cover natürlich automatisch in den Tablet-Modus wechseln soll – leider gibt es da keine Ausnahme bei angeschlossenem externen Display…

    So macht das echt keinen Spaß.