Exposé Effekt unter Windows?

Auch wenn ich das viele Ein-, Aus- und Umblenden, das nicht zuletzt mit den 3d Desktops Einzug in den Computeralltag gehalten hat, überhaupt nicht ausstehen kann (und vor allem Zeit kostet) gibt es den MacOS Exposé Effekt, den ich für schlichtweg genial halte. Übersichtlich werden alle offenen Fenster aufgereiht und ich muss mich nicht mit Alt-Tab durchklicken.

Unter Linux kann ich Exposé dank Compiz ohne Probleme nutzen, für Windows gibt es verschiedene Anbieter, die ich einfach mal aufliste:

Antha Bounce: 25 Euro

iEx: kostenlos

Reflex Vision: 9,99 Dollar

Top Desk: 14,95 Dollar

Kein Exposé, aber dafür mit Vorschaubildern bei Alt-Tab:

TaskSwitchXP: kostenlos

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Vista 2.0 Reloaded

Vista ist auf dem Markt und man kann sich vor Blog-Einträgen, dieses Thema betreffend, nicht mehr retten. Warum sollte also nicht auch ich meinen Senf dazu abgeben:

Nachdem meine (zugegebenermaßen sehr kurz) Beta-Erfahrung schon nicht allzu positiv war, musste mein gutes HP nc4200 Notebook jetzt die Instalation der Vista Business Edition über sich ergehen lassen. Die verläuft auch ohne Probleme. Vom „schicken“ Desktop mit dem „Wow!“-Effekt bekomme ich trotz DirectX 9.0 und Shader fähigem Intel 915 Chip nichts mit. Nun gut, da es leider sowieso keinen Exposé Clone in Vista gibt, kann ich auf 3D verzichten. Dafür läuft Vista vom Gefühl her träger als XP und ich komme auch öfter in den Genuß eines laufenden Lüfters.

Die Alternative zur 3D Oberfläche sieht gar nicht so schlecht aus, trotzdem ist sie nicht wirklich hübscher als die Alte von XP / MCE. Die Menüs, Systemsteuerung und vor allem der Explorer sind mir viel zu bunt (und zusätzlich ist die Explorerbedienung total vermurkst – äh neu).

Und generell: Man hat das Gefühl, dass alles anders sein (und aussehen) muss, als man es von XP gewöhnt ist – nur leider wird es dadurch nicht unbedingt besser. Kann natürlich sein, dass man nach einer mehrmonatigen Eingewöhnungsphase das ganze komplett anders sieht.

So lange hat meine Installation dann aber doch nicht gehalt, ich glaube nach 20 Stunden ist sie wieder runter geflogen. Treibermäßig gab es (bis auf den TI-Kartenslot) keine Probleme.

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Der König der Mäuse – Trust Wireless Presenter Mouse

Trust Wireless Presenter MouseEigentlich war ich mit meiner Logitech MX1000 bis jetzt sehr zufrieden (auch wenn in letzter Zeit die Akkuleistung doch merklich nachgelassen hat), aber häufige Präsentationen habe mich dann doch nach einer neuen Maus suchen lassen. Da ich keine Lust habe zwei Geräte samt Notebook mit durch die Gegend zu schleppen, sollte das Eingabegerät sowohl als Maus, als auch als Präsentationswerkzeug zu gebrauchen sein. Als Lösung bin ich auf die Trust Wireless Presenter Mouse TK-4300p gestoßen.
Lieferumfang:

  • Maus (3 Tasten, Kugel zum h/v scrollen, 2 Präsentationstasten an der Unterseite, Laserpointer)
  • Aufladestation und seperates USB Ladekabel
  • Funkempfänger
  • Treiber CD und 2 AAA Akkus

Im folgenden kurz die positiven, sowie negativen Aspekte meiner Wahl:

+ Maus macht stabilen Eindruck und ist gut verarbeitetTrust Wireless Presenter Mouse
+ Aufladestation im Lieferumfang (mit Ladeleuchte)
+ Abnehmbarer Funkempfänger
+ zusätzliches USB Ladekabel (mit Ladeleuchte)
+ AAA Akkus, also einfacher Austausch, wenn die Kapazität nachlässt
+ Präsentationsmodus (die Maus erkennt, wenn sie in der Hand gehalten wird, dann fungiert die Scrollkugel als Maussteuerung und die Vor/Zurücktasten am Mausboden und der Laserpointer werden aktiviert)

Trust Wireless Presenter Mouse – Aufladestation klapprig
– Aufladestation nur per USB, keine eigene Stromversorgung (wenn der Computer aus ist, sind meistens auch die USB Ports aus – also kein Laden möglich. Aktiver Hub schaft evtl. Abhilfe)
– USB Ladekabel auf Mausseite Klinkenstecker – kein Mini-USB (also immer ein extra Kabel neben der Digicam nötig, dafür kann man sie aber überhaupt ohne Ladestation aufladen, was schon ein dicker Pluspunkt ist)
– mit UVP 49,99 Euro nicht gerade günstig

Unter Windows

Der Präsentationsmodus (umschalten von Scrollkugel zu Maussteuerung) ist in Hardware implementiert, funktioniert also auch ohne Treiber. Die Präsentationstasten haben dann die Vor/Zurück-Funktion wie sie eigentlich alle Programme unterstützen (IE, Firefox, Word…) und nicht die BildHoch/Runter Funktion, wie Powerpoint/OpenOffice sie für Präsentationen normalerweise haben wollen. Mit installiertem Treiber lässt sich dies umstellen (hier noch ein Tipp, befindet sich die Einstellung für das Mausrad/Kugel im Modus „MS-Intelli Mouse Compatible“ und nicht im „Trust Mouse Mode“, lassen sich keine Tasteneinstellungen mehr vornehmen – sie sind ausgegraut und deaktiviert und die Maus arbeitet in den Standarteinstellungen).

Unter Ubuntu

Umschalten des Präsentationsmodus funktioniert natürlich auch hier, allerdings sind die Präsentationstasten erstmal „stumm“ (gehen also nicht und die Scrollkugel funktioniert nur vertikal).

Da mich das horizontale Scroller sowieso nervt, habe ich mich erstmal nur um die Präsentationstasten gekümmert. Die lassen sich nach Installation von „imwheel“ („sudo apt-get install imwheel“ dann X11 neustarten) sehr einfach aktivieren. Einfach im „home“ Verzeichnis die Datei „.imwheelrc“ erstellen und

„.*“
None,Thumb1,Page_Up
None,Thumb2,Page_Down

eintragen, schon funktionieren die Präsentationstasten in OpenOffice. Natürlich muss „imwheel“ laufen, also entweder vor der Präsentation über die Konsole bzw. Alt+F2 starten oder „imwheel“ unter System->Einstellungen->Sitzungen: Startprogramme in den Autostart eintragen.

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