GeForce RTX Virtual Link: USB-C bedingt einsatzfähig

Mit der NVIDIA GeForce RTX 20-Serie hält bei vielen Grafikkartenherstellern eine USB-C Schnittstelle neben den gewohnten DisplayPort und HDMI-Anschlüssen Einzug. Gedacht ist das gute Stück eigentlich für den einkabeligen Anschluss von – der Name deutet es ja bereits an – Virtual Reality Headsets. Gibt bislang zwar noch kein Headset dafür, aber irgendeine Seite muss das Henne-Ei-Problem ja als erste angehen. Aber so ein USB-C Anschluss ist ja auch für andere Dinge gut. Golem hat damit beispielsweise Smartphones geladen oder eine SSD angeschlossen. Ich hätte damit lieber meinen Monitor bespielt und gleichzeitig dessen Anschlussfreudigkeit genossen. Leider hat sich das als weniger erquicklich herausgestellt.

Aber erstmal zur genutzten Hardware (unter Windows 10): Auf der Rechnerseite kam eine KFA2 GeForce RTX 2080 OC* zum Einsatz, die den USB-C Anschluss vom NVIDIA-Referenzdesign beibehalten hat. Den Monitor stellte Samsung mit dem C34J791W* mit zwei Thunderbolt 3/ USB-C Anschlüssen. Die Verbindung habe ich mit dem monitorbeiligenen Thunderbolt 3 Kabel und alternativ mit einem Standard-USB-C-Kabel getestet. Was kam dabei heraus? Zumindest ein Bild.

Der Monitor ließ sich dabei zwar mit seiner vollen Auflösung von 3440 x 1440 Pixel ansprechen. Allerdings nur bei maximal 60Hz. Die dem Monitor möglichen 100Hz ließen sich dem USB-C Anschluss nicht entlocken (G-Sync Compatible->Freesync geht ohnehin nur über DisplayPort). Der Monitor hat auch noch einen integrierten USB-Hub, der bei einem per USB-C angeschlossenen Notebook problemlos funktioniert. Der über NVIDIA Virtual Link angeschlossen Rechner erkannt aber leider die angeschlossene Peripherie (Tastatur) bzw. den USB-Hub nicht. Letzten Endes funktionierte also nur die Übertragung des Bilder über DisplayPort-Alt-Mode.

Prinzipiell müsste eigentlich aber auch der USB-Hub funktionieren, denn auch eine VR-Brille müsste ja ihre Tracking-Daten per USB an den Rechner schicken können (und das Peripherie generell geht, zeigt ja auch der Bericht von Golem). Keine Ahnung, ob es also nur bei meiner spezifischen Hardwarekonfiguration nicht funktioniert.

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Kurztest/Review: Apple Watch Ständer in GameBoy-Optik

Wer die Apple Watch am Nachttisch als Wecker nutzen möchte, und sie nicht einfach nur auf die Seite legen will, hat eine nicht eben kleine Auswahl an Gehäusen oder Ständern, die gleichzeitig eine Halterung für das Ladekabel vorsehen. Ich habe mich für meine Apple Watch Series 4 (44mm)* für den W5 Ständer von elago* entschieden, der in nerdiger GameBoy-Retro-Optik daherkommt.

Über den „nützlichen“ Gegenwert des zu zahlenden (mit 15 Euro nicht gerade günstigen) Preises, lässt sich sicherlich streiten. Von der Qualität des Retro-Ständers/Gehäuse war ich dann aber doch überrascht. Er macht optisch einiges her, ist vom Gewicht her genau richtig, um nicht unmotiviert über den Nachttisch zu rutschen und aufgrund des gummi-weichen Silikon-Materials läuft man auch nicht Gefahr, die Apple Watch aus Versehen zu verkratzen. Die Halterung für den Kopf des Apple Ladekabels hält diesen gut in Position und das Kabel lässt sich ordentlich nach hinten weg aus dem Gehäuse führen.

Abzüge in der B-Note gibt es für die Watch Band Kompatibilität. Wer ein Apple Watch Sport Loop* oder ähnlichen Armband an der Apple Watch hat, muss mit einem nicht ganz optimalen, passgenauen Sitz der Uhr im Ständer rechnen. Da die seitlichen Schlitze des Ständers für ein normaldickes Armband ausgeführt sind, die Loops auf einer Seite aber ja aufeinander liegen und somit die doppelte Dicke haben. Passen tuts trotzdem, da der Stände dank Silikon-Material flexibel ist.

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ThinkPad t480s – UEFI/BIOS Firmware Update@GNU/Linux

Vorbei sind die Zeiten, in denen man für ein BIOS-Update mal kurz Windows installieren musste (oder zumindest über den Umwege eins bootfähigen Mediums zum Updaten angewiesen war). Der Dank dafür gilt dem LVFS – dem Linux Vendor Firmware Service. Damit LVFS ans Werk gehen kann, muss er aber erstmal unterstützt werden.

Das Lenovo ThinkPad t480s versteht LVFS und mit GNOME@Fedora 29 werden verfügbare Updates für UEFI/BIOS und andere Firmware einfach über „Software“ unter dem Reiter „Aktualisierungen“ angezeigt. Ein Klick auf Installieren und das Update startet. Oder auch nicht. Einige Dinge sind dann doch noch zu beachten:

  1. Das Lenovo ThinkPad t480s muss mit dem Strom verbunden sein.
  2. Das UEFI/BIOS darf nicht mit einem Passwort geschützt sein.

In meiner Konfiguration ist es dann aber doch nötig, selber Hand anzulegen. Zunächst zur Konfiguration:

  • Fedora 29 64bit mit Kernel 5.0.4-200
  • Secure Boot AN
  • Normale LUKS-Komplettverschlüsselung (also ohne /boot)

Damit kommt es bei mir zu folgendem Fehlerbild: Über Software wird das Update angezeigt und die Installation startet auch, aber der nötige Neustart wird nicht automatisch ausgeführt. Ein selber initiierter Neustart läuft normal durch, ohne, dass das UEFI/BIOS sich updatet. Die Nachfrage bei fwupdmgr zeigt weiterhin „reboot pending“ an.

Die Lösung: etwas Gewalt

sudo fwupdmgr --force update

So konnte ich problemlos von 1.27 auf 1.29 und von 1.29 auf 1.30 updaten.

Abschließend nicht vergessen, das UEFI/BIOS-Passwort wieder zu setzen!

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