Kategorie: Technik

  • AUR: Fehler beim Kompilieren von GNU PSPP

    Der Versuch, das im AUR befindliche Statistikprogramm GNU PSPP in der Version 2.0.1-2 zu kompilieren, führt zu einem Abbruch mit dem Hinweis auf fehlende png-Dateien. Dieser Fehler kann einfach umgangen werden, indem man nach dem Start des Kompilieren die fehlenden Dateien einfach im entsprechenden Verzeichnis im Cache anlegt.

    Unter CachyOS mit paru als pacman wrapper wäre das Vorgehen also wie folgt:

    cd ~/.cache/paru/clone/pspp/src/pspp-2.0.1/doc/pspp-figures
    touch tutorial2a.png
    touch tutorial2b.png
    touch tutorial5a.png
    touch tutorial5b.png
    touch tutorial7a.png
    touch tutorial7b.png 

  • Apples Show der Peinlichkeiten

    Apple hat seine neuen iPhones und AirPods vorgestellt und es gibt mal wieder einige „interessante“ Aspekte. Meine Highlights:

    • Der extra Hinweis darauf, dass die neuen AirPod Pro 3 genauso viel kosten wie die Vorläufer – aber keine Angabe dazu, dass jetzt auch noch das USB-C-Ladekabel gestrichen wurde und ggf. separat erworben werden muss.
    • iPhone 17 und iPhone Air kommen mit USB 2.0-Geschwindigkeit… selbst wenn man meistens Daten drahtlos austauscht, ist das einfach nur lächerlich.
    • Für das super dünne iPhone Air (wofür man mit 1.199 Euro Startpreis extra zahlt und gleichzeitig Abstriche bei der Kamera unausweichlich sind) wird natürlich gleich zum „Mehr machen. Weniger laden.“ die externe MagSafe Batterie für 115 Euro angepriesen – nur leider ist damit das iPhone Air dann dicker als das normale iPhone…

  • Meine (Open Source) Software@macOS für 2025

    Auf dem MacBook nutze ich aus Bequemlichkeit, wegen guter Systemintegration usw. einige apple-eigene Software sowie aus berufsbedingten Kompatibilitätsgründen andere proprietäre Software. Daher fällt der Open Source-Anteil leider doch etwas geringer aus.

    SoftwarekategorieProprietärOpen Source
    BrowserSafariFirefox
    PasswortmanagerApple Passwörter
    MailApple Mail
    FTP-ClientCyberduck
    OfficeMicrosoft Office 2024
    Softmaker Office Professional 2024
    LibreOffice
    LiteraturverwaltungZotero
    NotizenApple Notizen
    WissensmanagementZettlr
    Bücher-/ Comicverwaltung(iPadOS: Apple Bücher)
    (iPadOS: Chunky Comic Reader)
    PDF-ReaderApple Vorschau
    PDF-Split & Merge/ -EditorApple Vorschau
    Dokumentenmanagement
    FotoverwaltungApple Fotos
    FotobearbeitungGIMP
    VektorgrafikInkscape
    ScreenshotsApple Bildschirmfoto
    ScreencastApple Bildschirmfoto
    EditorCotEditor
    Desktop PublishingScribus
    VideoIINA
    ÖR-MediathekMediathekView
    YouTube-ClientFreeTube
    Musikplayer/ -managementApple Musik
    GamingSteamHeroic
    VideokonferenzZoom
    Microsoft Teams
    Adobe Connect
    Webex
    MessengerApple NachrichtenSignal
    Mastodon-ClientIce Cubes
    RSS-ReaderReeder (insb. iPadOS)
    DatenbankverwaltungDB Browser for SQLite
    TranskriptionNoScribe
    Quantitatives StatistiktoolPSPP
    Qualitative AnalyseQualCoder
    Geo-DatensystemQGIS
    FernwartungRustDesk
    NetzwerkWireshark
    Künstliche Intelligenzollama
    BackupApple Time Machine
    Weitere ProgrammeStudio 2.0
    Apple Kalender, Kontakte, Karten
    ToolsBetterTouchToolKeepingYouAwake
    MonitorControl
    uBlock Origin Lite
    BlackHole
  • Meine Open Source Software für 2025

    UPDATE: 13.12.2025

    Mittlerweile bin ich zwar bei GNOME@CachyOS EndeavourOS als daily driver angekommen, die Liste mit meiner bevorzugten Open Source Software führe ich aber dennoch zweigeteilt fort, da ich bei den GUI-Toolkits nicht konsequent bin 😉 mit der Ausnahme, dass ich versuche, um Electron so weit wie möglich (es gibt Ausnahmen) einen Bogen zu machen.

    SoftwarekategorieKDEGnome
    Browser—>Firefox (GTK)
    PasswortmanagerKeePassXC (Qt)<—
    MailKMail (Qt)
    —>
    Evolution (GTK)
    Thunderbird (GTK)
    FTP-ClientFileZilla (Qt)<—
    OfficeLibreOffice (Qt)LibreOffice (GTK)
    Literaturverwaltung—>Zotero (GTK)
    NotizenNotes (Qt)
    QOwnNotes (Qt)
    Folio (GTK)
    Iotas (GTK)
    Gnote (GTK)
    WissensmanagementZettlr (Electron)Zettlr (Electron)
    Bücher-/ ComicverwaltungCalibre (Qt)Bookworm (GTK)
    Komikku (GTK)
    PDF-ReaderOkular (Qt)Papers (GTK)
    Evince (GTK)
    PDF-Split & Merge/ -EditorPDF Mix Tool (Qt)
    PDF4Qt (Qt)
    PDF Arranger (GTK)
    DokumentenmanagementPaperless -ngx (AngularJS)Paperwork (GTK)
    FotoverwaltungDigikam (Qt)Shotwell (GTK)
    FotobearbeitungKrita (Qt)GIMP (GTK)
    Darktable (GTK)
    Vektorgrafik—>Inkscape (GTK)
    ScreenshotsFlameshot (Qt)Screenshot Tool (GTK)
    ScreencastSimpleScreenRecorder (Qt)
    vokoscreen (Qt)

    <—
    EditorNotepadqq (Qt)Bluefish (GTK)
    Desktop PublishingScribus (Qt)<—
    VideoVLC (Qt)Videos (GTK)
    Celluloid (GTK)
    ÖR-MediathekQMediathekView (Qt)MediathekView (Java)
    YouTube-ClientFreeTube (Electron)FreeTube (Electron)
    Musikplayer/ -managementElisa (Qt)
    Musique (Qt)
    Decibels (GTK)
    Lollypop (GTK)
    Podcasts (GTK)
    Gaming—>
    RetroArch (Qt)
    Lutris (GTK)
    <—
    MessengerSignal (Electron)
    Axolotl (Qt)
    Signal (Electron)
    Flare (GTK)
    Mastodon-ClientTokodon (Qt)Tuba (GTK)
    RSS-ReaderRSS Guard (Qt)NewsFlash (GTK)
    DatenbankverwaltungDB Browser for SQLite (Qt)<—
    Quantitatives Statistiktool—>PSPP (GTK)
    Qualitative AnalyseQualCoder (Qt)<—
    Geo-DatensystemQGIS (Qt)<—
    BackupBack In Time (Qt)Déjà Dup (GTK)
    Timeshift (GTK)
    Konsole/ TerminalConsole (GTK)
    FernwartungRustdesk (GTK)
    Weitere Programme—>
    LeoCAD (Qt)
    Railway (GTK)
    <—
  • Shell Skript als Icon im Dock@macOS

    Um bei macOS ein Icon im Dock abzulegen, über das ein Shell Skript ausgelöst werden kann, gibt es zwei Lösungen. Hierfür im Folgenden als Beispiel das Ausführen von PSPP, wenn dieses über Homebrew installiert worden ist. Hierfür muss normalerweise psppire (/opt/homebrew/Cellar/pspp/2.0.1/bin/psppire) im Terminal ausgeführt werden.

    1. In der ersten Variante erstellen wir für unser Script zunächst eine Datei „PSPP.command“.
    2. In diese kommt unser Skript:
      #!/bin/bash
      psppire
    3. Jetzt die Datei noch ausführbar machen:
      chmod +x /Pfad/zur/Datei/PSPP.command
    4. Um diese Skript-Datei im Dock ablegen zu können, müssen wir sie zunächst umbenennen. Im Finder oder über das Terminal:
      mv /Pfad/zur/Datei/PSPP.command /Pfad/zur/Datei/PSPP.app
    5. Jetzt die Datei einfach auf das Dock ziehen, um sie dort abzulegen. Soll das Icon angepasst/geändert werden, reicht ein Rechtsklick auf die Datei im Finder, dann im Menü „Informationen“ auswählen und dort einfach die gewünschte ico-Datei auf das Icon in der Ecke oben links ziehen (das Icon im Dock ändert sich ggf. nicht sofort, sondern erst nach dem ersten Start).
    6. Zum Schluss noch die Skript-Datei im Finder oder über das Terminal wieder umbenennen:
      mv /Pfad/zur/Datei/PSPP.app /Pfad/zur/Datei/PSPP.command
    7. Jetzt kann das Shell Skript einfach über das Icon im Dock gestartet werden.

    Der Nachteil dieser Methode besteht darin, dass sich beim Start des Skripts ein Terminal-Fenster öffnet, dass nach dem Beenden des aufgerufenen Programms/Skritps nicht automatisch wieder verschwindet, sondern von Hand geschlossen werden muss. Diese lässt sich mit der zweiten Methode verhindern, die Apples kurztbefehle.app (Shortcut.app) nutzt.

    1. Für die zweite Variante rufen wir die Kurzbefehle App von Apple auf und erstellen über das Plus-Symbol einen neuen Kurzbefehl.
    2. Mit einem Klick auf „Titel“ am oberen Bildschirmrand können wir den Kurzbefehl in „PSPP“ ändern (mit einem Klick auf das Icon neben dem Titel können alternative vorgegebenen Grafiken genutzt und die Farbe angepasst werden. Ein eigenes Icon kann mit Schritt 7 genutzt werden).
    3. Um Shell Skripte als Kurzbefehle zu ermögliche, muss in den Einstellungen der App (Shortcut Command+,) unter „Fortgeschritten“ zunächst noch ein Häckchen bei „Ausführen von Skripten erlauben“ gesetzt werden.
    4. Jetzt einfach über die Suchmaske rechts nach „Skript“ suchen und „Shell-Skript ausführen“ auswählen.
    5. Für das Beispiel muss im Gegensatz zu Variante 1 der komplette Pfad zur PSPP-Binary (also „/opt/homebrew/Cellar/pspp/2.0.1/bin/psppire“ statt einfach nur „psppire“) eingegeben werden. Unter Shell kann noch die gewünschte Shell (z.B. bash) ausgewählt werden.
    6. Jetzt können wir wieder zurück zum Hauptfenster der Kurzbefehle App wechseln und mit einem Rechtsklick auf unseren neuen Kurzbefehl „Zum Dock hinzufügen“ auswählen.
    7. Um ein eigenes Icon zu nutzen, reicht ein Rechtsklick auf das Icon im Dock, um dann unter „Optionen“ „Im Finder anzeigen“ auszuwählen. Das Ändern das Icons erfolgt wie in Variante 1: über einen Rechtsklick auf die Datei im Finder, dann im Menü „Informationen“ auswählen und dort einfach die gewünschte ico-Datei auf das Icon in der Ecke oben links ziehen (das Icon im Dock ändert sich ggf. nicht sofort, sondern erst nach dem ersten Start).
    8. Jetzt kann das Shell Skript einfach über das Icon im Dock gestartet werden.

    In dieser Variante öffnet sich kein Terminal-Fenster mehr. Beide Varianten führen jedoch während der Laufzeit des Skripts zu einem zusätzlichen Shell-Skript-Icon im Dock. Darüber hinaus findet sich unter diesem und nicht beim eigentlichen Icon der Indikator-Punkt dafür, dass die App läuft.

    Quellen

  • Meine Open Source Software für 2024

    Da ich zwischendurch immer mal wieder die genutzte Distribution (zuletzt Manjaro <-> EndeavourOS) und den Desktop (Gnome <-> KDE) wechsele, hier meine Open Source Software der Wahl unter beiden Desktops für 2024 (wobei ich bei den GUI-Toolkits nicht konsequent bin 😉 mit der Ausnahme, dass ich versuche, um Electron so weit wie möglich (es gibt Ausnahmen) einen Bogen zu machen.

    SoftwarekategorieKDEGnome
    Browser—>Firefox (GTK)
    PasswortmanagerKeePassXC (Qt)<—
    MailKMail (Qt)
    Thunderbird (GTK)
    Evolution (GTK)
    FTP-ClientFileZilla (Qt)<—
    OfficeLibreOffice (Qt)LibreOffice (GTK)
    Literaturverwaltung—>Zotero (GTK)
    NotizenNotes (Qt)
    QOwnNotes (Qt)
    Notable (Electron)
    WissensmanagementZettlr (Electron)Zettlr (Electron)
    Bücher-/ ComicverwaltungCalibre (Qt)Bookworm (GTK)
    PDF-ReaderOkular (Qt)Evince (GTK)
    PDF-Split & Merge/ -EditorPDF Mix Tool (Qt)
    PDF4Qt (Qt)
    PDF Arranger (GTK)
    DokumentenmanagementPaperless -ngx (AngularJS)Paperwork (GTK)
    FotoverwaltungDigikam (Qt)Shotwell (GTK)
    FotobearbeitungKrita (Qt)GIMP (GTK)
    Vektorgrafik—>Inkscape (GTK)
    ScreenshotsFlameshot (Qt)Screenshot Tool (GTK)
    ScreencastSimpleScreenRecorder (Qt)
    vokoscreen (Qt)

    <—
    EditorNotepadqq (Qt)Bluefish (GTK)
    Desktop PublishingScribus (Qt)<—
    VideoVLC (Qt)Celluloid (GTK)
    ÖR-MediathekQMediathekView (Qt)MediathekView (Java)
    YouTube-ClientFreeTube (Electron)FreeTube (Electron)
    Musikplayer/ -managementElisa (Qt)
    Musique (Qt)
    Lollypop (GTK)
    Gaming—>
    RetroArch (Qt)
    Lutris (GTK)
    <—
    MessengerSignal (Electron)
    Axolotl (Qt)
    Signal (Electron)
    Flare (GTK)
    Mastodon-ClientTokodon (Qt)Tuba (GTK)
    RSS-ReaderRSS Guard (Qt)NewsFlash (GTK)
    DatenbankverwaltungDB Browser for SQLite (Qt)<—
    Quantitatives Statistiktool—>PSPP (GTK)
    Qualitative AnalyseQualCoder (Qt)<—
    Geo-DatensystemQGIS (Qt)<—
    BackupBack In Time (Qt)<—
    Weitere Programme—>
    LeoCAD (Qt)
    Railway (GTK)
    <—
  • Automatische Sperre des iPad & iPhone Displays nach 2 Minuten nicht änderbar

    Da mir das im Laufe der letzten Jahre schon zwei Mal passiert ist: wenn beim iPad oder iPhone unter Einstellungen->Anzeige & Helligkeit->Automatische Sperre die Option „2 Minuten“ aktiviert ist und sich nicht ändern lässt (weil grau/ ausgegraut), dann befindet sich das iPad oder iPhone im manuellen Stromsparmodus (beim automatischen Stromsparmodus sollte sie auf 30 Sekunden gestellt sein). Sobald dieser unter Einstellungen->Batterie->Stromsparmodus wieder deaktiviert wird, springt die Zeit für die Automatische Sperre des Displays/ der Anzeige auf die Voreinstellung (bspw. nie) zurück bzw. lässt sich wieder ändern.

    tl;dr: If auto lock is stuck at 2 minutes and cannot be changed: deactivate power saving mode

  • Manjaro@ThinkPad T14s Gen 4 AMD Ryzen

    The Good

    • Mattes FullHD+ (1.920 x 1.200 Pixel) Display im 16:10 Format.
    • 2x USB4/USB-C, 1x HDMI, 2x USB 3.2/USB-A, 3,5mm Klinke, SmartCard-Reader.
    • Sehr straffe Scharniere, sodass das Display immer an Ort und Stelle bleibt.
    • Mit geringer Displayhelligkeit (Stufe 2) und leichter Büroarbeit hält der Akku 14-16 Stunden.

    The Bad

    • Statt Thunderbolt 4 nur USB4-Support.
    • Keine SD-/MicroSD-Card-Slot.
    • Oberfläche des Notebooks wieder etwas anfälliger für Fingerabdrücke als die etwas grauere letzte Gen 3 Version.

    The Ugly

    • Leider habe ich in der Panel-Lotterie wohl verloren. Auf jeden Fall zeigt mein Low-Power-Display deutliche Schlieren beim Bewegen des Mauszeigers.
    • Aufgrund der sehr straffen Scharniere kann das Display nicht mit einer Hand geöffnet werden.
    • Da AMD leider s3 nicht unterstützt, gibt es keinen deep sleep, sondern nur s2idle Suspend. Allerdings ist der Standby-Verbrauch mit s2idle relativ gering, sodass der Akku etwas mehr als 14 Tage benötigt, um von 100% auf 0% zu sinken.
    • Wakeup aus dem Suspend per Tastatur (angeschlossen bei einem Thunderbolt 4 und einem Thunderbol 3 Monitor) funktioniert bei mir bislang nicht (wakeup steht unter /sys/bus/usb/devices/ für die Tastatur auf enabled).
    • Nach dem Aufwachen aus dem Standby funktioniert das Touchpad (Klick) häufig nicht mehr korrekt (TouchPoint und dezidierte Tasten sind nicht betroffen) und meine Bluetooth-Maus (Logitech MX Master 3) nicht mehr.

    Fehlerbehebung I – Screen Glitches/ Scatter

    Das Display flackert in unregelmäßigen Abständen bzw. verschiebt Bildteile für einen kurzen Augenblick (Screen Glitches). Gelöst habe ich dies durch Hinzufügen der beiden Anweisung „amdgpu.sg_display=0“ und „amdgpu.dcdebugmask=0x10“ zu den Kernel-Parametern.

    Quellen

    Fehlerbehebung II – CPU Performance Scaling

    Um vernünftig die Stromsparpotenziale des Ryzen Prozessors unter GNU/Linux nutzen zu können, muss der entsprechende AMD Treiber durch Hinzufügen der Anweisung „amd_pstate=active“ zu den Kernel-Parametern gesetzt werden.

    Quellen

  • LG Gram Style 14: Erster Eindruck

    Hier mein erster Eindruck zum LG Gram Style 14Z90RS. Getestet habe ich es unter GNU/Linux mit Manjaro.

    The Good

    • Das 14 Zoll große OLED-Display im 16:10-Format kommt nicht nur mit einer 3k-Auflösung (2.880 x 1.800 Pixel), sondern unterstützt auch 90 Hz und ist entspiegelt (semi-matt). Im Ergebnis spiegelt es etwas weniger als mein Apple MacBook Air 13 m2 – dafür ist der Bildeindruck aber „körniger“.
    • Für 999g Gewicht ist das Gehäuse relativ stabil.
    • Es gibt eine FullHD-IR-Webcam mit einer ganz ok-en Qualität (unter Windows leider bislang deutlich besser als unter GNU/Linux).
    • Trotz der geringen Größe können zwei 2280er m.2 NVMe-SSDs verbaut werden!
    • Trotz des geringen Gewichts ein Akku mit 72 Wh, der trotz 3k Display bei leichter Benutzung und 15% Displayleuchtkraft Laufzeiten von 8-10 Stunden ermöglicht.
    • 2x Thunderbolt 4 (USB-C), 1x USB-A, 1x MicroSD.
    • GNU/Linux läuft (nach zwei Fehlerbehebungen s.u.) sehr gut. Aufgrund des hoch auflösenden Displays kommt man aber kaum um KDE herum, wenn man eine scharfe 150% oder 175% Skalierung (bei sowohl QT- als auch GTK-Applications) haben möchte.

    The Bad

    • Das haptische Touchpad ist nicht von der Handballenauflage abgegrenzt (geht also nahtlos in diese über). Die Grenzen des Touchpads werden bei Berührung nur durch zwei (zum Design sehr passende) Lichtstreifen angezeigt. Mich hat die fehlende physische Grenze in der Benutzung allerdings überhaupt nicht gestört (vermutlich Muscle-Memory-Effekt, wenn man immer ähnlich große und positionierte Touchpads genutzt hat).
    • Wie bei der Größe zu erwarten, sind die 32GB Ram (LPDDR5) verlötet.
    • Leider gibt es die Tastatur auch in Deutschland nur mit ANSI statt ISO-Layout. Die Enter-Taste ist also einzeilig ausgeführt und Tasten wie # oder <> versetzt.
    • Zum Tauschen der SSDs müssen neben den drei verklebten Schraubstellen auch alle verklebten Füße entfernt werden, da sich darunter ebenfalls Schrauben verbergen.

    The Ugly

    • Die „schimmernde“ Farbgebung auf dem Displaydeckel und der kompletten Handballenauflage (beides aus Glas), die sich je nach Lichteinfall verändert, ist sicherlich Geschmacksache.
    • Das MacBook-artige Haptic Touchpad funktioniert meistens erstaunlich gut, ab und zu kommt es aber zu Mehrfachklicks oder es wird statt einer Scroll- eine Vergrößerngeste ausgeführt. Im Vergleich zum MacBook hört sich der Klick eher blechern an.
    • Leider lässt sich die Stärke des Feedbacks und die Lautstärke des Touchpads (bisher) nur unter Windows in vier Stufen (Aus, Stufe 1-3) einstellen (und eine unter Windows eingestellt Stufe geht beim Neustart in GNU/Linux verloren). Auf der normalen Stufe (2) ist der Klick leider sehr viel lauter als beim MacBook.
    • Suspend s3 (umstellen von „/sys/power/mem_state“ auf „deep“) wird unter GNU/Linux zwar angezeigt, führt bei mir aber zum sofortigen Neustart beim Schlafenlegen. s2idle funktioniert aber problemlos (der volle Akku entlädt sich dabei so, dass er nach etwa 10 Tagen leer ist).
    • Der Lautlosmodus funktioniert (bisher) nur unter Windows. „/sys/devices/platform/lg-laptop/fan_mode“ existiert zwar, „echo 1 > fan_mode“ führt jedoch nicht zum Silent-Mode. Allerdings ist der Lüfter ohnehin eher von der ruhigen Sorte.
    • Es gibt unter GNU/Linux zwei größere Fehler (kein Sound, dauerhafte ACPI-Error), die aber manuell behoben werden können (siehe nächster Abschnitt).

    Fehlerbehebung I: Journal Spam

    Zweimal in der Sekunde läuft die Fehlermeldung „ACPI Error: Aborting method _SB.PC00.LPCB.LGEC.SEN2._TMP due to previous error“ im Journal auf. Für die Laufzeit lässt er sich mit dem folgenden Kommando beenden:

    rmmod int3403_thermal

    Als dauerhafte Lösung muss das Modul entsprechen in „/etc/modprobe.d/blacklist.conf“ geblacklisted werden:

    blacklist int3403_thermal

    Quelle:

    https://www.reddit.com/r/linuxhardware/comments/x97m6l/comment/j2r7irr/

    Fehlerbehebung II: Kein Sound

    Der Sound funktioniert out-of-the-box nur über Klinke, Bluetooth und USB-C. Damit auch die normalen Lautsprecher funktionieren, müssen bislang ein paar hda-verbs Befehle nach jedem Neustart (automatisch) ausgeführt werden.

    1. für hda-verbs die alsa-utils installieren
    2. necessary-verbs.sh herunterladen
    3. die Datei ausführbach machen mit: chmod +x necessary-verbs.sh
    4. händisch ausführen oder systemd unit file „/usr/systemd/system/soundfix.service“ mit folgendem Inhalt erstellen:
    [Unit]
    Description=Run internal speaker fix script at startup
    After=getty.target
    
    [Service]
    Type=simple
    ExecStart=/usr/local/sbin/necessary-verbs.sh
    TimeoutStartSec=0
    
    [Install]
    WantedBy=default.target

    4. Den Service mit folgendem Befehl scharf schalten:

    systemctl enable soundfix.service

    5. Manchmal bekommt die Soundkarte (wenn andere Soundgeräte bspw. ein Monitor über USB-C angeschlossen sind) nicht das korrekte Mapping (als das im Script angegebenen /dev/snd/hwC0D0). Um dieses Problem zu lösen, einfach die Datei „/etc/modprobe.d/sound.conf mit folgendem Inhalt anlegen:

    options snd_hda_intel index=0
    options snd_usb_audio index=1

    Quelle:

    https://bugzilla.kernel.org/show_bug.cgi?id=212041#c14

    https://discuss.linuxcontainers.org/t/missing-dev-snd-hwc0d0-sound-device-prevents-container-from-starting/6863/2

    https://forums.fedoraforum.org/showthread.php?331130-Fixing-ALC298-audio-(no-sound-from-speakers)

  • VPN@Uni Kassel mit OpenConnect@macOS statt Cisco AnyConnect

    Unter macOS kann, anstatt auf den Cisco AnyConnect Secure Mobility Client zurückzugreifen, die VPN Verbindung zur Universität Kassel auch mit Hilfe von OpenConnect hergestellt werden.

    Dafür muss zunächst Homebrew installiert werden (LINK mit Anleitung), um dann OpenConnect installieren zu können:

    brew install openconnect

    Die Verbindung wird dann ebenfalls über den Terminal hergestellt mit (ukNUMMER durch die eigene Nutzer:innenkennung ersetzen) (mit vpn.uni-kassel.de funktioniert bei mir der Verbindungsaufbau nicht) (aufgrund der nötigen Adminrechte/ sudo wird vor dem Uni-Passwort natürlich zunächst das Mac-Benutzerpasswort abgefragt):

    sudo openconnect --user=ukNUMMER vpn1.its.uni-kassel.de

    Zum Beenden der Verbindung einfach control+c drücken.