USB-C Docks & Dockingstations mit Power Delivery (PD)

Hier der Beitrag über USB-C Docks & Dockingstations mit Power Delivery (PD) (Link zum Beitrag über USB-C Netzteile & Ladegeräte mit Power Delivery (PD) und Link zum Beitrag über USB-C Powerbanks & Akkus mit Power Delivery (PD) und Link zum Beitrag über USB-C Monitore & Displays mit Power Delivery (PD)).

Im Folgenden die, von Natur aus „work in progress“, Liste mit USB-C Dockingstations die den Power Delivery (PD) Standard unterstützen und daher  Notebooks über ein Kabel sowohl um unterschiedliche Schnittstellen und Anschlüsse erweitern, als auch mit Strom versorgen können. Allerdings funktionieren nicht alle Kombinationen aus Dock und USB-C PD fähigen Laptops. Dafür gibt es zwei Gründe: entweder der Hersteller „schützt“ seine Geräte vor Fremdherstellern (wie etwa HP bei seinen Consumer-Geräten) oder die von dem Dock angebotene Kombination an Spannungen (5 Volt, 9 Volt, 12 Volt, 15 Volt, 20 Volt) stimmt nicht mit den vom Gerät geforderten überein. Nach der Spezifikation von Power Delivery 2.0 (PD) sind 5V, 9V, 15V und 20V fest, während 12V optional ist. Eigentlich sollte also ein Dock, das maximal 15V anbietet, automatisch auch 9V und 5V bereitstellen. Dies muss aber leider nicht immer der Fall sein.

Video:

  • Auflösung@Wiederholfrequenz = Maximal bei EINEM angeschlossenen Display (insb. Wiederholfrequenz kann bei 2 oder 3 angeschlossenen Displays niedriger sein)
  • DL- = DisplayLink-(Ausgang): Ausgang wie weiter unten aber !Achtung DisplayLink Treiber nötig = Grafikkarte im Dock!
  • mDP = Mini DisplayPort (Anzahl; Auflösung@Wiederholfrequenz)
  • DP = DisplayPort (Anzahl; Auflösung@Wiederholfrequenz)
  • HDMI = HDMI Anschluss (Anzahl; Version, Auflösung@Wiederholfrequenz)
  • USB-C = USB-C Anschluss mit DisplayPort-Alt-Mode (!Achtung: bei der Anzahl der Anschlüsse unter „Anschlüsse“ mit eingerechnet!)
  • USB-C/TB3 = USB-C Anschluss mit Thunderbolt 3 (!Achtung: bei der Anzahl der Anschlüsse unter „Anschlüsse“ mit eingerechnet!)

Anschlüsse:

  • USB-C = USB-C Anschluss (Anzahl; G1 = Gen. 1; G2 = Gen. 2) (!Achtung: einer der USB-C Anschlüsse ist der Docking-Anschluss für das Notebook!)
  • USB-C/TB3 = USB-C Anschluss mit Thunderbolt 3 (Anzahl) (!Achtung: einer der USB-C Anschlüsse ist der Docking-Anschluss für das Notebook!)
  • USB-A = USB-A 3.0/3.1 Anschluss (Anzahl)
  • SD = SD-Karten Lesegerät
  • GBL = RJ45 GBit Lan Anschluss
  • A = Audio-Out: Klinke 3,5mm
  • A/M = Audio-Out / Microphone-In: Klinke 3,5mm
  • SPDIF = optischer S/PDIF Digital-Audio-Ausgang
  • FW = FireWire 800

Leistung:

  • Ausgangsleistung des USB-C Ports in Watt (Gesamtleistung des Netzteils)

Maße:

  • Breite x Höhe x Tiefe und Gewicht
Hersteller Bezeichnung Video Anschlüsse Leistung Spannungen Maße (cm) Kompatibel Inkompatibel
Dell* TB16* VGA (FullHD@60Hz)
HDMI (?, 4k@30Hz)
mDP (5k@60Hz)
DP (5k@60Hz)
USB-C/TB3 (5k@60Hz)
USB-C/TB3 (1x + festes Kabel zum NB)
USB-A (3x 3.0 / 2x 2.0)
GBL
A
A/M
100 Watt (Dell-NBs: 130 Watt)
(180/ 240 Watt)!Lüfter!
20V=5A?
15V=3A?
9V=3A?
5V=3A?
14,5 x
14,5 x
5,2
(900g)
Dell Precision 7520*
Dell XPS 13 9350*
Dell XPS 15 9560*
Testbericht: Notebooks-und-mobiles.de
Dell* WD15* VGA (FullHD@60Hz)
HDMI (?, 4k@30Hz)
mDP (4k@30Hz)
USB-C/TB3 (festes Kabel zum NB)
USB-A (3x 3.0 / 2x 2.0)
GBL
A
A/M
60 Watt (Dell-NBs: 130 Watt)
(180 Watt)
20V=3A?
15V=3A?
9V=3A?
5V=3A?
15,5 x
10,9 x
2,1
(420g)
Dell XPS 13 9350*
Testbericht: Notebooks-und-mobiles.de
i-tec* Thunderbolt 3 Dockingstation* HDMI (?, 4k@60Hz)
USB-C/TB3 (5k@60Hz)
USB-C/TB3 (2x)
USB-A (5x)
SD
GBL
A/M
60 Watt
(135 Watt)
20V=3A?
15V=3A?
9V=3A?
5V=3A?
22,9 x
8,7 x
2,7
(476g)
i-tec* USB-C Metal Docking Station* HDMI (1.4, 4k@30Hz) USB-C (1x)
USB-A (4x)
GBL
A/M
85 Watt
(100 Watt)
20V=4,25A?
15V=3A?
9V=3A?
5V=3A?
9,5 x
9,1 x
3,2
(375g)
Lenovo* 40A90090* VGA (FullHD@60Hz)
DP (2x; 4k@30Hz)
USB-C (2x)
USB-A (3x 3.0 / 2x 2.0)
GBL
A/M
65 Watt
(90 Watt)
20V=3,25A?
15V=3A?
9V=3A?
5V=3A?
17,1 x
8,0 x
3,3
(290g)
ThinkPad X1 Carbon 2017*
ThinkPad T480s*
Lenovo* 40AC0135* VGA (FullHD@60Hz)
HDMI (1.4, 4k@30Hz)
DP (2x; 4k@60Hz)
USB-C/TB3 (5k@60Hz)
USB-C/TB3 (2x)
USB-A (5x)
GBL
A/M
65 Watt
(135 Watt)
20V=3,25A?
15V=3A?
9V=3A?
5V=3A?
22,0 x
8,0 x
3,0
(290g)
ThinkPad X1 Carbon 2017*
 ThinkPad T480s*
Mantiz Titan MD-01 VGA (FullHD@60Hz)
HDMI (2.0a, 4k@30Hz)
DP (2x; 4k@60Hz)
USB-C/TB3 (1x)
USB-A (2x)
GBL
87 Watt
(120 Watt)
? 19,5 x
6,0 x
2,0
(390g)
MacBook Pro 13 (Late 2016)*
MacBook Pro 15 (Late 2016)*
Testbericht: Notebookcheck.comegpu.io
OWC* USB-C Dock* mDP (4k@30Hz) USB-C (2xG1)
USB-A (4x)
SD
GBL
A
60 Watt
(80 Watt)
20V=3A?
15V=3A?
9V=3A?
5V=3A?
20,0 x
9,0 x
2,8
(400g)
Testbericht: Heise.de
OWC* Thunderbolt 3 Dock* mDP (4k@60Hz)
USB-C/TB3 (5k@60Hz)
USB-C/TB3 (2x)
USB-A (5x)
SD
GBL
FW
A/M
SPDIF
60 Watt
(135 Watt)
20V=3A?
15V=3A?
9V=3A?
5V=3A?
23,0 x
8,9 x
2,5
(540g)
Testbericht: Heise.de
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Netflix & Amazon Prime Video mit Firefox 59/60@Fedora 28

Bei dem Versuch, Netflix und Amazon Prime Video unter Fedora 28 mit Firefox 59 oder Firefox 60 zum Laufen zu bekommen, kann es an der einen oder anderen Stelle haken. Daher im Folgenden die fünf möglichen Stellschrauben, an denen zu drehen seien könnte, wenn es mal wieder nur „Whoops, something went wrong… “ beim Aufruf eines Netflix-Videos heißt.

  1. DRM in den Firefox-Einstellung angestellt?
    Unter Einstellungen->Allgemein im Firefox muss „Inhalte mit DRM-Kopierschutz wiedergeben“ angeklickt sein.
  2. Widevine Plugin in Firefox-Add-ons tatsächlich schon installiert?
    Das Widevine-Plugin muss im Firefox unter Add-ons->Plugins installiert sein und auf aktiv stehen, damit geschütze Videos abgespielt werden können.
  3. ffmpeg/ ffmpeg-libs installiert?
    Die neuen Firefox-Versionen benutzen unter GNU/Linux nicht mehr die gstreamer Libraries, stattdessen wird ffmpeg benutzt. Zur Installation wird das rpmfusion-free Repository benötigt:

    wget http://download1.rpmfusion.org/free/fedora/rpmfusion-free-release-28.noarch.rpm
    dnf install rpmfusion-free*
    dnf update
    dnf install ffmpeg ffmpeg-libs
    

    Danach sollten sich H.264 kodierte Videos abspielen lassen, was sich auf folgender Info-Seite von YouTube zum HTML5-Videoplayback überprüfen lässt:

    https://www.youtube.com/html5?gl=DE&hl=de

  4. compat-ffmpeg28 installiert?
    Neben ffmpeg-libs wird compat-ffmpeg28, ebenfalls im rpmfusion-free Repository zu finden, benötigt:

    dnf install compat-ffmpeg28
    
  5. Den Neustart von Firefox nicht vergessen!
    Notfalls kann auch noch Mal der Webseitencache zu leeren sein. Im Firefox unter Einstellungen->Datenschutz & Sicherheit->Cookies und Websitedaten: Daten entfernen

Nach diesen fünf Schritten sollten sich hoffentlich die DRM-geschützten, H.264 kodierten Videos sowohl von Netflix als auch von Amazon Prime Video problemlos in Firefox 59 oder Firefox 60 abpsielen lassen.

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Lenovo ThinkPad T480s – Erster Eindruck

Hier eine kurze List mit den Punkten, die mir beim neuen Lenovo ThinkPad T480s positiv oder negativ aufgefallen sind.

Positiv

Gewicht/ Größe: Lenovo hat mit dem ThinkPad T480s die T4X0s Serie noch näher an die X1 Carbons herangebracht. Mit 1,35 kg und 33,1 x 22,7 x 1,85 liegen die äußeren Maße nicht mehr weit vom X1C (1,13 kg, 32,4 x 21,7 x 1,6 ) entfernt.

Display: Das WQHD-Panel (2560 x 1440 Pixel) ist matt, kommt ohne PWM und ist mit 330-350 cd/m2 jetzt auch gerade so ausreichend hell, um damit auch mal halbwegs bei Sonneneinstrahlung arbeiten zu können.

ThinkShutter: Die wahrscheinlich bester Erfindung der letzten Jahre. Während Apple mit der Touch Bar eine nicht funktionierende Lösung für ein nicht existentes Problem unter die Leute bringt, hat Lenovo 1000e Sticker vor dem zukünftigen Webcam-Zuklebe-Dasein gerettet. Der mechanische Kameraabdeckungsschieber ist schlicht eine simple Lösung für eine bestehenden Nutzerwunsch (funktioniert aber nur in Kombination mit der normalen Webcam, nicht mit der IR-Version – aber wer will schon Windows Hello…).

Upgradeability/ Wartbarkeit: Die 8GB verlöteter Arbeitsspeicher lässt sich mit einem SODIMM-Modul auf bis zu 24GB aufrüsten, die M.2 NVMe-SSD kann gewechselt werden, ebenso das WLan-Modul. Die WWAN-Antennen sind bereits vorverlegt und der Akku ist verschraubt. Das Innenleben versteckt sich hinter einer Abdeckung, die mit einfachen Kreuzschrauben gesichert ist.

Laufzeit: Ich komme unter GNU/Linux mit dem etwas von 51 auf 57 Wh vergrößerten Akku auf 10+ Stunden.

USB-C/ Thunderbolt 3 Anschluss: Endlich sitzen die Anschlüsse, entsprechend dem neuen Layout für das Docking, an der hinteren linken Seite (beim T470s kollidierte noch ein angeschlossenes Kabel in der Mitte der rechten Seite mit einer rechtshändigen Mausnutzung).

Tastatur: Gewohntes ThinkPad-Layout, wobei die Tastatur, aufgrund der geringen Gehäusehöhe, einen etwas flacheren Anschlag hat (was meinen Tippgewohnheiten sehr entgegenkommt), als die alte Geräte der alten T-Serie.

Negativ

Tastatur: Leider hat die Tastatur aber auch einen gravierenden Nachteil: die Tastenkappen sind meines Erachtens nach extrem glatt. So rutsche ich beim schnellen Schreiben immer mal wieder auf Nachbartasten, weil die Oberfläche keinen Rutschwiderstand bietet.

USB-C/ Thunderbolt 3 Anschluss: Leider ist nur der USB-C Anschluss am Docking-Port Thunderbolt 3 fähig. Der lässt sich mit einem „normalen“ Kabel etwas umständlicher bedienen, da aufgrund der auf das Docking seltsam zugeschnittenen Öffnung, das Einstecken des Kabels etwas friemelig ist.

TrackPoint-Tasten: Hier liegt leider fast ein Ausschlusskriterium für eine dauerhafte Nutzung des ThinkPad T480s vor. Mit der neuen Hardwareversion der TrackPoint-Tasten hat Lenovo evtl. die Frusttoleranz bei einigen überschritten. Erstens ist das weiche und weitgehend lautlose Auslösen der Tasten einem kurzen, lauten und (nach)hallenden Klicken gewichen. Zweitens – und das ist fast ein KO-Kriterium – registrieren die Tasten einen Klick nur noch bei festem Druck auf die vertikale Mittellinie der Tasten. Ein leichter Druck auf die (mit roter Linie versehene) Kante der linken und rechten Taste (also angrenzend an das Trackpad) (und die obere Kante der mittleren Taste) wird zwar mit einem hör- und fühlbaren Klick bestätigt, führt aber nicht zur Auslösung eines echten Klicks:  siehe mein YouTube-Video. Damit wird das Arbeiten mit dem TrackPoint bei einer dementsprechend Klickgewohnheit zur Tortur, weil man entweder andauern klickt und nichts passiert oder beginnt auf die Tasten einzuhämmern.

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