LaTeX@Ubuntu/Windows – Hausarbeiten, Formeln und Blocksatz

Wer etwas umfangreichere Ausarbeitungen schreiben muss (zum Beispiel für die Uni), wird sicher schnell feststellen, dass es sich mit OpenOffice, Word & Co. nicht immer gut arbeiten lässt. Anlegen eines Inhaltsverzeichnisses, unterschiedliche Formatierungen für Überschriften und Absätze, sind nur einige Dinge, die einem das eine oder andere mal den letzten Nerv rauben. Dazu kommt der nicht selten hässliche Blocksatz und nicht immer schön anzusehende Formeln.

Endlich Zeit auf LaTeX umzusteigen. Unter Windows ist das schnell mit der Installation von MiKTeX und des TeXnicCenters getan. Unter Ubuntut reicht:

  • „sudo apt-get install tetex-base tetex-bin tetex-extra tetex-doc“

und für Texmaker:

  • „sudo apt-get install texmaker“

Danach kann man direkt starten. Ein paar „Befehle“ muss man allerdings schon lernen, bevor man sich ausschließlich auf den Inhalt der anstehenden Ausarbeitung konzentrieren kann.

Ein paar Tutorials zu LaTeX:

Tutorial 1Tutorial 2Tutorial 3

UPDATE:
Tetex wird nicht mehr weitergeführt und ist durch texlive abgelöst worden. Eine gute Anleitung (auch zu LyX, mit dem man etwas textverarbeitungsmäßiger mit LaTeX arbeiten kann) gibt es Hier

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Think Tanks in den USA

Die dazugehörige Präsentation ink. Notizseiten steht unter Uni (Link zum direkten Download).
Die Anzahl der Think Tanks in den USA, ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Mit mittlerweile zwischen 1500 und 2000 Institutionen, die unter dem Begriff der Denkfabriken zusammengefasst werden, geht eine zunehmende Politisierung der Wissenschaft einher.

Think Tanks dabei als reine Lobbyorganisationen abzutun wäre verfehlt, sie sind Teil des Politischen Systems. Ihre Einflussmöglichkeiten auf Politik und Administration ist dabei von verschiedenen Faktoren abhängig:

  • Politisches Klima
  • Konkurrenz der Think Tanks untereinander
  • Ansehen
  • „Schlüsselfiguren“

Die verschiedenen Ebenen, über die Think Tanks versuchen Einfluss zu nehmen, können gut am Beispiel des Cato Institute und der US-Rentendebatte 2005 nachvollzogen werden.

Literatur:

Gehlen, Martin (2005): Politikberatung in den USA. Der Einfluss von Think Tanks auf die amerikanische Sozialpolitik, Frankfurt/New York: Campus Verlag.

Speth, Rudolf (2006): Advokatorische Think Tanks und die Politisierung des Marktplatzes der Ideen, Bonn: FES.

Weaver, R. Kent/McGann James G. (Hrsg.) (2000): Think Tanks and Civil Societies – Catalysts for Ideas and Action, New Jersey: Transaction Publishers.

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XForms – Formulare im Zeitalter von XML

Die dazugehörige Präsentation ink. Notizseiten steht unter Uni (Link zum direkten Download).
Die Benutzbarkeit des Internet gründet sich vor allem auf zwei Interaktionsmittel. Zum einen sind das natürlich die Hyperlinks, ohne die ein surfen von Webseite zu Webseite überhaupt nicht ermöglichen wäre. Für die Interaktivität ausschlaggebend sind aber die Formulare.

Umso erstaunlicher ist es, dass sich mit der Entwicklung der Auszeichnungssprache HTML und der Einführung von XHTML 1.0 im Jahr 1999, nichts an den Formularen, ihrer Bearbeitung, Struktur oder Präsentation, geändert hat.

Den Umbruch bringt das kommende XHTML 2.0, mit dem 2003 verabschiedeten Standard XForms. Zu den grundlegenden Neuerungen zählen:

  • Saubere Trennung zwischen Präsentation und Struktur
  • Eingabeüberprüfung
  • Berechnungsmöglichkeiten und Bedingungsabfrage
  • Datenübermittlung mittels XML
  • Dynamische Anpassung ohne Script-Sprachen

Die dazu nötigen Änderungen, machen eine völlig neue Umsetzung notwendig. Als Konsequenz davon, ist XForms nicht abwärtskompatibel zu den alten HTML-Formularen. Es wurde aber darauf geachtet, alle bereits vorhandenen Möglichkeiten zu erhalten, um einen leichten Umstieg zu ermöglichen.

Einfacher wird vor allem die Initialisierung von Formularen mit vorgegebenen Daten und die Ausgabe von Datensätzen. Außerdem ist mit Hilfe von XML eine adäquate Repräsentation der zu übermittelnden Datenstruktur möglich.

Literatur:

Braun, Herbert (2005): Das neue Web. Internet-Seiten mit XHTML 2, in: c’t 15/2005, S. 172-178.

Braun, Herbert (2006): Webstandards im Wandel. Die Krise des W3C und die Lösungsansätze, in: c’t 01/2007, S. 162-169.

Dubinco, Micah (2003): XForms Essentials, Link .

Raman, T. V. (2003): XForms. XML Powered Web Forms, Link .

W3C – The Forms Working Group (Hrsg.): XForms – The Next Generation of Web Forms, Link .

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