Kategorie: Software

  • 3d-Desktop@Ubuntu – AIGLX + Beryl

    Sicher, über Sinn oder Unsinn eines 3d-Desktops, (ab)brennenden und transparenten Fenstern oder anderem grafischen Beiwerk kann man streiten, aber es sieht zum Teil einfach verdammt gut aus. Und was kann man schon dagegen haben, wenn Linux nicht nur sicher, sondern auch noch hübsch ist?

    Dank AIGLX und Beryl muss sich Ubuntu schon heute nicht vor dem kommenden Windows Vista verstecken. Während AIGLX unter Ubuntu 6.10 bereits vorinstalliert ist, wird der Fenstermanager Beryl (bzw. Compiz) erst mit Version 7.04 hinzustoßen. Er lässt sich allerdings nachinstallieren und funktioniert auch unter 6.10 hervorragend (im Gegensatz zu meinen Installationsversuchen von XGL + Compiz, wo Fensterrahmen fehlten und das Arbeiten auf dem Desktop eher einer Diashow glich).

    UPDATE: Hier die Anleitung für Beryl@Ubuntu 7.04 Feisty Fawn (Beta 1) 

    Hier eine kurze Installationsanleitung:

    • sudo vi /etc/apt/sources.list und folgenden Eintrag hinzufügen:
      deb http://ubuntu.beryl-project.org/ edgy main
    • wget http://ubuntu.beryl-project.org/root@lupine.me.uk.gpg -O- | sudo apt-key add –
      um den PGP Schlüssel hinzuzufügen
    • sudo apt-get update
    • sudo apt-get install beryl emerald-themes

    Zum starten reicht ein einfaches beryl-manager auf der Konsole. Um beryl automatisch zu starten einfach beryl und beryl-manager in den Autostart von Gnome eintragen (System->Einstellungen->Sitzungen: Startprogramme).

    Link: beryl-project.org

  • Miranda IM: Windows XP und eingeschränkte Rechte

    Miranda IMWenn man (und man sollte immer) unter Windows XP mit eingeschränkten Benutzerrechten arbeitet, kann es passieren, dass sich Miranda IM nicht starten lässt.

    Ist dies der Fall, einfach Miranda IM neu installieren. Wärend der Installation sollte bei den Optionsmöglichkeiten das letzte Häckchen bei „Profile im jeweilen Benutzer-Ordner speichern“ gesetz sein.

    Danach arbeitet Miranda IM auch mit eingeschränkten Rechten problemlos.

  • Network-Manager-Gnome & Schlüsselbund

    SchlüsselWenn man den Network-Manager-Gnome benutzt, um über ein WPA-gesichertes Funktnetzwerk zu surfen, muss bei jedem Start von Gnome das Hauptpasswort des Schlüsselbundes eingegeben werden, damit die Netzwerkverbindung zustande kommt.

    Ziemlich nervig.

    Wenn das Hauptpasswort des Schlüsselbundes dem Anmeldepasswort entspricht (im Zweifel das Anmeldepasswort entsprechend anpassen oder mit „rm -rf ~/.gnome2/keyrings“ alle gespeicherten Schlüssel entfernen), gibt es eine (meistens funktionierende) Lösung: PAM pam_keyring

    Einfach die anghängte ZIP-Datei entpacken und das deb Paket mittels „sudo dpkg -i pam-keyring_0.0.8-1_i386.deb“ installieren. Dann mit „sudo vi /etc/pam.d/gdm“ am Ende der Datei die folgenden beiden Zeilen eintragen und speichern:

    auth optional pam_keyring.so try_first_pass
    session optional pam_keyring.so

    Beim nächsten Start von GDM/Gnome sollte das Passwort nicht mehr abgefragt werden (anscheinend gibt es aber zwischendurch vereinzelt doch Probleme und das Passwort muss eingegeben werden).

    Link: Howto und Diskussion

    Paket: pam_keyring-0.0.8-1_i386.deb

  • WLan@Ubuntu – WPA und Funknetzwerke komfortabel wechseln

    network-manager-gnomeDas Anzeigen (und Wechseln) von vorhandenen Funknetzwerken kann auch unter Ubuntu richtig einfach sein – dem Network-Manager-Gnome sei dank. Er bietet darüber hinaus eine komfortable Möglichkeit der Netzwerkschlüssel-Eingabe und versteht sich auf WPA Verschlüsselung.

    Der Manager benötigt das „autogen.sh“ Script – die folgenden Pakete sind zu installieren:

    • gnome-common
    • network-manager-gnome

    Nach einem (echten) Neustart sollte im Panel ein Netzwerkicon auftauchen, über das bequem das Funknetzwerk ausgesucht und eingerichtet werden kann.

    Sollte das Icon eine Fehlermeldung ausgeben (wie „Kein vorhandene Netzwerkkarte/Hardware“ oder ähnliches) ist eventuell die Datei „interfaces“ in „/etc/network/“ schuld. Außer den beiden Zeilen

    auto lo
    iface lo inet loopback

    sollten alle anderen Zeilen mit „#“ auskommentiert werden. Nach einem weiteren Neustart müsste der network-manager-gnome dann funktionieren.

    Link: Projekt – Network-Manager

    Wen die Passwortabfrage des Gnome Schlüsselmanagers beim Start stört, findet HIER ein Lösung.

  • Ubuntu 6.10 – Java, Azureus und Probleme

    AzureusNach der Installation von Azureus scheint auf den ersten Blick alles normal – aber dann fängt der Ärger an

    1. Kein Azureus-Icon im Systemtray
    2. Alle X Minuten fährt die Auslastung des Prozessors auf 100% (den Lüfter nimmt er dabei natürlich mit…)

    Der Schuldige ist schnell ausgemacht „gij-4.1“ – der Java Interpreter. Erste Problemlösungsansatz: „sun-java5-jre“ installieren und „gij-4.1“ entfernen.

    Damit ist die Odyssee leider noch nicht vorbei. Der Prozessor bleibt jetzt zwar schön kühl, aber Azureus startet nicht mehr (oder beendet sich sofort nach dem Start).

    Lösung:

    1. „/usr/share/applications/azureus.desktop“ nach „~/.local/share/applications/“ kopieren
    2. Azureus deinstallieren
    3. Azureus von azureus.sourceforge.net herunterladen und nach „/opt“ entpacken
    4. „sudo chown BENUTZER:BENUTZER azureus -R“ in „/opt“ ausführen (damit Azureus schreibrechte hat und Autoupdates ausführen kann)
    5. „~/.local/share/applications/azureus.desktop“ anpassen (vor allem Exec auf „/opt/azureus/azureus %U“)

    Danach sollte Azureus wieder anstandslos laufen (und auch im Systemtray auftauchen).

    Ubdate: Ubuntu 7.04 Feisty Fawn
    Unter Ubuntu 7.04 reicht die einfache Installation von „sun-java5-plugin“ und „azureus“ mit ihren jeweiligen Abhängigkeiten, um an eine korrekt laufende Version von Azureus zu gelangen. Sollte beim nächsten Start Azureus immer kurz nach dem Start geschlossen werden, sollte das Paket „azureus-gcj“ installiert werden, was allerdings voraussetzt, dass gij nicht wie oben beschrieben deinstalliert wurde.

  • Quanta@Ubuntu

    Um die Entwicklungsumgebung Quanta under Ubuntu in deutsch zum laufen zu bekommen sind folgende Schritte nötig:

    Pakete „quanta“ und „kde-i18n-de“ installieren.

    Paket „kde-i18n-de“ nochmal hier downloaden
    und mittels „dpkg -x kde-i18n-de_3.5.3-1_all.deb kde-i18n-de“ entpacken.

    Dann quanta.mo an die richtige Stelle kopieren:
    „sudo cp kde-i18n-de/usr/share/locale/de/LC_MESSAGES/quanta.mo /usr/share/locale-langpack/de/LC_MESSAGES/“

    Danach einfach Quanta starten und deutsch genießen.

  • LAMP – Apache@Ubuntu

    Zur Installation von Apache, MySQL und PHP unter Ubuntu einfach folgende Pakete (über die Paketverwaltung oder das Terminal „sudo apt-get install PAKETNAME“) installieren:

    „mysql-server“ bzw. „mysql-server-5.0“
    „apache2“
    „php5-common“
    „libapache2-mod-php5“
    „php5-mysql“
    „php5-gd“ (für erweiterte Grafikfunktionen)

    Dann sollte nach einem Neustart alles laufen.
    Zum Administrieren von MySQL kann das bekannte phpMyAdmin genutzt werden. Das Paket heißt entsprechen:

    „phpmyadmin“

  • DBDesigner4 und Ubuntu

    Um den DBDesigner4 unter Ubuntu zum Laufen zu kriegen tue folgendes:

    1. Entpacken des Aktuellen tar.gz Archivs von fabFORCE.net nach /usr/local/bin
    2. Installation des Pakets „libxft1“ über die Paketverwaltung
    3. sudo apt-get install libstdc++2.10-glibc2.2
    4. cd /usr/local/bin/DBDesigner4
    5. ./startdbd

    Eventuell muss startdbd einmal mit sudo ausgführt werden (dann kann es sein, dass das .DBDesinger4 Verzeichnis unter /home/BENUTZERNAME nur für root beschreibbar ist – das muss geändert werden, sonst kann BENUTZER den DBDesigner4 nicht starten).

    EDIT:
    Sollte sich der DBDesigner beim ausführen von startdbd ohne root-Rechte beschweren, sind die Dateien unter /home/BENUTERNAME/.DBDesigner4/* im root-Besitzt. Einfach alle Dateien mit chown an den BENUTZER übergeben und der DBDesigner sollte normal starten.

  • Ubuntu@HP nc4200 – Java richtig installieren

    Hier eine kleine Anleitung für alle, die Probleme damit haben Java – und vor allem die Integration in Firefox – richtig zum Laufen zu bekommen. Die Installation von Java ist mittlerweile recht einfach geworden: (mehr …)