Wer kennt das nicht: Nach dem Umstieg von Windows auf Linux liegen plötzlich die ganzen (mehr oder weniger nützlichen) Multimedi-Tasten, Sondertasten und sonstigen Gimmicks der gerade erst erstandenen Non-Plus-Ultra Tastatur brach, da Linux erstmal nichts mit ihnen anfangen kann und der eben, ob seiner tollen Tastatur, noch hochgelobte Hersteller bietet natürlich auch keine Abhilfe.
Hier kommt keyTouch ins Spiel, eine kleine Software, mit der man den Sondertasten endlich wieder zu einer Funktion verhelfen kann. Für einige Tastaturen sind bereits passende Profile auf der dazugehörigen Sourceforge.net Seite verfügbar.
keyTouch kann unter Ubuntu ganz einfach über Synaptic nachinstalliert werden.
Kategorie: Software
Software-Tipp: ISO-Images erstellen mit dvdisaster
Mal eben schnell ein Image erstellen ohne gleich die ganze Nero-Suite installieren zu müssen? Klein Problem mit dvdisaster – einem netten OpenSource Imager, mit dem man problemlos CD und DVD-Images erstellen kann (Kopierschutz mal außen vor). Dazu gibt es noch eine schöne grafische Ausgabe von Lesegeschwindigkeit und Sektoren/Datenträger-Zustand, die Möglichkeit ein Fehlerprotokoll zu erstellen und die Fehler beim Image gleich auszubessern.
Dvdisaster läuft unter *NIX, BSD, Windows und MacOS.
Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon
Ab sofort gibt es die Finale Version von Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon zum Download. Sie enthält einige nette neue Features, wie z.B. eine automatische Drucker-Erkennung oder den standardmäßig aktivierten 3d-Desktop.
Downloads-Links:
Ubuntu.com
FTP-Mirror
(X)Ubuntu – Videos zu hell / ohne Kontrast
Sowohl unter Gnome, als auch XFCE kommt es (anscheinend vor allem mit Notebook(grafik)) häufiger vor, dass Videos unabhängig vom Codec und Player viel zu hell bzw. kontrastarm dargestellt werden. Eventuell sind auch die Farben nicht so ganz richtig. Wenn man lange genug an den diversen Reglern herumspielt, kommt dabei manchmal sogar an ganz ansehnliches Bild heraus.
Einfacher kann es aber sein, das Videoausgabe-Modul (so nennt es z.B. VCL) umzustellen. Unter Xubuntu half bei mir z.B. das Umstellen auf X11 Ausgabe, anderen hat aber auch schon OpenGL geholfen.
Xubuntu – XFCE, Firefox und Schriftgrößen
Wenn man unter Xubuntu ein wenig mit Themes und Schriftgrößen herumspielt, kann es passieren, dass plötzlich die Schriftgrößen völlig unterschiedlich sind. Wenn die Standardeinstellung „Sans 9pt“ noch aktiv ist, sieht z.B. im Firefox alles normal aus, auf dem Desktop und in den Menüs sind die Schriftart aber viel zu klein. Stellt man jetzt die Schriftgröße auf 12pt, sieht es im System wieder gut aus, die Firefox-Schriftgröße ist aber riesig (gefühlte 16-18pt).
Der Fehler scheint in den DPI-Einstellungen zu liegen. Um das ganze wieder gerade zu biegen, sollte man die Schriftart wieder auf „Sans 9pt“ stellen und in der Datei "~./config/xfce4/Xft.xrdb" am Ende ein "Xft.dpi: 96" einfügen. Nach einem Neustart des X-Servers ist danach hoffentlich alles wieder normal.
Ubuntu – Boot(splash) und Ausgabe
Es soll ja Menschen geben, die das grafische „Gedöns“ beim Rechnerstart (auch Bootsplash genannt) toll finden (eine Auswahl gibt es z.B. bei KDE-Look.org bzw. GNOME-Look.org) – ich gehöre irgendwie nicht dazu.
Zum Glück lässt sich das ganze schnell mit einem Eingriff in "/boot/grub/menu.list" beheben. Einfach in der Reihe „kernel“ das Wort „splash“ löschen, jetzt auch noch „quiet“ entfernen und man bekommt auch noch die Bootlog-Ausgaben zu sehen. Damit das ganze noch etwas schöner wird, braucht nur noch die Auflösung angepasst zu werden, z.B. einfach „vga=791“ (für XGA 1024×768, 16bit – eine Übersicht liefert z.B. belug.de) hinten an die Reihe „kernel“ anhängen.
UPDATE:
Mit Ubuntu 7.10 funktioniert „vga=791“ nicht mehr – der Bildschirm bleibt komplett schwarz.
Mögliche Lösung:
Ubuntu 7.10 und das vga=791 Problem
Wiki: Booten
menu.lst: nosplash
Blog: bitsploit
Ubuntu 7.04 – Compiz Fusion
Wer die neueste Version von Compiz Fusion (der aus Compiz und Beryl wiedervereinigte 3D-Desktop) unter Ubuntu ausprobieren möchte, dem sei die Webseite „Compiz.org“ ans Herz gelegt. Auf einer Unterseite gibt es eine sehr ausführliche Anleitung – mit eigenem Repository – wie man Compiz Fusion schnell zum Laufen bekommt. Für offene Fragen gibt es ein Forum.
Nach der Installation startet ein einfaches compiz --replace den 3D-Desktop. Einstellungen können mit dem „CompizConfig Settings Manager“ unter -„System->Einstellungen“ vorgenommen werden.
Ubuntu BitTorrent (GnomeTorrent) Fehler 98
Wenn man nicht auf eines der großen Torrent-Programme (wie Azureus) zurückgreifen möchte, steht unter Ubuntu standardmäßig GnomeTorrent zur Verfügung. Sobald man jedoch mehr als einen Download startet (bzw. den ersten beendet hat), folgt unter Feisty Fawn (und wohl schon auch schon unter Edgy Eft) die Fehlermeldung:
Couldn't listen - (98, 'Address already in use')
Der Fehler liegt an den Default-Einstellungen für den min_port bzw. max_port (die beide auf 6881 stehen) von GnomeTorrent.
Zur Fehlerbehebung einfach „gconf-editor“ starten und unter „/apps/gnome-btdownload/settings“ die Einstellung für min_port und max_port ändern (zum Beispiel auf 55555 und 55556) und evtl. am Router Port-Forwarding entsprechend einstellen.
Ubuntu Linux: IMG Dateien brennen / mounten (oder BIN ohne CUE)
Auf Anhieb kann Ubuntu mit den schönen *.img Dateien (wie z.B. CloneCD, CloneDVD … sie erstellen) nichts anfangen (oder *.bin Dateien, denen die *.cue Datei fehlt), aber es gibt Hoffnung.
- Die IMG Datei kann einfach in *.bin umbenannt werden.
- Hätten wir jetzt noch die passende *.cue Datei dazu, könnten wir mittels „bchunk DATEI.bin DATEI.cue DATEI.iso“ eine mountbare ISO Datei erstellen.
- Da wir keine CUE Datei haben, müssen wir sie erstellen. Das kann z.B. „bin2iso“ – das es leider nicht über Synaptics gibt. Hier gibt es das original „bin2iso“, was sich aber unter Ubuntu nicht kompilieren lässt (da die WinDOwS Funktionen aus der „io.h“, wie _chsize, strlwr usw. fehlen).
- Hier habe ich die entsprechenden Funktionen durch linuxtaugliche ersetzt, so dass sich mittels „gcc -o bin2iso bin2iso19b.c“ (build-essential muss installiert sein) „bin2iso“ erstellen lässt (kann jetzt nach /usr/local/bin verschoben werden).
- Mit „bin2iso DATEI.cue -c DATEI.bin“ lässt sich jetzt die CUE Datei erstellen.
- Nun kann mit „bin2iso DATEI.cue“ bzw. „bchunk DATEI.bin DATEI.cue DATEI.iso“ eine mountbaren ISO Datei angelegt werden.
- Ein einfaches „sudo mount -o loop DATEI.iso VERZEICHNIS“ mountet die Datei.
MPlayer spielt Videos nicht ab
Sollte der Versuch ein Video abzuspielen (bei mir z.B. bei asf Dateien) vom MPlayer mit der Fehlermeldung „error opening/initializing the selected video_out (-vo) device“ quitiert werden, kann das am verwendeten Video-Treiber xmga liegen.
Die Lösung kann relativ einfach sein, wenn es hilft statt xmga den xv Treiber zu benutzen. Sollte sich das Video mittels „mplayer -vo xv video.mpg“ über die Konsole starten lassen, kann man sich überlegen xv gleich als Standard unter „/home/BENUTZER/.mplayer/gui.conf“ einzutragen.
Link: Forum Ubuntuusers