3d-Desktop@Ubuntu – AIGLX + Beryl

Sicher, über Sinn oder Unsinn eines 3d-Desktops, (ab)brennenden und transparenten Fenstern oder anderem grafischen Beiwerk kann man streiten, aber es sieht zum Teil einfach verdammt gut aus. Und was kann man schon dagegen haben, wenn Linux nicht nur sicher, sondern auch noch hübsch ist?

Dank AIGLX und Beryl muss sich Ubuntu schon heute nicht vor dem kommenden Windows Vista verstecken. Während AIGLX unter Ubuntu 6.10 bereits vorinstalliert ist, wird der Fenstermanager Beryl (bzw. Compiz) erst mit Version 7.04 hinzustoßen. Er lässt sich allerdings nachinstallieren und funktioniert auch unter 6.10 hervorragend (im Gegensatz zu meinen Installationsversuchen von XGL + Compiz, wo Fensterrahmen fehlten und das Arbeiten auf dem Desktop eher einer Diashow glich).

UPDATE: Hier die Anleitung für Beryl@Ubuntu 7.04 Feisty Fawn (Beta 1) 

Hier eine kurze Installationsanleitung:

  • sudo vi /etc/apt/sources.list und folgenden Eintrag hinzufügen:
    deb http://ubuntu.beryl-project.org/ edgy main
  • wget http://ubuntu.beryl-project.org/root@lupine.me.uk.gpg -O- | sudo apt-key add –
    um den PGP Schlüssel hinzuzufügen
  • sudo apt-get update
  • sudo apt-get install beryl emerald-themes

Zum starten reicht ein einfaches beryl-manager auf der Konsole. Um beryl automatisch zu starten einfach beryl und beryl-manager in den Autostart von Gnome eintragen (System->Einstellungen->Sitzungen: Startprogramme).

Link: beryl-project.org

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XBox 360 „wired-wireless“ ohne Microsoft-Adapter

Da mich bis jetzt der hohe Preis für Microsofts Wireless-Adapter für die XBox 360 abgeschreckt hat, musst ich immer eine Strippe quer durch den Flur ziehen, wenn ich dann doch mal online wollte – ziemlich nervig.

Jetzt war mir die Idee gekommen, meinen Linksys WRT54GL, der hier noch rumflog, einfach als Bridge zu benutzen. Also schnell die DD-WRT Firmware installiert und den Router neben der XBox 360 plaziert. Einstecken, anschalten und siehe da, es funktioniert problemlos.

Jetzt kann das Kabel im Schrank bleiben und meine XBox 360 ist „wired-wireless“ (und die Stromkosten für den Router halten sich mit 9 Euro im Jahr, bei Dauerbetrieb, auch in Grenzen).

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WLan@Ubuntu – WPA und Funknetzwerke komfortabel wechseln

network-manager-gnomeDas Anzeigen (und Wechseln) von vorhandenen Funknetzwerken kann auch unter Ubuntu richtig einfach sein – dem Network-Manager-Gnome sei dank. Er bietet darüber hinaus eine komfortable Möglichkeit der Netzwerkschlüssel-Eingabe und versteht sich auf WPA Verschlüsselung.

Der Manager benötigt das „autogen.sh“ Script – die folgenden Pakete sind zu installieren:

  • gnome-common
  • network-manager-gnome

Nach einem (echten) Neustart sollte im Panel ein Netzwerkicon auftauchen, über das bequem das Funknetzwerk ausgesucht und eingerichtet werden kann.

Sollte das Icon eine Fehlermeldung ausgeben (wie „Kein vorhandene Netzwerkkarte/Hardware“ oder ähnliches) ist eventuell die Datei „interfaces“ in „/etc/network/“ schuld. Außer den beiden Zeilen

auto lo
iface lo inet loopback

sollten alle anderen Zeilen mit „#“ auskommentiert werden. Nach einem weiteren Neustart müsste der network-manager-gnome dann funktionieren.

Link: Projekt – Network-Manager

Wen die Passwortabfrage des Gnome Schlüsselmanagers beim Start stört, findet HIER ein Lösung.

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