Vista, Firefox und Fehlermeldung

Auch wenn mit der „nachholenden Entwicklung“, die der Internet Explorer mit Version 7 abgeschlossen hat, die anderen Browser zumindest wieder in Microsofts „Sichtweite“ liegen, möchte vielleicht doch der eine oder andere (sinnvollerweise) beim Firefox bleiben. Unter Vista ist das (augenscheinlich) gar nicht so einfach. Die Installation läuft zwar ohne Probleme durch, aber nach dem ersten Start kann es gut passieren, dass Vista jeden weiteren Startversucht mit einem lapidaren „The program must close to allow a previous installation attempt to complete. Please restart.“ quittiert.

Um diesem Fehler Herr zu werden Newfoundland find phone , sollte besagte Fehlermeldung billigend zur Kenntnis genommen werden. Anschließend den Prozess „xpicleanup.exe“ über den Task-Manager abschießen, die Dateien „xpicleanup.exe“ im Firefox-Installationsverzeichnis und „xpicleanup.dat“ unter „SYSTEMLAUFWERK:\Benutzer\BENUTZERNAME\AppData\Local\VirtualStore\Program Files\Mozilla Firefox\“ löschen. Danach sollte sich Firefox wieder starten lassen.

Schuld ist natürlich (hier beliebigen Firmennamen/Geheimbund/Geheimdienst o.ä. eintragen).
 

Der König der Mäuse – Trust Wireless Presenter Mouse

Trust Wireless Presenter MouseEigentlich war ich mit meiner Logitech MX1000 bis jetzt sehr zufrieden (auch wenn in letzter Zeit die Akkuleistung doch merklich nachgelassen hat), aber häufige Präsentationen habe mich dann doch nach einer neuen Maus suchen lassen. Da ich keine Lust habe zwei Geräte samt Notebook mit durch die Gegend zu schleppen, sollte das Eingabegerät sowohl als Maus, als auch als Präsentationswerkzeug zu gebrauchen sein. Als Lösung bin ich auf die Trust Wireless Presenter Mouse TK-4300p gestoßen.
Lieferumfang:

  • Maus (3 Tasten, Kugel zum h/v scrollen, 2 Präsentationstasten an der Unterseite, Laserpointer)
  • Aufladestation und seperates USB Ladekabel
  • Funkempfänger
  • Treiber CD und 2 AAA Akkus

Im folgenden kurz die positiven, sowie negativen Aspekte meiner Wahl:

+ Maus macht stabilen Eindruck und ist gut verarbeitetTrust Wireless Presenter Mouse
+ Aufladestation im Lieferumfang (mit Ladeleuchte)
+ Abnehmbarer Funkempfänger
+ zusätzliches USB Ladekabel (mit Ladeleuchte)
+ AAA Akkus, also einfacher Austausch, wenn die Kapazität nachlässt
+ Präsentationsmodus (die Maus erkennt, wenn sie in der Hand gehalten wird, dann fungiert die Scrollkugel als Maussteuerung und die Vor/Zurücktasten am Mausboden und der Laserpointer werden aktiviert)

Trust Wireless Presenter Mouse – Aufladestation klapprig
– Aufladestation nur per USB, keine eigene Stromversorgung (wenn der Computer aus ist, sind meistens auch die USB Ports aus – also kein Laden möglich. Aktiver Hub schaft evtl. Abhilfe)
– USB Ladekabel auf Mausseite Klinkenstecker – kein Mini-USB (also immer ein extra Kabel neben der Digicam nötig, dafür kann man sie aber überhaupt ohne Ladestation aufladen, was schon ein dicker Pluspunkt ist)
– mit UVP 49,99 Euro nicht gerade günstig

Unter Windows

Der Präsentationsmodus (umschalten von Scrollkugel zu Maussteuerung) ist in Hardware implementiert, funktioniert also auch ohne Treiber. Die Präsentationstasten haben dann die Vor/Zurück-Funktion wie sie eigentlich alle Programme unterstützen (IE, Firefox, Word…) und nicht die BildHoch/Runter Funktion, wie Powerpoint/OpenOffice sie für Präsentationen normalerweise haben wollen. Mit installiertem Treiber lässt sich dies umstellen (hier noch ein Tipp, befindet sich die Einstellung für das Mausrad/Kugel im Modus „MS-Intelli Mouse Compatible“ und nicht im „Trust Mouse Mode“, lassen sich keine Tasteneinstellungen mehr vornehmen – sie sind ausgegraut und deaktiviert und die Maus arbeitet in den Standarteinstellungen).

Unter Ubuntu

Umschalten des Präsentationsmodus funktioniert natürlich auch hier, allerdings sind die Präsentationstasten erstmal „stumm“ (gehen also nicht und die Scrollkugel funktioniert nur vertikal).

Da mich das horizontale Scroller sowieso nervt, habe ich mich erstmal nur um die Präsentationstasten gekümmert. Die lassen sich nach Installation von „imwheel“ („sudo apt-get install imwheel“ dann X11 neustarten) sehr einfach aktivieren. Einfach im „home“ Verzeichnis die Datei „.imwheelrc“ erstellen und

„.*“
None,Thumb1,Page_Up
None,Thumb2,Page_Down

eintragen, schon funktionieren die Präsentationstasten in OpenOffice. Natürlich muss „imwheel“ laufen, also entweder vor der Präsentation über die Konsole bzw. Alt+F2 starten oder „imwheel“ unter System->Einstellungen->Sitzungen: Startprogramme in den Autostart eintragen.

3d-Desktop@Ubuntu – AIGLX + Beryl

Sicher, über Sinn oder Unsinn eines 3d-Desktops, (ab)brennenden und transparenten Fenstern oder anderem grafischen Beiwerk kann man streiten, aber es sieht zum Teil einfach verdammt gut aus. Und was kann man schon dagegen haben, wenn Linux nicht nur sicher, sondern auch noch hübsch ist?

Dank AIGLX und Beryl muss sich Ubuntu schon heute nicht vor dem kommenden Windows Vista verstecken. Während AIGLX unter Ubuntu 6.10 bereits vorinstalliert ist, wird der Fenstermanager Beryl (bzw. Compiz) erst mit Version 7.04 hinzustoßen. Er lässt sich allerdings nachinstallieren und funktioniert auch unter 6.10 hervorragend (im Gegensatz zu meinen Installationsversuchen von XGL + Compiz, wo Fensterrahmen fehlten und das Arbeiten auf dem Desktop eher einer Diashow glich).

UPDATE: Hier die Anleitung für Beryl@Ubuntu 7.04 Feisty Fawn (Beta 1) 

Hier eine kurze Installationsanleitung:

  • sudo vi /etc/apt/sources.list und folgenden Eintrag hinzufügen:
    deb http://ubuntu.beryl-project.org/ edgy main
  • wget http://ubuntu.beryl-project.org/root@lupine.me.uk.gpg -O- | sudo apt-key add –
    um den PGP Schlüssel hinzuzufügen
  • sudo apt-get update
  • sudo apt-get install beryl emerald-themes

Zum starten reicht ein einfaches beryl-manager auf der Konsole. Um beryl automatisch zu starten einfach beryl und beryl-manager in den Autostart von Gnome eintragen (System->Einstellungen->Sitzungen: Startprogramme).

Link: beryl-project.org

WLan@Ubuntu – WPA und Funknetzwerke komfortabel wechseln

network-manager-gnomeDas Anzeigen (und Wechseln) von vorhandenen Funknetzwerken kann auch unter Ubuntu richtig einfach sein – dem Network-Manager-Gnome sei dank. Er bietet darüber hinaus eine komfortable Möglichkeit der Netzwerkschlüssel-Eingabe und versteht sich auf WPA Verschlüsselung.

Der Manager benötigt das „autogen.sh“ Script – die folgenden Pakete sind zu installieren:

  • gnome-common
  • network-manager-gnome

Nach einem (echten) Neustart sollte im Panel ein Netzwerkicon auftauchen, über das bequem das Funknetzwerk ausgesucht und eingerichtet werden kann.

Sollte das Icon eine Fehlermeldung ausgeben (wie „Kein vorhandene Netzwerkkarte/Hardware“ oder ähnliches) ist eventuell die Datei „interfaces“ in „/etc/network/“ schuld. Außer den beiden Zeilen

auto lo
iface lo inet loopback

sollten alle anderen Zeilen mit „#“ auskommentiert werden. Nach einem weiteren Neustart müsste der network-manager-gnome dann funktionieren.

Link: Projekt – Network-Manager

Wen die Passwortabfrage des Gnome Schlüsselmanagers beim Start stört, findet HIER ein Lösung.

Bluetooth@Ubuntu 6.10 – Sony Ericsson k800i – Teil 1

Gar nicht so einfach, mein Mobiltelefon unter Ubuntu zum Laufen zu bekommen (allerdings hat es unter Windows XP gar nicht funktioniert die Sony Software zum laufen und vor allem auffinden des Mobiltelefons zu bewegen).

Die folgenden Paket müssen noch installiert werden:

  • obexserver
  • obexftp
  • gnome-bluetooth
  • bluez-passkey-gnome
  1. Wenn beim Notebook und Mobiltelefon Bluetooth eingeschaltet ist, sollte der Befehl „hcitool scan“ ein Ausgabe wie „scanning… 00:18:13:BB:C7:4E K800i“ zurückliefern.
  2. „sudo rfcomm bind 0 00:18:13:BB:C7:4E“ (führende 0 nicht vergessen)
  3. „sudo passkey-agent –default /usr/bin/bluez-pin“ läßt das Notebook auf die Kontaktaufnahme des Mobiltelefons warten.
  4. Mit dem Mobiltelefon ein neues Partner-Gerät suchen – ein Pin wird abgefragt (selber wählen)
  5. Ubuntu fragt den gerade gewählten Pin ab.
  6. Paring (hoffentlich) erfolgreich beendet.

Wenn man jetzt unter „Anwendungen->Zubehör->Bluetooth-Dateiverwaltung“ aktiviert, kann man Dateien zum Mobiltelefon senden (rechtsklick auf Datei -> „Senden an“) und von diesem empfangen.

Nützliche Links:

Bluetooth-Ubuntuusers
Wiki-Ubuntuusers

Ubuntu@HP nc4200 – Teil 3 – Strom sparen

Ubuntu hilft schon beim Strom sparen, indem wenigstens Intels Speedstep unterstützt wird. Die dynamische Anpassung der CPU Geschwindigkeit an die Last, funktioniert dabei ganz gut.

Es gibt allerdings noch die Möglichkeit, gefühlte 10-20 min mehr Laufzeit aus dem HP nc4200 herauszukitzeln, indem man die Kern-Spannung des Prozessors heruntersetzt. Gleichzeitig läuft das Notebook auch kühler. Dafür ist das Patchen und Neukompilieren des Kernels erforderlich. Ubuntu@HP nc4200 – Teil 3 – Strom sparen weiterlesen

Ubuntu@HP nc4200 – Teil 1 – Die Hardware

Auf der Suche nach einem kleinen, robusten Notebook, bin ich bei eBay auf das HP nc4200 gestoßen (zu einem sehr guten Preis – ohne Betriebssystem). Äußerlich ähnelt es meinem alten IBM Thinkpad 570 und hat ebenfalls einen Trackpoint (Touchpads sind ja so überhaupt nicht mein Fall…).

Nachdem erstmal Windows XP lief, habe ich mich doch dafür entschieden, einen Versuch mit Linux zu wagen (HP hatte die Notebookreihe sowieso auf den Betrieb mit Ubuntu ausgelegt). Also habe ich den Release von Ubuntu 6.06 genutzt um mein Glück zu versuchen. In der Zwischenzeit bin ich bei Ubuntu 7.10 gelandet. Die folgende Liste gibt einen Überblick, was OutOfTheBox funktioniert: Ubuntu@HP nc4200 – Teil 1 – Die Hardware weiterlesen