eBay ist gestorben – zumindest für die Kombi aus Privatverkauf und geringpreisigen Kleinteilen

Eigentlich ist für mich die Rechtslage relativ klar: wenn man als Privatverkäufer (auf verlangen des Käufers) einen Artikel unversichert versendet, geht nach Abgabe der Sendung beim Dienstleister das Verlustrisiko auf den Käufer über.

Leider hat man bei unversichertem Versand, etwa per Brief, natürlich weder einen Einlieferungsbeleg, noch eine Sendungsnummer. Selbst wenn man die Internetmarke über eBay kauft und einen Rechnung über die Marke von der Post vorweisen kann, interessiert das eBay nicht. Kein Sendungsnummer = nicht abgegeben.

Wenn der Artikel laut Käufer dann nicht angekommen ist, erstattet eBay nicht nur den über PayPal bezahlen Verkaufspreis und Versandkosten vollständig zurück, sondern behält auch die eBay-Gebühren ein. Man bleibt also auf Versandkosten und eBay-Gebühr sitzen.

In der Folge sollte man es also tunlichst unterlassen, dem Verkäufer eine Auswahl zwischen unversichertem Briefverstand und versichertem Paketversand zu ermöglichen. Der damit immer notwendige teurere Paketversand (oder Versand per Einschreiben) macht es also eigentlich unmöglich, geringpreisige Kleinteile über eBay zu verkaufen, wenn man nicht immer Gefahr laufen möchte, auf allen Kosten und dem Verlust des Artikels sitzen zu bleiben.

--
Beitrag interessant? Ich freue mich über einen Kauf bei Amazon*.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

code