Baustelle vs. Paketdienst – Teil 1: DPD

Zur Zeit werden bei uns in der Straße neue Rohre und Anschlüsse verlegt. In der Folge ist eine Straßenseite durchgehend aufgerissen und unsere Durchfahrtsstraße als Einbahnstraße ohne Wendemöglichkeit ausgewiesen. Wenn dann tagsüber auch tatsächlich gearbeitet wird, kann es sein, dass für einige Zeit zusätzlich die befahrbare Straßenseite durch Bagger und Lastwagen versperrt ist. Dieser Zustand wird noch einige Wochen anhalten. Soweit – außer für Großeinkäufe, weil an beiden Straßenseiten jetzt absolutes Halteverbot herrscht – kein Problem. Und der Postbote kommt bei uns mit dem Rad. Leider habe ich aber nicht an die Paketdienste gedacht.

Heute sollte eine Paket mit DPD ankommen. DPD hat sogar eine tolle App, bei der man auf einer interaktiven Karte den Weg des DPD-Autos (mehr oder weniger) live verfolgen kann. Nicht nur das Zeitfenster für die Auslieferung wird dabei ständig angepasst, sondern sogar die Anzahl der zuvor auszuliefernden Pakete angezeigt. Leider kann man sich anscheinend nicht immer darauf verlassen.

Das DPD-Paketauto näherte sich kontinuierlich meiner Straße, der Auslieferzeitpunkt rückte näher und die Zahl der verbleibenden Pakete, die vorher noch ausgeliefert werden mussten, strebte gegen 0. Dabei war ich schon etwas verwundert, weil das DPD-Auto auf der Karte an unterschiedlichen Zufahrtsstraßen (jetzt gerade Sackgassen) zu unsere Baustellenstraße auftauchte. Bei drei verbliebenen Paketen kam dann in der App plötzlich die Ansage „Leider konnten wir Ihr Paket nicht zustellen. Unser Zusteller kommt noch mal.“

Super, dafür bleibt man extra zuhause. Leider wird der/die DPD-Fahrer/in auch morgen feststellen, dass die Baustelle noch da ist und das wird sich auch die nächsten Wochen nicht ändern. Würde das Paketauto an der nächsten Querstraße abgestellt, müsste der Paketbote vier Häuser weit bis zu mir laufen. Vielleicht ist das aber auch tatsächlich zu viel verlangt. Paketboten haben einfach zu viel Stress und bekommen zu wenige Gehalt. Bevor also morgen das gleiche Spiel nochmal passiert, nutze ich die tolle App und leite das Paket in eine Paketshop um. Mal sehen, ob das klappt.

--
Beitrag interessant? Ich freue mich über einen Kauf bei Amazon*.

Ein Gedanke zu „Baustelle vs. Paketdienst – Teil 1: DPD“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

code